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Dannenberg in alten Ansichten Band 1

Dannenberg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Berndt Wachter
Gemeente
:   Dannenberg
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4989-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dannenberg in alten Ansichten Band 1'

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29. In der Bildmitte die 1871 gepflanzte und von einem Eisengitter umzäunte Friedenseiche. Zwei weitere Eichen wurden auf dem 1819 aufgegebenen Friedhof und 1870/71 gepflasterten Platz gepflanzt, 1879 die Hoffnungseiche an der Marktseite und 1883 die Luthereiche, die 1990 durch eine Neuanpflanzung ersetzt werden mußte. In dem Haus hinter der Friedenseiche wohnte der Organist, in einem Vorgängerbau der Barockkomponist und Hoforganist Johannes Schultz, dessen Werke noch heute in Darmenberg und darüber hinaus zu hören sind.

30. Von der Bertrams- oder Schiffbrücke in der Langenstraße über die Kleine Jeetzel geht der Bliek über die infolge Hochwasser angeschwollene Kleine Jeetzel zum überschwemmten Adolfsplatz. Die Herkunft des Namens für den Platz bleibt im Dunkeln.

31. Der überschwemmte Adolfsplatz ist mit dem Kahn befahrbar. Im Hintergrund die südliche Bebauung mit rechts einem Traufenhaus in Fachwerk, Adolfsplatz Nr. 19 und 20 unter einem Dach. Das schmale Giebelhaus Nr. 18 springt um eine Hauslänge vor. Die Giebelfront markiert wahrscheinlich die alte Bauflucht des Adolfsplatzes. Die Häuser Nr. 16 und 17 stehen nicht mehr, dann folgen die Häuser Nr. 15 und 14, das noch gerade zu erkennen ist. Hinter diesem Haus fließt die Kleine Jeetzel. Hier scheint die älteste Anlegestelle für den Schiffverkehr gelegen zu haben. Funde aus diesem Bereich reichen bis ins 9. Jahrhundertzurück.

32. Bliek vom Wassergang, der Anlandestelle in der Fischerstraße, über die Niedrigwasser führende Kleine Jeetzel auf die Bertrarn- oder Schiffbrücke nach Süden, 1931. Die Häuser beiderseits des Wasserlaufs schützen sich mit hohen Feldsteinmauern gegen das jährliche Hochwasser. In den fünfzigcr Jahren wurde die Kleine Jeetzel verrohrt, die Brücke beseitigt und an der Nordseite der Langenstraße überbaut.

33. Bliek in die Fischerstraße von der Langenstraße aus nach Norden, der den noch intakten Zustand der Giebelhäuserzeile vor den Veränderungen seit den fünfziger Jahren wiedergibt. Die Giebel im Vordergrund besitzen vorkragende Ober- und Dachgeschosse, dahinter kleinere und recht schmale ein- bis zweigeschossige Häuser. Im unteren Teil der Straße führen Außentreppen in das höhergelegte Erdgeschoß, um der Hochwassergefahr zu begegnen. Unter dem hier sichtbaren Kopfsteinpflaster konnten bei Baubeobachtungen ein Bohlenweg aus dem 15. Jahrhundert und eine Knüppellage aus dem 13.114. Jahrhundert freigelegt werden. 1685 heißt es über die heutige Fischerstraße 'in Egipten oder Judenstraße' , der bisher älteste Hinweis auf Juden in Dannenberg.

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34. Wie der Bliek in die Langestraße zeigt, verdient sie diesen Namen. Die Straße steigt zum Marktplatz (zum Betrachter) leicht an. Im Vordergrund die Schiffbrücke über die Kleine Jeetzel, am ihrem Eisengeländer und dem Baumbewuchs zu erkennen. Diesseits der Brücke stand das älteste Stadttor. Links das 1864 erbaute ehemalige Bankhaus Behrens, ein qualitätvolles Gebäude im Rundbogenstil mit Dekor im Stil der Renaissance. Sonst beherrschen die Giebelhäuser das Bild. Das vorspringende, große Kaufmannshaus links besitzt eine Utlucht. Schaufenster sind kaum auszumachen, für eine Hauptgeschäftsstraße um 1905 doch erstaunlich.

