Das Kirchspiel Diedrichshagen in alten Ansichten

Das Kirchspiel Diedrichshagen in alten Ansichten

Auteur
:   Eckart Redersborg
Gemeente
:   Diedrichshagen, Das Kirchspiel
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6108-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Das Kirchspiel Diedrichshagen in alten Ansichten'

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48 Die Upahler Gastwirtschaft diente unter anderem auch als 'Posthilfstelle' . An der Hauswand warben Emailleschilder für das 'Hamburger Fremdenblatt' und für den 'Lübecker General-Anzeiger'. Das Schild mit der Aufschrift 'DT' wies auf die Deutsche Turnerschaft hin. Im Männerturnverein bestand ein 'Trommler- und Pfeifenkorps'. Ihm gehörten an (von links): Martin Koop (Trommler), Paul Gröning, Paul Evert, Martin Rullmann, Ewald Stöter (Tambour), Hans Wamcke, Gustav Evert, Werner Warncke und Hans Körner (Trommler) .

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8111.

49 Das Foto zeigt die Schulkinder des Dorfes Upahl im [ahre 1912. Lehrer Daebler unterrichtete demnach 29 Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 8 in einer einzügigen Schule. Den Handarbeitsunterricht, damals 'Industrieschule' genannt, erteilte seine Frau Maria (im Bild links), sie starb 1932 als Witwe im 78. Lebensjahr. Auffallend ist die gute Kleidung aller Kinder. Bekannt sind folgende Namen: In der zweiten Reihe von oben (ab

2 . Person): Frieda Koop, Frieda Schröder, Frieda Metelmann (mit Marinekragen), 3. von rechts Hans Schult und ganz rechts Kar! Reuter. In der zweiten Reihe von unten ganz rechts Paul Warncke, daneben

Werner Warncke sowie in der unteren Mädchengruppe Hedwig Metelmann (mit Marinekragen) .

50 Lehrer Friedrich Mierow kam 1918 nach Upahl und wirkte dort bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges in verdienstvoller Weise. Die Schule war in seiner Zeit lediglich einklassig. Das Foto zeigt ihn mit 54 Schülern im [ahre 1933.

51 Auch in dem kleinen DorfBoienhagen mit seinen sieben Bauernstellen, seinen zwei Büdnereien und vier Häuslereien existierte in früherer Zeit eine einklassige Schule, an der Joachim Möller als Lehrer wirkte.

1919 gehörten zu seinen Schülern die drei Töchter des Bauern Duwe (hintere Reihe in Dirndelkleidern ). Hans Nevermann (zweite Reihe links) sowie dessen Schwestern Martha (erste Reihe rechts) und Frieda (dritte Reihe rechts). Auffallend ist die einheitliche Kleidung bei den Geschwistern.

Mit der Pensionierung des Lehrers Möller im April 1 924

ging die Schule Boienhagen ein. Das Gebäude wird seit dieser Zeit als Wohnhaus genutzt.

52 In Boienhagen bestanden sieben Bauernstellen, sechs davon hatten Größen zwischen 37,5 ha (Hufe IV; Familie Bumann) und 44,5

ha (Hufe I, Familie Frahm). Heinrich Schünem bewirtschaftere die Hufe III mit über 42 ha Land. Die Familie, die seit Iahrhunderten in Boienhagen ansässig war, bewohnte ein großes Niederdeutsches Hallenhaus.

53 Die Boienhäger Hufe II befindet sich seit ungefähr 300 jahren im Besitz der Familie Nevermann. Die ca. 41 ha große Bauernstelle bewirtschafteten im 20. [ahrhundert joharm Nevermann, dessen Sohn Hans Nevermann und Hubert Nevermann. Zwischen 1960 und 1990 gehörte die Bauernstelle zu verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben.

Das um 1925 aufgenommene Foto zeigt das Niederdeutsche Hallenhaus der Familie Nevermann mit seinem Wirtschaftsteil im vorderen Bereich und dem Wohnteil im hinteren Gebäudeteil. Links ist die 1912 gebaute Scheune zu sehen. Zwischen Scheune und Bauernhaus befand sich

ein Göpelwerk. Es konnte mittels einer unterirdischen Transmission innerhalb der benachbarten Scheune zum Dreschen, Häckseln und Schroten genutzt werden.

54 Bauernhäuser veranderten im Laufe der Iahrzehnte infolge baulicher Veränderungen, die sich aus wirtschaftlichen oder familiären Anforderungen ergaben, ihr Aussehen. So auch bei der Familie Nevermann, wo der ursprüngliche Wirtschaftsteil des Hauses durch Umbaumaßnahmen eine neue Nutzung erhielt.

55 Um die [ahrhundertwende versorgte Wilhelm Sternberg mit seiner 'Colonialwarenhandlung' und einem Bierausschank die Bevölkerung des Dorfes Rüting. Darunter ist die Dorfstraße abgebildet. Beide Aufnahmen verdeutlichen die damalige Dorfidylle.

ssdrenk u. Colonietwerentuuïdtunq on W. Sternberg

56 Mitte der dreißiger jahre wurden im Auftrage von Schmiedemeister Otto Deters die abgebildete Postkarte mit den vier Ansichten von einem Kieler Verlag angefertigt. Zur damaligen Zeit erfüllte der Gasthof zur Schmiede auch die Aufgaben einer Poststelle. so daß dort auch eine öffentliche Fernsprechstelle bestand, auf die der Besitzer dieser Gaststätte auf diesen Postkarten hinwies. Ab 1941 trug Elita Deters die Post aus. Bis 1948 hatte ihr Vater die Poststelle inne, zwischen 1948 und dem 1. November 1990 dann Elita Mansch.

Die 'Neue Siedlung' war durch die Versiedlung des Gutes Rüting 1934 entstanden. Die sieben Siedlungshäuser

bilden seitdem einen Ortsteil von Rüting, den man 'Siebenhausen' nennt. Dort wohnten die Bauern Walter Ebert, Hans Freytag, Hermann Heuer, Hermann Kalkhorst. Paul Schult, Hermann Schulte

und Wilhelm Welge mit ihren Familien. In 'Vlerhausen' wohnten die Bauern Heinrich Cordts, Hans Tretow; Heinrich Uhde und Wilhelm Wehr-

Gutsgebäude, damals ein weibliches Arbeitsdienstlager, und eine Dorfansicht zu sehen, letztere unter anderem mit der GastwirtschaftTeut, die am 16. November 1959 niederbrannte.

spann.

Außerdem sind das frühere

57 Die Stepenitz war bei Rüting zu einem Teich aufgestaut, dessen Wasser jahrhundertelang eine domaniale Wassermühle betrieb. Im 20. [ahrhundert nutzten die MülIermeister Anton Oltmann (bis 1905), Ernst Hackmack (bis 1 93 1) und Walter Groth (bis 1963) diesen Betrieb. Danach setzte der Verfall der Mühle ein, die aber wieder einer Nutzung zugeführt wird. Nach Instandsetzung der wasserradtechnischen Anlagen durch den jetzigen Besitzer, [an-L. Bauditz, dient die Mühle Rüting zukünftig der Stromgewinnung.

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