Das Amt Bornhöved in alten Ansichten

Das Amt Bornhöved in alten Ansichten

Auteur
:   Harald Timmermann
Gemeente
:   Bornhöved, Das Amt
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6017-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Das Amt Bornhöved in alten Ansichten'

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59 Der Hof Witte Barg in Tarbek im Iahre 1908, seit 1778 mit Frantz Christian Nero im Besitz der Familie, seit 1953 Werner Nero.

60 Eine Aufnahme vom Grimme1sberg von Theodor Möller aus demjahre 1926. Der bekannte Fotograf und Heimatforscher schreibt dazu: 'Hiinenhert am Grimmeisberg, nahe dem Gipfel. Die von 0. n. W gerichtete Anlage ist 90 m lang und 10m breit. Auf der Südseite stehen noch 37 Steine, auf der Nordseite 42.' Im Vordergrund rechts sehen wir die einzige erhaltene von ursprünglich zwei Grabkammern. Die archäologische Karte von F. von Raeder aus dem Iahre 1825 verzeichnet noch über fünfzig solcher Riesenbetten; das auf dem Grimmeisberge isr das letzte Zeugnis einer dichten Besiedlung durch wohlhabende Farnilien im Bornhöveder Gebiet vor viertausend Iahren.

61 Die Strohdachkate von Pries in Tensfeld: links zwei der vier Pries-Mádchen, um 1920.

62 Die Kate der Familie Tietaen in Tensfeld.

63 Der Krug von Pries in Tensfeld. 'Sommerfrische' im Krug von Pries in Tensfeld; im Bild Oma Helene Pries und Dora Saggau geborene Pries, Mutter von Reinhold Saggau.

64 Die Dichterin MargareteWeinhand! brachte 1927 im Ferd:inandAcker-Verlag, Wolf ach/Baden, einen feinsinnigen Gedichtsband unter dem Titel 'Schleswig-Holstein. Eine Landschaft in 7

Schöpfungstagen' heraus.Am 6. Tag ist unter 6 'Zeugen' das 2. Gedicht Bornhöved gewidmet.

2. t;ornböbell 1221

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65 Graf Adolf IV. von Schauenburg, Herzog van Holstein, Wagrien und Stormarn, führte die holstelnischen Fürsten an in der entscheidenden Schlacht von Bornhöved am 22. Juli 1227 (750-Jahrfeier 1977). 'Das slawische Ostseegestade war dem dánischen Einfluß entzogen und lag nun der deutschen Kolonisation offen. Lübeck, seit 1226 Freie Reichsstadt, wurde nun vollends zum deutschen Tor zur Ostsee, schreibt Prof Christian Degn in 'Schleswig-Holstein - eine Landesgeschichte', Neumünster 1994, S. 56. Sagen und Legenden ranken sich um die Schlacht. Der Kupferstich aus Westphalens 'Monumentainedita (1453) gibtein Gemälde wieder, dessen oberer Teil im Hamburger Marien-Magdalenen-Kloster verbrannt ist (heute Adolphsplatz, vor der Börse); die Darstellung Adolfs als Franziskanermönch im offenen Sarg ist im Museum für Hamburgi-

sche Geschichte aufbewahrt. Das andere BUd zeigt die erhaltene, 100 Iahre nach seinemTode angefertigte Grabplatte Adolfs IV. im Kieler Kloster. Er war unter anderem Gründer Kiels und der Marien -Magdalenen -Klöster in Hamburg und Lübeck.

66 Die Skizze vom ' Hochzeitsbitter auf dern Kuhberg in Bornhöved' wurde nach dem Krieg von l 864 von einem Betichterstatter gezeiclmet. Sie ist für die Volkskunde sehr aufschlußreich und zeigt, wie der berittene, befrackte Hochtiedsbeder mit einem durch bunte Fähnchen geschmückten Stab durchs Dorf ritt und zur Hochzeit einlud, indem er Sprüchlein wie dieses aufsagte (Köstenbidderleed): Fruen un Vadderslüd,/Verheirad'un ledig Lüd,/Kamt

to Hochtied/Mit düchtig Appetid/lck soll juch ladenlTo Hechtred to kamen ... Bei den letzten Worten versuchte er die jungen Mädchen zu haschen; das Publikum bedachte seinen Auftritt mit viel Beifal1. Graf Adelbert Baudissin, SchleswigHolstern Meerumschlungen. Kriegs- und Friedensbilder aus demjahr 1864,Stuttgart 1865; Zeichner: Fikenscher. Andere Version in: Ernst Schlee, SchleswigHolsteinisches Volksleben in alten

Bildern, Flensburg I 963;Tafel 28 aus 'Das Buch für alle', Stuttgart 1878.

67 Der 7. Dezember 1913 war ein denkwürdiger Iag für Bornhóveds Geschichte. Zur Erinnerung an das Nachhutgefecht zwischen den abziehenden, mit Napoleon verbündeten Dänen und den sie verfolgenden Schonischen Dragonern und Husaren des späteren Regiments Kronprinz weihte Oberst Bror Gustav Adolf Graf von Cederström, Enkel des Siegers von 1813, in Begleitung von 100 Offizieren, Mannschaften und Husaren mit 43 Pferden und einer Militärkapelle den'Schwedenstein' arn Friedhof ein. Nach einem donnernden vierfachen Hurra auf den deutschen Kaiser hielten der Oberst und Pastor Voß eine Ansprache. Die Kapelle spielte den BornhövedMarsch der Schweden. In Bornhöved und Malmö gedenken schwedische Husaren und Dragoner noch heute am 'BornhöfiTag' der letzten Schlacht, in die seit über 180 [ahren schwedische

Truppen verwiekelt waren. Im Umzug fuhren 1913 auch zwei Veteranen der Schleswig-Holsteinischen Befreiungskämpfe von 1848 mit (unten): Klaus Suhr und Vater Bruhn (mit Fahne); auf dem Kutschbock Fritz Petersen und 'Onkel Arp'.

68 Guschj (Auguste) HauschiJdt, verheiratere Boos, mit ihrem Schimmelgespann auf dem Landesturnier in Bad Segeberg in den dreißiger [ahren.

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