Cuxhaven in alten Ansichten

Cuxhaven in alten Ansichten

Auteur
:   Torsten Thees
Gemeente
:   Cuxhaven
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4953-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Cuxhaven in alten Ansichten'

<<  |  <  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  >  |  >>

49. Wo heute eine parkartige Anlage die Werner-Kammann-Straße beherrscht, prägte vorher das Gaswerk das Bild des Bauhofs. In den Jahren 1913 und 1914 errichtet, diente das Gaswerk mehr als 50 Jahre der Versorgung der Bevölkerung. An den Abbruch des Werks in den Jahren 1969 und 1970 werden sich viele Einwohner noch erinnern: Damals war die Sprengung des größten Schornsteins eine kleine Sensation.

50. Im Jahre 1896 kaufte die Hapag-Reederei zwischen Strichweg und Feldweg ein mehrere Hektar großes Gelände und errichtete darauf - entlang der Hamburg-Amerika-Straße - zahlreiche Häuser, um den Schiffsoffizieren, die auf der neueingerichteten Schiffslinie nach Amerika fuhren, Wohnmöglichkeiten zu bieten. Bei genauem Hinsehen erkennt man an den Häusern maritime Motive, die an die große Zeit der Hapag erinnern.

51. Fast noch hübscher als heute zeigt sich auf diesem Foto die Parkanlage bei dem Lichtenbergplatz vor der Kaiser-Apotheke. Wir haben die Anlage einer Sturmflut zu verdanken, deren Wassermassen an dieser Stelle die geschlossenen Deichlinie durchbrachen. Sie hinterließen tiefe Ausspülungen, die man nicht ohne weiteres wieder auffüllen konnte, so daß man aus der Not eine Tugend machte und diese Anlage entstand.

52. Der Strichweg, die alte Verbindung zwischen Cuxhaven und Duhnen, zeigt sich hier noch als Sand- und Schlackeweg, wie er vermutlich seit 1530 bestanden hat. Denn der Strichweg verläuft auf der Linie eines alten Deiches, der um diese Zeit abgetragen und für den Bau des neuen, weiter vorgeschobenen Döser Seedeichs verwendet wurde. Die zahlreichen Krümmungen, die auch auf diesem Bild deutlich werden, lassen auf alte Deichbrüche schließen, um die herum der Deich dann jedesmal erneuert wurde.

53. Bis 1911 benutzte die Marinegarnison die Döser St.-Gertrud-Kirche mit für ihre Gottesdienste und der Pastor von Döse war im Nebenamt auch Marinepfarrer. Nachdem bereits 1900 eine katholische Garnisonkirche am Strichweg erbaut war, die zugleich Pfarrkirche für die katholische Zivilbevölkerung wurde, hat man 1909 kaum 200 Meter weiter den Grundstein für die evangelische Garnisonkirche gelegt und am 20. August 1911 eingeweiht. Die heutige St.-Petri-Kirche wurde unter der Leitung von Garnisonbauinspektor Stock im Stil der 'baltischen Gotik' errichtet.

Nordsttbad Cuxharen-Vöse IdoltstrlSSSt

54. Die Adolfstraße im Ortsteil Döse ist nach dem 1913 verstorbenen Landwirt Adolf Grube benannt worden. Er war der Besitzer dieses Gebiets und Erbauer der Straße. Vor dem Haus am linken Bildrand sind ein Flaggenmast und ein Wachhäuschen zu erkennen. Hier wohnte der Kommandeur der IV. Matrosen-Artillerie-Abteilung, wodurch sich die militärische Präsenz im sonst so zivilen Straßenbild wohl erklärt.

-, Nordseebad Cuxhaoen,

Dohrmannstrasse. ./

55. Ähnlich wie die Adolfstraße verläuft auch die Dohrmannstraße zwischen Strichweg und Deich. Die Straße wurde nach Ludwig Robert Dohrmann benannt, der sich seit 1878 in Cuxhaven als erster Fischgroßhändler betätigte. Darüberhinaus widmete sich Dohrmann besonders dem Ausbau und der Erschließung Duhnens, indern er Badeeinrichtungen anregte und Straßen bauen ließ, wofür er zu Recht als 'Gründer des Nordseebades Duhnen' geehrt wurde.

6russ aus Nordseebad Cuxhaoen-Döse. Gastwirtschaft zur Linde, C. Nagel.

56. Die 'Gastwirtschaft zur Linde' stand bis zu ihrem Abbruch 1971 im Strichweg, etwa gegenüber der Döser Kirche. Der auf der Postkarte genannte Besitzer Claus Nagel übernahm das Haus 1898. Bis zur Eingemeindung Döses nach Cuxhaven im Jahre 1905 diente es auch der Gemeindevertretung Döses als Tagungsstätte, war also gleichsam das 'Rathaus von Döse'.

6se~ ~~_

57. Die Ursprünge der Döser St.-Gertrud-Kirche liegen in der Zeit der Reformation und der Abtrennung aus dem Altenwalder Kirchspiel, zu dem Döse bis dahin gehörte. Bauteile aus dieser frühen Zeit sind nicht mehr vorhanden, wozu nicht zuletzt drei große Renovierungen aus der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts beitrugen. Nach Plänen des harnburgischen Architekten Kirchenpauer wurde die heutige Ansicht der Kirche im gotischen Baustil aus rotem Backstein geschaffen.

58. Die Fotopostkarte zeigt uns die schon im Einkunftsregister von 1577 als älteste Mühle des Amtes Ritzebüttel bezeichnete Döser Mühle. Die Aufnahme, die etwa aus dem Jahre 1930 stammt, präsentiert uns die Mühle deutlich vorn Zahn der Zeit benagt; ein damals erstelltes Gutachten ergab, daß eine Rettung dieses Kulturdenkmals nicht mehr möglich war, so daß die Mühle am 18. Juli 1937 gesprengt werden mußte.

<<  |  <  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2017 Uitgeverij Europese Bibliotheek