Das historische Berlin

Das historische Berlin

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Berlin
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1550-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Das historische Berlin'

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/i. RLT-BERLIN Das Kurfürst!. Schloss. Dom u. die lange Brücke U/1l das Jahr 1690.

9. Nachdem unter Joachim Il. durch dessen Baurneister Caspar Theiß der Schloßbau energisch vorangetrieben worden war, hob sich die Residenz bereits markant aus der großen Zahl bescheidener Bürgerhäuser heraus. Unter dem Kurfürsten Johann Georg wurde in den Jahren von 1580 bis 1595 das Schloß vom Grafen Rochus von Lynar, der auch den Hofapothekenflügel schuf, im Renaissancestil ausgebaut.

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10. Der Große Kurfürst ließ einen Kraut- und Rübengarten, der sich auf ursprünglich sumpfigem Gelände neben dem Schloß befand und während des Dreißigjährigen Krieges völlig verwilderte, im Jahre 1646 in einen Park mit Blumenrabatten und ausgedehnten Rasenflächen umwandeln.

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11. Diese Aquarellzeichnung Johann Stridbecks stellt eine Ansicht der 'Grotten sampt dem Pomerantzen-Hauß im Churfürstl.-Brandenburg. Lust-Garten zu Cöllen an der Spree' dar. Ganz im Stile des Rokoko sieht man hier zwischen gepflegten Beeten Kavaliere mit ihren Damen promenieren. Die Hauptsehenswürdigkeit des Lusthauses auf der rechten Bildseite war die irn Erdgeschoß befindliche Grotte. Das halbkreisförmige Pomeranzenhaus wurde 1749 für den Packhof verwandt.

12. Die Petrikirche, die Pfarrkirche von Kölln, hatte eine ungemein wechselvolle Geschichte. Nach einem Brand im 14. Jahrhundert wurde sie als Ziegelbau wieder aufgebaut. Nachdem sie 1730 vom Blitz getroffen war, stürzte der Neubau 1734 ein und brannte 1809 ab. Erst von 1847 bis 1853 wurde die Kirche von Strack mit einem sechsundneunzig Meter hohen Turm neu erbaut. Ihre Ruine wurde nach dem Zweiten Weltkrieg 1963 abgeräumt.

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13. Um das Jahr 1290 herum errichteten die Franziskaner am südöstlichen Teil der damaligen Stadtmauer eine kleine Kirche, zu der im Laufe der Zeit noch mehrere Klostergebäude hinzugebaut wurden. Die hier wiedergegebene Skizze Stridbecks stellt die dreischiffige Klosterkirche und das 'Graue Kloster', wie es nach den grauen Brüdern hieß, im Jahre 1690 dar.

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14. Der erste Übergang über die Spree und die erste Verbindung zwischen Berlin und Kölln überhaupt war der Mühlendamm, der das Oberwasser der Spree staute und die Anlage von Mühlen begünstigte. Gegen Ende der Regierungszeit des Großen Kurfürsten entstanden zu beiden Seiten des Dammes Bogenhallen, in denen Läden eingerichtet wurden. Nach einern Brand im Jahre 1759 wurden bei den Wiederherstellungsarbeiten die Kolonnaden zweistöckig gebaut.

15. Der Spittelmarkt führt seinen Namen nach einem Hospital, das zu Beginn des 15. Jahrhunderts errichtet wurde und dessen Patronin die heilige Gertraud war. Ihr war die kleine Kapelle geweiht, die 1881 dem Verkehr weichen mußte, nachdem das Hospital bereits 1871 abgebrochen worden war.

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16. Das Leipziger Tor wurde im Jahre 1683 von Nehring innerhalb der neuen Festungsanlagen auf attraktive Weise gestalter. Diese Stridbeck-Skizze zeigt den Unterbau des Tores, dem ein etwa zwölf Meter ho her, mit ionischen Säulen und Pilastern eingerahmter Aufbau aufgesetzt war. Hinter dem Tor erkennt man den Turm der Petrikirche.

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17. Die Straße Unter den Linden wurde 1647 vom Großen Kurfürsten als Verbindung zum Tiergarten hin angelegt. Ihre eigentliche repräsentative Gestaltung erhielt sie allerdings erst unter Friedrich dern Großen. Sie verbindet die ehemalige Schloßbrücke mit dem Brandenburger Tor und hat eine Lange von eineinhalb Kilometern und eine Breite von sechzig Metern. Der Standort des Zeichners war zwischen dern Opernhaus und der Universitä t.

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18. Im Jahre 1687 wurde zur Entlastung des Marstalles von Nehring eine Unterbringung für zweihundert Pferde Unter den Linden gebaut, der 'Königliche Stall', der im Jahre 1695 die neugegründete Akademie der Künste und 1700 auch die Sozietät der Wissenschaften aufnahm. Zu diesem Zweck wurde das Gebäude durch Grünberg bis zur 'Letzten Straße', der späteren Dorotheenstraße, hin erweitert.

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