Cuxhaven in alten Ansichten

Cuxhaven in alten Ansichten

Auteur
:   Torsten Thees
Gemeente
:   Cuxhaven
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4953-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Cuxhaven in alten Ansichten'

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59. Duhnen wird in dieser Aufnahme von 1890 als ein verschlafenes Dorf dargestellt, dessen Bewohner sich als Fischer oder Bauern betätigen. Die reetgedeckten Häuser passen sich in die umgebende Landschaft mit dem Vorland und dem Deich ein. Nichts kennzeichnet die kaum zehn Jahre später einsetzende rasante Entwicklung zu einem Mittelpunkt des Kur- und Badebetriebs.

Nordse ebad Duhnl'n Sleinmarnerslr. mil Israel. Kinder-Hospiz

60. Eine Ausnahme von diesen flachen Reetdachhäusern Duhnens bildete das mehrgeschossige israelitische Kinderkurheim in der Steinmarnerstraße, das auf dieser Ansichtskarte von 1906 zu sehen ist. Die Aufnahme ist sehr selten, denn weil das erst 1904 eingeweihte Gebäude so hoch emporragte, versperrte es dem Fort Thomsen das Schußfeld und wurde wenige Tage nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs gesprengt.

61. Die Ansichtskarte aus den dreißiger Jahren zeigt uns das ehemalige Duhner Kurhaus, das 1904 eröffnete und seinen Gästen allen nur denkbaren Komfort bot. Nach dem Ersten Weltkrieg konnte dieser Standard nicht mehr gehalten werden und das Haus wurde 1934 in ein Schullandheim und in eine Jugendherberge umgewandelt. Es trug seitdem nach einem bekarmten Hamburger Lehrer den Namen Ove Ovens Haus. Als Jugendherberge wurde es auch nach dem Zweiten Weltkrieg weitergeführt, ehe es 1973 einem Hochhaus weichen mußte.

62. Dieses Gebäude, das 1750 erbaut wurde, diente den Stickenbütteler Hirten fast ein Jahrhundert lang als Wohnung, ehe es nach mehrfachem Wechsel im Jahre 1928 in den Besitz des damaligen Ritzebütteler Heimatvereins überging. Ausgestattet mit zum Teil jahrhundertealten Gebrauchsgegenständen der Geestbauem, erfreute sich das 'Hirtenhaus' als Bauernhausmuseum bald großer Beliebtheit. Während des Zweiten Weltkriegs konnte das Haus nicht mehr gehalten werden und es zerfiel zusehends.

63. Aus dem Mai 1928 stammt diese Aufnahme der Windeiche bei StickenbütteI. Als typisches Beispiel für die Kraft hiesiger Naturgewalten diente die Windeiche zahlreichen Künstlern als Vorlage, wie etwa Alma Becker, Wilhelm Volkmer oder August Tipp. Im April 1938 unter Naturschutz gestellt, mußte sie doch 1981 wegen zunehmender Fäulnis gefällt werden.

64. Aus dem 'Herzen' Brockeswalder präsentiert uns diese Aufnahme die Wirtschaft 'Zum Forsthaus'. Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts erbaut, diente es der Bewirtung der Fremden und dem Jäger des Amtmannes als Wohnung. Als die Jagd verpachtet wurde, übernahm der damalige Jäger Carl Döscher das Haus (und das am linken Bildrand) und betrieb nach 1835 offiziell diese Gastwirtschaft, die über achtzig Jahre im Besitz der Familie blieb. 1921 ist die Pacht an die Ritzebüttler Schützengilde übergegangen.

65. Anläßlich der 500jährigen Zugehörigkeit des Amtes Ritzebüttel zu Hamburg schuf Arthur Boué diese BrockesBüste. Man wollte den früheren Amtmann Barthold Hinrich Brockes ehren, dem die Ritzebütteler ihren damals einzigen idyllischen Wald zu verdanken haben und demzufolge wurde die Büste denn auch im 'Brockeswald' errichtet. Die Zeitungsmeldung 'Brockes in Broeken' gibt uns darüber Auskunft, daß die Büste im Jahre 1911 mutwillig zerstört wordenist.

Çruss aus ßrockeswalde

66. Erst mannshoch ist auf dieser Aufnahme von etwa 1890 das 'Wäldchen', das von Anfang an nach seinem Initiator im Volksmund als Wernerwald bezeichnet wurde. Der hiesige Arntsverwalter Dr. Charles Anthony Werner unternahm 1880 den Versuch, ein annähernd 400 Hektar großes unfruchtbares Sand- und Heidegebiet aufzuforsten. Es gelang, die gepflanzten Nadelbäume wuchsen tatsächlich an, und wenn wir heute durch den Wald spazieren, erinnert nichts mehr an die eher kümmerlichen Anfänge.

67. Ein Bliek von Osten auf die Mühle und das Müllerhaus in Altenwalde im Winter des Jahres 1900. Die Mühle hat eine sehr lange Tradition, wird sie doch bereits im Jahre 1535 durch den Bremer Erzbischof konzessioniert. Mehrere Vorgänger auf dem Mühlenberge künden von einer bewegten Geschichte: Der erste Bau fiell648 einem Sturm zum Opfer, der zweite ist 1670 durch Blitzschlag und der dritte 1703 wiederum durch Sturm zerstört worden.

68. Ihre heutige Form hat die Altenwalder Kirche seit nunmehr annähernd zweihundert Jahren, denn bis zum Jahre 1789 war die aus Feldsteinen gebaute Kirche so baufällig geworden, daß sie abgetragen und an gleicher Stelle neu aufgeführt worden ist. Das Alter des Ursprungsbaus liegt leider völlig im Dunkeln, doch gilt die Altenwalder Kirche als Mutterkirche für zahlreiche Neugründungen in diesem Gebiet, so daß ihr Alter unbedingt im hohen Mittelalter anzusiedeln ist.

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