Dannenberg in alten Ansichten Band 1

Dannenberg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Berndt Wachter
Gemeente
:   Dannenberg
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4989-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dannenberg in alten Ansichten Band 1'

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39. Kaufhaus Gördeler, Langestraße 617, um 1930. Das linke Haus (alte Haus Nummer. 9, vgl. Bild 34), ein Utluchtbau, wurde nach dem großen Brand von 1608 erbaut mit verzierten Knaggen an den Geschoßvorkragungen. Wie damals so noch zu dieser Zeit ein Kaufmannshaus, hier mit zeittypischer Werbung für 'Kornfrank'. Das angebaute rechte Haus ist einen Massivbau der zwanziger Jahre mit Erker und Türmchen (vgl. Bild 7), wie noch heute ein Textilkaufhaus.

40. Eines der schmalen Giebelhäuser in der Langestraße, um 1900. Das Fachwerk wurde überputzt und in den beiden Schaufenstern werden die neuesten Hutmoden ausgestellt, notfalls von der obligatorischen Markise gegen Sonnenlicht geschützt. Die Damenhüte werden von drei Generationen charmanter Verkäuferinnen angeboten. In diesem Haus (heute Langestraße 42) werden jetzt neueste Babymoden verkauft. Links und rechts des Hauses sind die Traufgänge, hier Stegel genannt, gut erkennbar. Wenn sie zu schmal sind, werden sie mit Brettern vernagelt, sonst mit einer Tür versehen, die unter anderem bei der Abwehr von Feuersbrünsten geöffnet werden.

41. Bliek auf die Mühlenjeetzel oberhalb vom Mühlentor, um 1930. Das äußere Mühlen- oder Drawehnertor stand linkerhand, das heißt am östlichen Ufer der Mühlenjeetzel, 60 Meter stadteinwärts das innere Mühlentor oder alte Drawehner Tor (vgl. Merianstich Bild 1). Links das Haus Nr. 54 (jetzt Mühlentor 13) wurde auf starkem Feldsteinfundament gegen die ständigen Hochwässer errichtet. Vom Anbau führt eine Treppe zum Wasser, als Kahnanlegestelle unter anderem, rechts zeugt ein großer Gartenpavillon vom Wohlstand seiner Besitzer.

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42. Deutsche Haus, 1919: ein Giebelhans mit UtJucht und angebautem TraufenteiJ. In diesem Teil wurde der Eingang mit abgeschrägtem Sturz wie beim Schulwärterhaus über Eek angeordnet.

43. Bliek vom Waldemarturm auf die Kolkbrücke und die Marschtorstraße bei Hochwasser (1920). Auf dem von Wasser umspülten Eisenbahndamm fährt gerade ein Zug aus Lüneburg oder Uelzen über die Brücke, unter der die Straße nach Pisselberg führt, zum Darmenberger Ostbahnhof.

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44. Blick in die Marschtorstraße, um 1900. Im Vordergrund ist das Eisengeländer der wegen des Schiffsverkehrs kurz zuvor höhergelegten, aber sehr schmalen Kolkbrücke zu sehen. Links das Gasthaus 'Zur Post' mit Zwerchhaus, beiderseits und oberhalb davon Schleppgauben. Es folgen drei Giebelhäuser, ein dreigeschossiger Ziegelbau und die Post.

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45. Bliek in die Marschtorstraße nach Osten, links das imposante Postgebäude. Ursprünglich war es einen zweistöckiger Ziegelbau der Angelbeckschen Brauerei. Nach einem Brand 1899 wurde der Westteil um ein Stockwerk erhöht, der Mittelteil im alten Zustand belassen und der Ostteil mit einem Treppengiebel versehen. Der Bau ist ein gutes Beispiel für die aus Elementen unterschiedlicher Baustile zusammengesetzte Bauweise am Ende des 19. Jahrhunderts. Hier wird der gotische Treppengiebel mit einem Dekor der Renaissance bekrönt, zum Beispiel viertelkreisförmige Fächerzinnen und außerdem klassizistische DreiecksgiebeJ (Frontispiz).

46. Alle Mitarbeiter der Kaiserlichen Post in Darmenberg haben sich vor dem Postgebäude postiert, dazu ein Postwagen.

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47. Bliek in die Marschtorstraße von Osten, früher hieß sie Bahnhofstraße, um 1900. Das zweigeschossige Traufenhaus links in massiver Ziegelbauweise ist seit 1869 die Brauerei Niemeitz, schräg gegenüber liegt das Postgebäude. Auch dieses Foto zeigt, wie das Dannenberger Stadtbild von nacheinanderfolgenden Baustilen und dem Zeitgeist geprägt wird.

48. Das Frühjahrs-Hochwasser infolge Eisstau in der EIbe im Dreikaiserjahr 1888 brachte katastrophale Folgen mit sich, sechs Menschen verloren ihr Leben. Das Bild vom Ausgang der Marschtorstraße mit nur lockerer, fast dörflicher Bebauung, vermittelt einen scheinbar friedlichen Eindruck, nur die am Hochwasserrand wartenden und hoffenden Menschen und die mit Menschen und Habseligkeiten beladenen Boote lassen das Ausmaß des Schreckens ahnen. Von hier aus wurde auch die Verbindung zum Bahnhof aufrechterhalten.

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