Das Amt Bornhöved in alten Ansichten

Das Amt Bornhöved in alten Ansichten

Auteur
:   Harald Timmermann
Gemeente
:   Bornhöved, Das Amt
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6017-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Das Amt Bornhöved in alten Ansichten'

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Vorwort

Bornhöved ist in den Veröffentlichungen der Europäischen Bibliothek neben Städten und bekarmten Gemeinden gut vertreten. Nach 'Bornhóved in alten Ansichten' (1987), von dem die zweite Auflage fast vergriffen ist, und 'Kennt ihr sie noch ... die alten Bornhöveder?' (1990) lege ich jetzt in bewährter Zusammenarbeit mit dem Verlag und der Buchhandlung H.]. Arlt in Bornhöved den Band über das Amt Bornhöved vor. Bei der Suche nach verwertbaren, aussagekräftigen, repräsentativen Bildern aus dem Zeitraum 1880-1930 halfen mir die Bürgermeister der sieben amtsangehörigen Gemeinden Bornhöved, Damsdorf, Gönnebek, Schmalensee, Stocksee, Tarbek und Tensfeld und kulturbeflissene, alteingesessene Familien mit Informationen und Vorlagen.

Folgenden Damen und Herren bin ich zu besonderem Dank verpflichtet: Magdalene Behnk, Gustav Bracker, Fritz Fischbeck, Ernst Gimm und Frau, Theo Graulich, Helga und Hans Christian Hauschildt, Elli Kaack, Erna Küchenmeister, Elli Landschof, Werner Nero, Irmgard RieseIer geborene Schmidt, Max Saggau, Reinhold Saggau, Frieda Siebke, Jürgen Stegelmann, Werner Suhr, Hanne VolIstedt und Gerdi WolIesen. Für die Genehmigung, die Orts- bzw. das Amtswappen zu verwenden, danke ich Herrn Timm und den zuständigen Gremien. Zum Teil ging es

bei der Arbeit um richtig knifflige Fragen; Fehler bitte ich mir daher nachzusehen.

Als Kommentare zu den Ansichten habe ich versucht, nach Art einer Chronik möglichst viel Information zu bieten, mehr als die vom Verlag erlaubten 800 Zeichen pro Bild.

Ich habe mich bemüht, von jedem der sieben Orte im Amt Bornhöved ein Bild vom Meiereiwesen, aus der Schule und von der Feuerwehr zu erhalten. Bei den Ortsansichten handelt es sich zum Teil um Gebäude, die nicht mehr existieren. Vollständigkeit wurde nicht erstrebt und war im Hinblick auf die Namen der abgebildeten Personen nicht zu erreichen. Bei der Gestaltung des Bandes ließ ich mich leiten von Themen wie Meierei, Schule, Feuerwehr, Ortsansichten, Sitten und Brduche.

Zur weiteren Beschäftigung mit der Heimatgeschichte laden die Chroniken von Bornhöved (Piening), Gönnebek (Biß), Schmalensee (Göttsch) und H. Pöhls' 'Zwischen GrimmeIsberg, Stocksee und Tensfelder Au' ein sowie das Heimatkundliche [ahrbuch des Kreises Segeberg und die Zeitschrift 'Die Heimat' .

Hier folgen ein paar Verse, zu denen die Bornhöveder Gegend einen Junglehrer im zweiten [ahr seines Bornhöveder Daseins 1955 angeregt hat:

Sventana, Land an der Schwentine

Möge dieses Buch das Band zu unseren Altvordern fester knüpfen, den Zusammenhalt der Familien pflegen, das Geschichtsbewußtsein stärken und zu eigener Erforschung des Lebens unserer Vorfahren anregen.

Sventana, heiliges Land,

Quillt ein Wasser aus deinem Schoß, Das hat man nach dir benannt;

Es macht deinen Namen groß.

Bornhöved, Frühjahr 1995

Harald Timmermann

Sventana im Holsteiner Land, Blut und Kampfhast du gesehn:

Der Sieg der Halsten ward uns bekannt, Das Dänenheer sahst du vergehn.

Sventana, du schönes Land,

Wasser, Wald und Hügel bietest du, Recht farbig ist dein Gewand.

Dem Wandrer und Werker spendest du Ruh.

Sventana, du reiches Land, Menschenkinder, die dich bewohnen, Speiset die gebende Hand,

Könige alle, auch ohne Kronen.