35. Der Bliek in die Gegenrichtung von heutigen Prochaskaplatz in die Mühlentor- und Langestraße zum Marktplatz. Das Foto wurde vor 1895 aufgenommen, da in diesem Jahr das Haus links im Bild, die Bäckerei Puppe, abbrannte. An dem Haus am linken Bildrand ist eine Petroleumlampe angebracht, die erste Straßenbeleuchtung in Dannenberg. Der Straßenzug Mühlentor wird von traufenständigen Häusern beiderseits beherrscht, zwei davon sind mit Zwerchhäusern ausgestattet. Walm- und Krüppelwalmdach der beiden Häuser im Vordergrund lassen die landschaftsgebundene Architektur erkennen. Nur das Giebelhaus hinter der Bäckerei Puppe steht noch heute, die meisten der anderen sind einem Bombenangriff auf Dannenberg im Februar 1945 zum Opfer gefallen. Vorne rechts das Geländer zum Lösegraben , einem der vielen alten Wasserläufe in und um Dannenberg.

36. Der Sattler Augustin präsentiert das Sielengeschirr für eine Hochzeitskutsche. Sein Haus, Mühlentor 6, ist derselbe Haustyp wie in Abbildung 31 gezeigt (Adolfsplatz 19/20), um 1900.

37. Bliek in die Langestraße in Richtung Markt, um 1900. Links ein zweigeschossiges Handwerkerhaus (alte Nr. 65), Schlossermeister Kayser, davor sein Handwagen zum Waren- und Gerätetransport. Das nächste Haus, ein traufständiger Ziegelbau des Tabakfabrikanten Ripke, der 1874 nach einem Brand die zwei Nachbargrundstücke (alte Nr. 67/68) aufkaufte und diese drei zu einem Haus zusamrnenfaßte, jetzt Langestraße 32. Im Haus Nr. 66, dem Vorgängerbau von Langestraße 32, erlag Eleonore Prochaska ihrer schweren Verwundung, gepflegt von der Witwe des Schusters Lübbers,

38. Das Bild zeigt eines der schönsten und repräsentativsten Häuser Dannenbergs, das 160819 von Bürgermeister Scheele erbaute dreigeschossige Giebelhaus. Über der Haustür steht LAUS DEO SEMPER. Laus deo ist eine stehende Redensart u.h. 'Gottlob' oder 'Gott sei Dank'. Dies gilt sicher als Dank für den überstandenen Brand von 1608. Das angehängte semper (= immer) klingt wie eine Beschwörungsformel, daß es nicht wieder passieren möge. Ein Jahr nach dem Brand war das Kaufmannshaus mit neuen Maßen wiederaufgebaut. Die in diesem Mittellängsdielenhaus verbauten Balken wurden 1606-1609 gefällt. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die dritte Parzelle mit einem traufenständigen Anbau bebaut. Der Baukörper bezeichnet den Übergang von der Gotik zur Renaissance. Für den letzteren Baustil stehen die beiden Utluchten und ein Türblatt, aus dem Barock stammen Türen, Beschläge und Bemalungen, ebenso hat der Klassizismus seine Spuren hinterlassen. Die Größe des Hauses, seine schmuckvolle Fassade, die lateinischen Inschriften sprechen für die herausgehobene Stellung seiner Besitzer, für ihre Bildung. Bis zum Ende des 19. Jahrhundert bekleideten alle Besitzer dieses Hauses ein hohes Amt, als Bürgermeister oder Senator. Die letzte Epoche der Hausgeschichte steuerte einen pfiffigen Giebelspruch bei, der zwar auch Gott anspricht, aber eher als Nothelfer gegen Neid und Klatsch und nicht wie vorher gegen Naturgewalten oder zum Lob des Herrn: 'Jeder wünsch mir, was er will. Gott gebe ihm noch mal so viel.'

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