Cuxhaven in alten Ansichten

Cuxhaven in alten Ansichten

Auteur
:   Torsten Thees
Gemeente
:   Cuxhaven
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4953-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Cuxhaven in alten Ansichten'

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Gastwirtscnaft von Tl: Harnis

69. Ansichtskarten wie diese aus Oxstedt mit Mühle und Harms Gastwirtschaft sind recht selten, denn für damalige Verhältnisse lag Oxstedt schon ein wenig abgeschieden und fern von Stränden und Kurbetrieb, so daß sich den Herstellern der Karten nur begrenzte Absatzmöglichkeiten boten. Immerhin bildete Oxstedt schon die Grenze des hamburgischen Amts Ritzebüttel zur preußischen Provinz Hannover, wie der Grenzpfahl am linken Bildrand verdeutlicht.

70. Die älteste Erwähnung der Sr.-AbundusKirche zu Groden stammt aus dem Jahre 1342, sie mag aber noch einige Jahre älter sein. Aus dieser Zeit sind wohl nur noch die Felsen im unteren Teil der Längsmauern erhalten, denn der allmähliche Verfall der Kirche machte im Jahre 1868 einen großangelegten Umbau notwendig, bei dem die äußere Form der Kirche recht erheblich verändert werden mußte, doch konnte sich die Kirche ihr reiches Inventar durch die Jahrhunderte bewahren.

71. Diese ländliche Grodener Idylle wird auf der Ansichtskarte noch als Schulweg bezeichnet. Bereits 1928 nannte man die Straße allerdings in 'Gatzen' um, was in Groden nichts anderes als das plattdeutsche Wort für 'Gasse' ist. Mit dieser Bezeichnung lehnte man sich wohl an alte Flurbücher an, in denen dieses Gebiet schon seit 1743 'In de Gassen' genannt wird.

72. Der Grodener Leuchtturm, 1897 errichtet, diente den Schiffen auf ihrer Fahrt die Eibe hinauf als Markierung für das schwierige Fahrwasser. Wegen seiner Form hat er den Beinamen 'Schlanke Anna' erhalten (im Gegensatz zur Altenbrucher 'Dicken Berta'), denn er ragt immerhin 36 Meter empor. Zunächst wurde der Leuchtturm mit Gas und Petroleum betrieben, zum Zeitpunkt unserer Aufnahme 1927 erhielt er jedoch eine elektrische Feuerung.

ordseebad Groden.

Badeanstalten.

73. Diese großzügig mit 'Badeanstalten' betitelte Ansichtskarte des Nordseebades Groden zeigt, daß man zu Großvaters Zeiten noch wesentlich geringere Ansprüche an das Badevergnügen stellte. Eine kleine Bretterbude und ein Priel im Deichvorland Grodens genügten offenbar vollkommen, die Kinder amüsieren sich jedenfalls augenscheinlich überaus prächtig.

74. Die Bockwindmühle am Hadeler Seebandsdeich in Groden unterstand, wie auch die Döser und die Ritzebütteler Mühle, der Aufsicht des Amtmanns, d.h. sie gehörte der Stadt Hamburg. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts zum erstenmal erwähnt, versah sie bis ins 20. Jahrhundert treu ihren Dienst. Die Mühle ist im Zweiten Weltkrieg während des letzten Luftangriffs im April 1945 durch eine Bombe zerstört worden.

Gruss aus LüDINGWORTH

75. Der 'Gruß aus Lüdingworth' zeigt uns den Turm der Jacobus dem Älteren geweihten Lüdingworther Kirche, deren ursprünglicher Bau als romanische Feldsteinkirche um das Ende des 12. Jahrhunderts anzusiedeln ist. Ebenso wie die Altenbrucher Kirche ist sie im Innern sehr reich ausgestattet, so daß sie häufig auch als Bauerndom bezeichnet wird.

76. Bei der Lüdingworther Mühle an der Grenze zu Altenbruch handelt es sich um eine Turmholländerwindmühle mit Windrose. Im 18. Jahrhundert gehörte sie zum Mühlenhof der Familie Bulle. Nach verschiedenen Pächtern während des neunzehnten Jahrhunderts ging die Mühle 1926 in den Besitz von Georg Steffens über.

77. Diese um 1900 entstandene Fotografie zeigt uns die Altenweger Mühle in AltenbruchWesterende, die im Verlauf des achtzehnten Jahrhunderts auch als 'Grodener Mühle' bezeichnet wurde. Sie war wohl die Vorgängerin der jetzigen Motormühle Wähnke und teilte das Schicksal vieler Windmühlen aus der Gegend, denn sie fiel am 21. Dezember 1925 einem Sturm zum Opfer, so daß man in jener Zeit vom 'großen Sterben der Windrnühlen' sprach.

78. Die Altenbrucher St.-Nicolai-Kirche ist um das Jahr 1200 als romanische Feldsteinkirche erbaut worden. Neben dem zur gleichen Zeit errichteten Zwillingsturm wurde 1642 ein hölzerner Glockenturm gesetzt. Ihr jetziges Äußere erhielt die Kirche in den Jahren 1727/28, als man die Kirche auf den alten 2 bis 3 Meter dieken Feldsteinmauern mit roten Backsteinen neu aufmauerte. Im Vordergrund dieser um 1850 entstandenen Lithografie sehen wir als Fachwerkbau die alte Schule mit Turngeräten auf dem 'Schulhof'.

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