Die Meiereien im Amtsbereich

1 Bornhöved: Die 1884 auf den Bövershof am Adolfplatz erbaute Meierei war eine der ersten im Lande. Gründer und Besitzer waren elf Bornhöveder und (bis 1902) drei Schmalenseer Bauern. Der Bauer und Gastwirt Joh. Hein war fünfzig Iahre Vorsitzender der Genossenschaft; als erster Meierist leitete Hans Lucht 45 [ahre lang den Betrieb. Auf dem Foto von 1909 zum 25jährigen Jubiläum erkermen wir unter den jungen Damen irn Hintergrund Erna Hauschildt (2. v.l.) und Helene Hauschildt (rechts außen). Von den Herren, die in der hinteren Reihe stehen, wurden ausgemacht: Adolf Suhr, Hornshof (2. v.l.) , Arnold Kaack (3. v.l.), Christian Hauschildt (7. v.l.) ,August Küchenmeister (3. v.r.) ,August Tensfeld, Tarbek (4. v.r.) und Friseur Hinrich Hein (6. v.r.). Sitzend in der ersten Reihe wurden

erkannt: Hermann Kock, Willingshöfen (2. v.l.), daneben Frau Lucht, Joh. Hein, Helene Lucht (Lensch), Hans Lucht und Gustav Nero.

2 Im Iahre 1908 gründeten die Lieferanten aus Protest gegen die Preispolitik der Betreiber eine zweite Bomhöveder Meierei. Bis 1937 bestanden beide Betriebe nebeneinander. Nach der Vereini gung der alten Meierei mit der Milchzentrale im Kielertor traten die Bauern aus Tarbek, Damsdorf, Ruhwinkel, Rendswühren, Schipphorst, Schönböken undAltenrade der neuen Meierei bei. Der erste Meierist hieß Fahrenkrug (Mitte der oberen Reihe neben seiner Schwester).

3 Die Damsdorfer Meierei wurde 1910 erbaut; bis dahin brachten die Landwirte ihre Milch nach Tensfelderau und Stocksee. Bei Kriegsende stellte die Meierei ihren Betrieb ein, und die Milch wurde zur Zentralmeierei nach Bornhöved geliefert.

4 Die Gönnebeker Meierei von 1884 war mit einer Schrotmühle und einem Kartoffeldämpfer ausgestattet. In den zwanziger jahren wurden alle Maschinen auf den neuesten Stand gebracht. Bis zum Bau der neuen Meierei

1954 tat sie am Dorfplatz ihren Dienst, bis 1971 leider auch dieses repräsentative Gebäude in der Dorfmitte abgerissen wurde. Bis 1887 gab es noch das Butterpferd im Göpel. Eine gute Übersicht über die Entwicklung der Milchverarbeitung bietet die Gerätesammlung des Landesmuseums aufSchloß Gottorf Über vierzig [ahre war Herr Markmann (tl928) Meiereiverwalter und zugleich Tierarzt.

5 Auch in Schmalensee begann die Verarbeitung der Milch mit der Dampfmaschine 1885, als eine Genossenschaft sich gegen die Konkurrenz der Güter zu behaupten versuchte. Bis dahin wurde mit Hunde- oder Pferdegöpeln oder von Hand gebuttert. Die Produkte holten Händler aus Hamburg und Neumünster ab, oder sie wurden auf dem Wochenmarkt und durch Kaufleute vertrieben. Das erste Gebäude war die alte Schmiede am Denkmalsplatz; eine Schrotmühle war der Meierei angeschlossen. 1910 erhielt die Meierei ein neues Gebäude mit einer Licht- und Kraftzentrale. Das Foto aus dem Anfang der dreißiger Jahre zeigt Jürgen Stegelmanu, Karin Siebke geborene Banck und Burkhardt Großterlinden auf dem Melkerwagen vor der Schmalenseer Meierei, die ihr Äußeres bis heute kaum verandert hat.

6 Milchwirtschaft in Stocksee: 1676 wird von einer ' Meyers' Trincke Wohlers und dem Holländer Jacab Ianßen auf Stockseehof berichtet. 1884/85 wurden zur Entlastung der Bauersfrauen, zur Qualitätsverbesserung und zur Optimierung des Absatzes der Butter und anderer Milchprodukte überall im Lande Genossenschaftsmeiereien gegründet, in unseremAmt: Bornhöved 1884, 1908; Gönnebek 1884; Stocksee 1885 (-1941); Schmalensee 1885;Tensfelderau 1886, Tensfeld 1907; Damsdorf 1910 (-1945). Die alte Stockseer Meierei ist auf dem Feuerwehrbild

(Nr. 18) zu sehen, Dieses Foto zeigt Marianne Iacobsen und Emmi Lüdemann mit ihrem Milchkarren.

7 Eine hübsche Postkarte aus dem Iahre 1907 aus dem Besitz von Reinheld Saggau führt uns die Tensfelder Meierei vor. Wir erkennen Melker und Melkerinnen, Milchwagen und ein Mädchen mit der 'Tracht' zum Tragen von Kannen und Eimern.

Die sieben Dorfschulen

8 Die Aufnahme der 2. Klasse von August Petersen ist eins der ältesten Schulbilder in der Sarrunlung des Verfassers. Sie stammt aus dem Iahre 1894 und wurde uns übersandt von Frau Gerdi Wollesen geborene Biß, jetzt Bargteheide; ihre Mutter, geboren 1 887, sitzt links neben dem Lehrer. August Petersen war 1888-1924 Lehrer in Bornhöved. Seine Witwe ist vielen Bornhövedern noch bekannt; 'Tante Pe' wohnte in der Bahnhofstraße.

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