Das Amt Bornhöved in alten Ansichten

Das Amt Bornhöved in alten Ansichten

Auteur
:   Harald Timmermann
Gemeente
:   Bornhöved, Das Amt
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6017-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Das Amt Bornhöved in alten Ansichten'

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39 Das Haus desTextilkaufmarins Rethrneyer in der Mühlenstraße spielt eine Rolle in der Geschichte Bornhöveds in der zweiten Hälfte des 19, Iahrhunderts, Hier eröffnete am 2, Juli 1852 Christlan jullus Bruhn ein Geschäft; er war der Sohn des Pastors Christian Nicolaus Bruhn

(1796-1863), der aus DreIsdorf kam und 1837 Nachfolger von Pastor Oertling wurde. Das schiefergedeckte und mit Brandmauer versehene Wohnhans überstand den Brand vom

5. September 1869, der halb Bornhöved einäscherte und in der Bruhnschen Scheune begann.

40 An der Ecke Kuhbergl Alte Landstraße (früher Lütten Redder) wirkte schon 1720 der Schmied und Kätner Balzer-OerJing. Als sein Erbe übernahm 1759 der GrobschmiedAndreas Hinrich Küchenmeister den Betrieb, der sich bis heute, seit 275 Jahren, in der achten Generation in der

Familie befindet und äußerlich unverändert ist. Der Inhaber Gerhard Rühl beschlägt heute [edoch weniger Pferde und repariert mehr Landrnaschinen,

41 Wlllingshöfen ist nicht mehr. Das stattliche alte Bauernhaus wurde am 25. August 1994 ein Raub der Flammen. Wieder ging wertvolles Kulturgut unwiederbringlich verloren. Der Hof befand sich seit 1 788 in der Familie Koek. 1799 verkaufte Claus Koek seinen Hofplatz in der Mühlen-

straße (heute Reisebüro, Lerenzen, Lensch) und baute sich den Bauernhof auf seinem Acker neu auf, wie in demselben Iahr Hans Kaack von Ecke Undenstraßel Markt nach Hornshof umzog eine frühe Form der Flurberelnigung. (Detail aus dem [ahre 1902.)

4-2 Wo heute der geteerte Berliner Platz gähnt, stand bis zur [ahrhundertmitte die Tagelöhnerkate der Vollhufe Nr. 1, seit 177 0 im Familienbesitz Hauschildt. Als Familien, die dort im Laufe der Zeit gewohnt haben, werden genannt: Kûhl, Hutzfeld, Suhr, Elend, Horstmann, Riecken, Becker, Hermann Wehde, Frau Matthiesen, Harm. Der Herr im weißen Rock ist Hannes Harm; auf dem Kutschbock Rudolf Dunkker. Als letzter wurde der Bau links 1955 abgerissen.

43 Das Gehöft von Günter Hein, Vollhufe 9, KirchstraBe 5, wurde am 1. März 1991 einer neuen Nutzung zugeführt: Das Gebäude dient heute dem DRK als Sozialstation mit ihren vielfáltigen Diensten. 1879 bis 1900 gehörte der Hof Heinrich Biß von Düsternbrook /Wankendorf Nach einigen Besitzwechseln kaufte ihn Hinrich Hein 1914.

44 Das Grundstück, auf dem [etzt Erwin Bünn seinen Ofensetzerund Fliesenlegerbetrieb führt, wird unter den Hausblättern als Vollhufe Nr. 8 an der Schulstraße, [etzt KirchstraBe, bezeichnet.

1 722 übergab ThieB Blöcker die Hufe seinem Schwiegersohn Max Wurr, reservierte sich aber die Abschiedskate ('Dörpskroog'). Der Besitz ist bis nach dem Zweiten Weltkrieg in der Familie geblieben, zuletzt von Joh. Adolf Scheel. Er umfaßte 1952 an Land 51 ha.

45 DasWohnhaus von HansJoachim Stresau in der Lindenstraße wird auf einer alten Postkarte Villa Afrika genannt. Die Herkunft des Namens ist nicht ganz eindeutig, steht aber ohne Zweifel in Verbindung mit der Bezeichnung 'Afrikaviertel' für die Villen in der mittleren Lindenstraße. Hier bauten Bürgermeister Gustav Först, genanntAfrika-Först (Nr. 10) und der Vater von Walter Koch (Nr. 27) ihre Häuser, nachdem sie I 918 aus dem Dienst in den deutschen Kolonien zurückgekehrt waren. Das Grundstück ist der Rest eines Bauernhofes, dessen Scheune sich noch in den dreißiger [ahren parallel zur Balmlinie erstreckte. 1867, nachdem Schleswig-Holstein preußische Provinz geworden war, tagte hier der Amtsrichter aus Segeberg. Jahrelang wohnte in dem Haus der Heilpraktiker Popanken.

villà Afrika

46 Eine ansprechende VisitenPostkarte warb um die Iahrhundertwende mit einem Gruß aus Damsdorf Die Gastwirtschaft und Pension von B. Christiansen, später E. Gimm, bereichterte das Dorfleben mit Bundeskegelbahn, einem großen Saal, Durchfahrt und einer Anzahl von Gästezimmern. Heute dient das Feuerwehrgeräte- bzw. Bürgerhaus in vielen Orten als Begegnungsstätte dörflicher Gemeinschaft.

Gastwirtschaft, Pension u . .Bundeskegelbahn von B. Christlansen. Tel. Bornhöved Nr. 12

47 Auf dem Foto von 1926 sehen wir die 1884 gebaute, inzwischen abgebrochene Mühle von Damsdorf. Hier trug sich am 19. März 1877 eine grausige Mordtat zu, von der in einer Moritat, von Bänkelsängern aufMärkten vorgetragen, bevor Nachrichten von Stutenfrauen, Zeitung, Rundfunk oder Fernsehen verbreitet VVUIden. Die Opfer waren der Miiller M.L.H. Kähler und seine Ehefrau A.CD. geborene Riecken, der bald von der Polizei gefaßte Täter der Maurer Burmeister aus Bornhöved.

48

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