Dannenberg in alten Ansichten Band 1

Dannenberg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Berndt Wachter
Gemeente
:   Dannenberg
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4989-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Dannenberg in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

49. Die Marschtorstraße beim Hochwasser von 1920. Am südlichen Straßenrand sind Stellagen als hochgelegte Bürgersteige zu sehen, eine Kuh wird in Sicherheit gebracht. Am rechten Bildrand die Möbelfabrik von Ordas (ähnliche Position wie Bild 47).

50. Im Hintergrund das Frauenhospital St.-Georg am Besenberg um 1900. St.-Georg ist eine der beiden außerhalb der Stadttore liegenden Kapellen, denen stets ein Friedhof und ein Siechenhaus angegliedert waren. Der Friedhof vor dem Melker- oder Marschtor wird erstmals 1438 erwähnt, die Kapelle um 1880 abgerissen und als St.-Annen-StiftfSt.-Georg neu errichtet. Das Haus diente ebenfalls als Schule für die umliegenden Dörfer und die Kinder aus dem Marschtorstraßenabschnitt 'Auf der Freiheit'. Im Vordergrund die Brücke über den 'Franzosengraben' , dort sollen während der Befreiungskriege Franzosen bestattet worden sein.

51. Das Foto von 1880 (?) zeigt das 1863 errichtete Grabdenkmal der Eleonore Prochaska auf dem S1oAnnen-Friedhof, ohne die spätere Eisengitterumzäunung von 1881. Hinter dem pyramidenförmigen Stein die zur Erinnerungsstätte gehörende Eiche. Die Grabinschrift, hier unleserlich, lautet auf der Vorderseite des Steins: Eleonore Prochaska, als freiwilliger Lûtzower Lager, genannt August Renz, geb. Potsdam 11. März 1785. Tödlich verwundet in der Schlacht bei der Göhrde am 16. September 1813. Gestorben in Dannenberg 5. Oktober 1813, mit militärischen Ehren hier bestattet am 7. Oktober 1813. Auf der Rückseite steht: Sie fiel verwundet im Schlachtgewûhl mit dem Ausrufe: 'Herr Leutnant, ich bin ein Mädchen!'

52. In der Südwestecke des St.-Annen-Friedhofes liegt der Körnerstein. Der Überlieferung zufolge hat Theodor Körner im Mai 1813 auf diesem Stein sitzend sein 'Bundeslied vor der Schlacht' gedichtet. Zur St.-Annen-Kapellen-Gemeinde gehörten neben der Vorstadt Lauben 17 kleine Dörfer aus der Nachbarschaft. Die Kapelle ist seit 1510 bezeugt. In dieser Zeit bestand spätestens der Friedhof (bis 1871); denn ein Siechenhaus vor dem Drawehner Tor, das Gegenstück, zu St.-Georg vor dem Marschtor, wird schon 1498 erwähnt. Bei der Kapelle gab es ebenfalls ein Schulhaus, das 1805 aufgegeben wurde; die Kapelle wurde 1874 abgerissen.

53. Der Prochaskaplatz während des Hochwassers von 1888. Von hier aus teilt sich der Verkehr nach Lüneburg-Hamburg und Lüchow-Salzwedel oder Uelzen-Soltau-Bremen, In der Straßengabelung liegt der St.-Annen-Friedhof. Links am Rand der Straße nach Lüneburg steht eine Petroleumlateme und hinter den Kähnen eines der vielen gleichartigen einstöckigen Vorstadthäuser mit Zwerchhaus, hohem Satteldach und Krüppelwalm, rechts des Hauses zweigt die Schützenstraße ab.

54. Bliek in die Lüneburger Straße in Richtung Prochaskaplatz, um 1930; beiderseits traufenständige, einstöckige Häuser mit Zwerchhaus.

55. Vom Westbahnhof aus geht der Bliek über überschwemmte Gärten und Wiesen links auf das Gaswerk am Stadtausgang der Lüneburger Straße, im Hintergrund Kirche und Waldemarturm.

56. Bliek vom Prochaskaplatz in die Lüchower Straße beim Hochwasser von 1920 mit den gewohnten Begleiterscheinungen Stellagen und Kähnen. Auf der linken Straßenseite finden sich kaum Häuser, das Gebiet (Develang) wird erst vierzig Jahre später bebaut.

Schützenhaus Dar.nenberg (Eibe). 'nh.: Harry Süssenguth,

57. Am Ende der Lüchower Straße, kurz vor ihrer Gabelung nach Uelzen und nach Lüchow, steht in einem lichten Park seit 1860 das Schützenhaus diesseits des Prisserschen Mühlenbaches, in dessen Bett heute die kanalisierte Jeetzel fließt. Schützenhaus und Schützenwiese befanden sich früher nördlich des Marschtores, heute erinnert die Schützenstraße noch daran. Die Schützengilde wird auf die 1528 gegründete Hoiker (Lebensmittelkaufleute )-Gilde zurückgeführt. (Postkarte mit Stempel von 18.1.1914, der Reichsgründungstag wurde wohl hier gefeiert. )

Dannenberg

!Johanmter - Krankenhaus

58. Jenseits des Prisserschen Mühlenbaches an der Straße nach Lüchow wurde 1886 vom Johanniter Orden ein Krankenhaus im Rundbogenstil mit klassizistischen Gesimsen erbaut. Das Gelände stiftete Graf Grote aus Breese im Bruche. Mit der Errichtung des Johanniter-Krankenhauses entstand am Westrand der Stadt in der Folgezeit ein Pflegezentrum. Denn nach dem Neubau des Kreiskrankenhauses 1960 wird aus dem alten Krankenhaus das Johanniter-Altersheim und 1975-1982 wude in der Nachbarschaft das Behindertenförderzentrum mit Wohnheim eingerichtet.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek