Dannenberg in alten Ansichten Band 1

Dannenberg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Berndt Wachter
Gemeente
:   Dannenberg
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4989-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dannenberg in alten Ansichten Band 1'

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19. Der Amtsberg um 1915 mit neuem Landratsamt, das alte war 1913 abgebrannt. Der Zugang zum Landratsamt wird nicht mehr von einem Tor versperrt. Das Dach des Waldemarturms ist von kleineren Dachluken unterbrochen und einer großen Giebelgaube, die bei späteren Dachreparaturen entfernt wird wie vorher schon die große Turmuhr. 1955 wird im Turm ein Heimatmuseum eingerichtet.

20. Waldemarturm in 'gerahmter' Darstellung, um 1930. Der Bergfried der alten Grafenburg wurde Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut. In ihm saßen 1223/24 der Dänenkönig Waldemar und sein Sohn in Gefangenschaft. Nur zur Zeit des Fürstenschlosses war der Turm in die Wohnbebauung einbezogen und von da aus zugänglich. Die Verbindung hat deutliche Spuren im Mauerwerk des Turms hinterlassen. Nach Abbruch der Schloßbauten erhielt der Turm 1707 einen eigenen Treppenturm in Ziegelfachwerk mit eichener Spindeltreppe, eine barokke Haube als Dach mit einer 'Löwen-Wetterfahne', darunter eine Kapsel und darüber die bekrönende Lilie.

21. Bliek vom Kirchturm auf den Amtsberg und den Kuhmarkt. Die an drei Seiten von Gebäuden geschlossenen Raumkanten prägen den Kuhmarkt. Das 1889 erbaute Feuerwehrgerätehaus mit seinem hohen Schlauchturm in wilhelminischer Burgarchitektur steht über dem alten Burggraben. Das ursprünglich zinnenbewehrte Dach mußte bei der Aufstockung des Gebäudes verschwinden.

22. Feuerwehrübung vor dem Schlauchturm, um 1910. Eine freiwillige Feuerwehr hatte sich wegen der häufigen Brände 1874 als Teil der Pflichtfeuerwehr gebildet. Neben einem Schlauchwagen und Steigleitern ist rechts eine Handspritze (Abprotz-) zu sehen. Das Mansarddach des Gerätehauses wird durch eine Zinnenmauer kaschiert. 1990 zog die Feuerwehr in ein neues Gerätehaus im Develang um.

Dann~nberg.Elbe

'"':'" Waldemarturm

23. Bliek vom Kirchplatz über den Kuhmarkt zum Waldemarturm. Das Eckhaus links war früher die Apotheke. Der Kuhmarkt gegenübcr wurde ab 1776 als Kräuter- oder Apothekergarten genutzt, danach als Zimmererplatz und seit 1879 nach Aufhöhung bis zum Straßenniveau als Viehmarkt. (Poststempel von 1915.)

24. Bliek vom Schloßgraben auf das Arntsgericht, dahinter das Landratsamt und der Waldemarturm, um 1900. Hinter dem Zaun befindet sich der Amtsrichtergarten, der nach Verfüllung des Burggrabens entstand. Zur Zeit wird das Gelände nach weiterer Auffüllung als Busbahnhof (1963-1990) und Parkplatz genutzt.

25. Hinter der Jeetzel und der Knickwiesenbrücke die 1911 von der Ortskrankenkasse errichtete Warmwasserbadeanstalt. Das angewalmte Dach, hier bei einem Mansarddach, ist ein Beispiel für die Übernahme von ländlichen Bauformen aus der Region. Rechts die Mauer mit aufgesetztem Zaun zum Amtsgarten.

26. Bliek über die zum Markt hin ansteigende Kopfsteinpflasterstraße 'Am Schloßgraben' auf die Kirche, um 1900. Links Am SchJoßgraben 1, für die Mitte des 19. Jahrhunderts typisches traufständiges Bürgerhaus in zwei Stockwerken mit Satteldach, einem Zwerchhaus mit großer Ladeluke und Aufzug darüber. Meist ist das Fachwerk auch an der Straßenfront sichtbar, hier ist es im einsehbaren Bereich, d.h. auch an der Stegelseite, mit Brettern verkleidet, die ein Quadermauerwerk aus Natursteinen vortäuschen sollen. Eine damals in den größeren Stadten übliche Bauweise, die aber gelegentlich auch hier zu finden ist (vgl. Bild 34). Planwagen parken am Zaun des Amtsrichtergartens.

27. Bliek von der Rosmarienstraße, dieser Teil früher Hinterstraße genannt, auf die Johanniskirche, um 1890. Die gotische dreischiffige Hallenkirche wurde im 14. Jahrhundert über moorigem Untergrund erbaut, deshalb mußten im Lauf der Zeit Stützpfeiler gesetzt, und Pfeilerummantelungen vorgenommen werden. Bei den Sicherungsarbeiten von 1963 wurden Mauerreste einer romanischen Basilika in 1,50 m Tiefe freigelegt. Das bedeutsamste Ausstattungsstück ist ein gotischer Dreiflügelaltar, der 1812 einer klassizistischen Umgestaltung zum Opfer gefallen war und nun wieder die Kirche schmückt. Auf das alte Satteldach des Turms wurde 1861 hinter Blendgiebeln eine rund 30 Meter hohe sechseckige Dachspitze aufgesetzt. Als 1988 Wetterfahne und Kugel vergoldet und dabei der Inhalt der Kugel gesichtet wurde, enthielt er unter anderem ein denkwürdiges Schreiben des Kantors Garbs, das folgendermaßen beginnt: Wenn der allmächtige Gott unseren Kirchturm mit dem Knopfe in Seinen gnädigen Schutz nimmt, so ist es wahrscheinlich, daß dies Schreiben erst nach Iahrhunderten wieder ans Tageslicht kommt; dann ist das jetzt lebende Geschlecht verschwunden, auch mein armer Leib wird verweset, mein und meine Familie vielleicht ganz verschollen, doch, so hoffe ich unser Geist wird durch die Gnade Gottes in Christo Jesu, Seinem Sohn, im Himmel leben und selig sein. Dahin denkst doch auch Du, lieber Leser, zu kommen ... Am linken Bildrand sind zwei Armenhäuser angeschnitten, dahinter folgen die Schulhofmauer und das Schulwärterhaus, das von Längsbrettern verkleidet ist.

28. Bliek vom Kirchplatz auf die Schule und die Pflasterstraße zum Pausenplatz an der Jeetzel, vor 1930. Das Haus wurde 1606 als Wohnung für die Witwen der Familie derer von Dannonberg auf einem ehemaligen Burglehen erbaut. Da es schon damals mit der Traufseite zur Straße stand und mit einem allseits vorkragendem Obergeschoß ausgestattet war, kann es als typischer Adelsbau gelten. Im 18. Jahrhundert an den Postmeister verkauft, wurde es 1848 Stadtschule. 1930 brannte das Haus während des Schützenfestes ab, nicht nur zur Freude der Schüler. Das Haus am linken Bildrand war die frühere Pförtnerwohnung und diente als Schulwärterhaus. In der abgeschrägten Hausecke befand sich die Eingangstür und über ihr hing die Pausenglocke. Davor ein weiterer öffentlicher Brunnen.

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