Das Kirchspiel Diedrichshagen in alten Ansichten

Das Kirchspiel Diedrichshagen in alten Ansichten

Auteur
:   Eckart Redersborg
Gemeente
:   Diedrichshagen, Das Kirchspiel
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6108-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Das Kirchspiel Diedrichshagen in alten Ansichten'

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8 Zu den dörflichenTraditionen gehörten in früherer Zeit die Kinderfeste, so zum Beispiel in Diedrichshagen. Diese Tradition fand auch in den ersten jahren nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Fortsetzung. Den vorderen Blumenbogen trugen beim Kinderfest 1954 Monika Tschepp (links) und Marion Niemann (rechts). Dahinter begleitete Lehrer Werner Heyme die Kinder, unterstützt von Schwester Frieda Wagner, die sich als 'Schwester Frieda' nach 1945 jahrzehntelang für dasWohl der Gemeindebevölkerung einsetzte.

9 Das wichtigste Fest für die Bevölkerung eines jeden Dorfes war das Erntefest, so auch im BauerndorfDiedrichshagen. Im Bild, aufgenommen 1933, bewegt sich der kleine Festzug auf der Dorfstraße im Bereich der Ortsmitte, im Hintergrund ist die damals noch kleinere Eiche sichtbar, dahinter das Haus des Bauern Hermann Schwarz. Links führt der Weg zur Schule. Vor den Mitgliedern der Kapelle Leetz (Grevesmühlen) wurde die Erntekrone getragen, flankiert von einer geschmückten Sense, in den Händen von Gerhard Hinze, bzw von einer geschmückten Harke.

1 0 Richard Freytag bewirtschaftete die Bauernstelle I in Diedrichshagen. Zu seinem Bauernhof gehörten unter anderem ein Niederdeutsches Hallenhaus, das er alsWohnund Stallgebäude nutzte, eine Scheune (im Hintergrund rechts) und ein Stall.

Die Bauernstelle Richard Freytag hieß seinerzeit im Volksmund 'HûhnerbuschFreytag'. Diesen Namen legte der Volksmund fest, weil es außerdem noch einen 'Kirchhof-Freytag' und einen 'BergFreytag' gab. Diese Bezeichnungen richteten sich nach örtlichen Gegebenheiten.

11 Alt und jung wohnten überall in den Bauernstellen unter einem Dach, jedes Familienmitglied leistere in der Großfamilie seinen Beitrag. So auch in der Familie Otto Freytag. Das Bild zeigt links Elisabeth Freytag und rechts ihren Sohn Otto Freytag sowie seine Frau Dora geborene Böckmann aus Upahl, den fünfjährigen Sohn Georg im zeitgemäßen Matrosenanzug sowie dahinter dessen Cousine Anni Kaben. Das Bild entstand am 4. Juni 1917, einen Tag nach dem fünften Geburtstag von Georg Freytag.

12 Links: Die Hufe VII in Diedrichshagen bewirtschaftete in den ersten [ahrzehnten unseres jahrhunderts Bauer Otto Freytag. Da seine Bauernstelle auf einer kleinen Anhöhe lag und es zwei weitere gleichnamige Bauern im Dorf gab, nannte man ihn 'BergFreytag'. Das Bauernhaus war

ein typisches Niederdeutsches Hallenhaus, darauf weist die sichtbare Tenne hin. Daneben befand sich der Kuhstall, links neben dem Bauernhaus das Speichergebäude, rechts die Scheune. Das Foto entstand ca. 1937. Alle abgebildeten Gebäude blieben bis in die heutige Zeit erhalten.

Rechts: Die Eigenversorgung mit den notwendigen Lebensmitteln spielte in früherer Zeit in den Dörfern eine große Rolle. Dazu zählte auch das Brotbacken. Bauer Otto Freytag ließ sein Korn ûberwiegend in der benachbarten Wassermühle Rüting zu Mehl mahlen, aber das Brot wurde

im eigenen Backhaus gebakken. Im abgewandten Bereich diente das Backhaus einer Familie als Wolmung. Dieses Fachwerkhaus existierte bis 1938.

13 Über mehrere [ahrhunderte bewohnte die Familie Meyer eine große BauernstelIe im benachbarten Büttlingen, das im Mittelalter zur Kirchgemeinde Diedrichshagen und dann zu Grevesmühlen gehörte, heute aber wieder ein Teil der Kirchgemeinde Diedrichshagen ist. Ein Hans Meyer heiratete vermutlich 1582 in den Büttlinger 'Möllerhof" ein. Über mehrere Generationen stellten die Meyers den Dorfschulzen. Das abgebildete Bauernhaus ist heute nicht mehr vorhanden, wohl aber die rechts im Bild sichtbare Scheune und der Teich.

14 DieAbbildung zeigt einen Teil der Kirchstuhlwange der Familie Meyer aus Bûttlingen aus dem [ahre 1577. In folgenden Generationen erhielt die Familie Meyer nach ihrem Ursprungsort Büttlingen den Beinamen Bothling. Iochen Meyer-Bothling, ein Nachfahre dieser Familie in der zwölften Generation, wirkt seit dem 1. September

1 993 in der Kirchgemeinde Diedrichshagen als Pastor. Er kehrte damit in den kirchlichen Wirkungskreis seiner Vorfahren zurück.

15 Diese schöne Karte vom Anfang unseres Jahrhunderts zeigt drei Ansichten des Dorfes Upahl. Am Ortseingang von Grevesmühlen her befand sich die Molkerei, damals 'Dreves Dampfmolkerei' . Unter 'Püstows Etablissement' verbarg sich die Upahler Gastwirtschaft, die mit einer Schmiede verbunden war (vgl.Abb. 45 und 46). Die Kolonialwarenhandlung Bumann ging aus einer Büdnerei hervor, sie versorgte am Anfang unseres [ahrhunderts die Bevölkerung von Upahl.

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16 Die 'Gruß aus Upahl'Karte bietet drei Dorfansichten vom Anfang unseres Iahrhunderts. Diese Ansicht zeigt wieder die 'ColonialwarenHandlung von J Bumann'. Inhaber der Molkerei, die bis in die zwanziger Iahre existierte, war damals Otto Metelmann, der auf der Rampe in der Mitte steht. Den unteren Teil des Dorfes in Richtung Schwerin prägten die Bauernstellen mit ihren großen Gehöften, die zum Teil ein Opfer des vernichtenden Brandes vom 7. Mai 1942 wurden. links die Scheunen der Bauern Peter Reuter (Hufe V, vorn) und Hermann Riesel (Hufe IV), rechts die von Bauer Heinrich Baumann (Hufe XI). In der Bildmitte ist

der Giebel der Büdnerei von Ludwig Olsson gut erkennbar.

17 Bauer Heinrich Baumann bewirtschaftete in den dreißiger Iahren die Bauernstelle XI, auf der östlichen Straßenseite gelegen. Unmittelbar an der DorfstraBe befand sich ein kleiner Schweinestall. der in den fünfziger [ahren abgebrochen wurde. Der Wirtschaftsteil des Hauses wies zur Straße, der prächtige Wohnteil dagegen zum groBen Garten. Das Bauernhaus überstand den Großbrand des [ahres 1942 unbeschadet. Es ist noch heute vorhanden. Seit den sechziger jahren diente es bis zur Wende hin als LPGKüche der Versorgung der Genossenschaftsbauern und der Schulkinder der Schule

Upahl.

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