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Dannenberg in alten Ansichten Band 1

Dannenberg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Berndt Wachter
Gemeente
:   Dannenberg
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4989-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dannenberg in alten Ansichten Band 1'

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9. Die beliebteste Ansicht Darmenbergs von Süden, um 1920, beherrscht vom Wechselspiel der beiden Türme; bei einem Blickpunkt im Westen steht der Kirchturm links vom Waldemarturm, bei einem Stand im Osten rechts davon. Auf dem Wiesengelände westlich der Jeetzel im Vordergrund wird später das Schul- und Kulturzentrum (1964-1976) gebaut. Zur Aufhöhung des Baugeländes und der Trasse der Umgehungsstraße südlich davon wird aus den Wiesen östlich der Jeetzel Boden entnommen, das heißt aufgespült, so daß dort der Thielenburger See entsteht. Das Erholungszentrum am See umfaßt Sportund Spielplätze, Freibad und Turnhalle mit Schwimmbad.

10. Der Markt von Westen aus gesehen. Im Vordergrund der alte, kastenförmige Marktbrunnen, der 1876 abgerissen wurde. Dabei stürzte ein Arbeiter nach Einatmen von Faulgasen in den Brunnenschacht zu Tode. Die terrassenartigen Stufen vor den Häusern rechts lassen den leichten Anstieg zur Sandkuppe, auf der der älteste Stadtteil liegt, gut erkennen. Neben dem Amtsberg war der Markt das einzige hochwasserfreie Gebiet in Alt-Dannenberg.

11. Älteste Aufnahme des Ratskellers (1873-1875). Das Gebäude war bis 1872 Rathaus, danach Hotel. Der erste Besitzer, Heinrich Wilgers, kam 1873 aus Hoya nach Dannenberg. Das Haus rechts (Markt 16) zeigt das ursprüngliche Aussehen eines hiesigen Kaufmannshauses. Das untere, zweigeschossige Stockwerk diente dem Geschäft und dem Wohnen, dem Schlafen in den oberen niedrigen Kammern, das obere Stockwerk oder der Bergestock und der Dachraum mit Ladeluken und Winde als Lagerraurn. Das Fachwerk ist zeitgemäß übertüncht, um einem Massivbau ähnlich zu sehen.

12. Südostecke des Marktplatzes um 1910. Im Hintergrund ein Ziegelbau, in dem zu dieser Zeit eine Brauereiniederlage untergebracht war, heute beherbergt es die Polizei. Von diesem Grundstück Nr. 171 ging 1608 der große Brand aus, bei dem 130 Häuser in Schutt und Asche sanken. Der in diesem Haus wohnende Bäcker, Berndt Nüchtern, hatte für tot gehaltene Kohlen auf den Boden gebracht. Da schon fünfzehn Jahre zuvor die Stadt von einem Großbrand heimgesucht worden war, erholte sie sich nur sehr langsam von der Katastrophe. Links des Ziegelbaus ist noch ein Fenster das Rathauses zu erkennen, das beim Zubau des alten Tors eingesetzt wurde. Dieses Haus ist 1780 von einem Ziegelmeister aus Damnatz mit großer Toreinfahrt erbaut worden, war später Posthalterei und ab 1872 erst Rathaus. Im Vordergrund stellen sich drei Generationen dem Fotografen.

13. Die Nordseite des Marktes um 1900 mit der neuen Gasbeleuchtung, von der in diesem Jahr errichteten Gasanstalt. Der dreiarmige, hohe Kandelaber steht neben der Handpumpe, die von einem Mädchen schwungvoll bedient wird. Die dreigeschossigen giebelständigen Fachwerkhäuser aus dem 16.-18. Jahrhundert, werden von zwei traufenständigen Häusern mit Satteldach und Zwerchhaus aus dem 19. Jahrhundert eingefaßt. Die Traufenständigkeit garantiert zwar bessere Lichtverhältnisse, aber mit dieser Übernahme nach südniedersächsischen Vorbildern gehen die landschaftsgebundenen Gestaltungselemente nach und nach verloren. Die Häuserzeile zeigt im Nebeneinander von Baustilen aus vier Jahrhunderten das Wirken vieler Generationen von Darmenberger Bürgern und Bauherren - ein für Dannenberg typisches Bild.

14. Die das Bild des Marktplatzes beherrschende Pflasterung wurde 1887 eingebracht. Das Ziegelgebäude links besitzt noch eine Toreinfahrt, die im Rathaus inzwischen verschwunden ist. An diesem hellen Sommertag bestimmen Markisen die Häuserfront. Der Ratskeller weist stolz auf seine neue Errungenschaft hin, eine 'Central-Heizung', und hat links eine Laube aufgestellt, damit seine Gäste dem Verkehr von Pferdefuhrwerken und Fußgängern zuschauen können. Ungewöhnlich die Dachkonstruktion des Ratskellers, der ein Doppelwalmdach trägt. In das untere Dachgeschoß sind Giebelgauben eingefügt (um 1900).

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15. Bliek vom Obergeschoß des Ratskellers auf den Marktplatz um 1910. Die Erweiterung der Durchgangsstraße zu einern längsrechteckigen Platz ist auf diesem Foto recht deutlich zu sehen. Der so entstandene Markt zwischen Langestraße und Marschtorstraße wird im Westen vom Ratskeller begrenzt, im Osten von der Amtsrichterwohnung. Zugleich werden vom Marktplatz aus Amtsberg und Kirchplatz erschlossen. Die enge räumliche Verknüpfung von Markt, Burg und Kirche mit unmittelbarer Blickbeziehung zueinander, ergeben das unverwechselbare Bild Dannenbergs, von innen wie von außen, im Grundriß wie im Aufriß,

16. Im Vordergrund die 1876 aufgestellte Handpumpe, aus der gerade zwei Eimer mit Wasser zur Hausversorgung gefüllt werden. Die Pumpe wird von vier Pollern von Straßenraum abgegrenzt, dazu gehört die dreiarmige Gaslaterne, seit 1900. Im Hintergrund Haus Nr. 193/ 194 mit Utlucht, einem Giebelvorbau über alle Stockwerke (vor 1906).

17. Nach dem Brand des alten Hauses wurde 1907 der Ratskeller unter Einbeziehung des Grundstückes NI. 196 wieder aufgebaut. Den massiven Putzbau mit geschoßübergreifender Pilastergliederung gibt eine Zeichnung des Architekten Gruber aus Hannover wieder, der sich noch am Historismus der Gründerzeit orientiert.

18. 'Der Amtshof' um 1900. Der Aufgang zum Landratsamt im Hintergrund wird von Mauer, Zaun und einer Art Gartentor begrenzt. Die frühere 'Abgeschlossenheit' in Höhe des alten Burggrabens war 1776 beseitigt worden. Links der Waldemarturm, rechts das ehernalige Kleine Obergericht (1852-1859), später Amtsgericht, jetzt Beamtenwohnung. Im Vordergrund links die Amtsrichterwohnung, 1661 als Marstall des Schlosses geplant.

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