Das historische Berlin

Das historische Berlin

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Berlin
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1550-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Das historische Berlin'

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19. Diese Abbildung der Wallstraße, der späteren Neuen Friedrichstraße, zeigt im Vordergrund die Garnisonskirche, die von Friedrich I. in der Nähe des damaligen Spandauer Turmes erbaut und 1703 geweiht wurde. Sie stand an dieser Stelle nur achtzehn Jahre lang, ehe sie durch die Explosion des Pulverturmes bis auf die Grundmauern zerstört und durch eine neue Garnisonkirche ersetzt wurde, deren Einweihung am 31. Mai 1722 stattfand.

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20. Der Pulverturm in der Nähe des Spandauer Tores dierite bereits seit dem Mirtelalter der Lagerung von Munition. Er explodierte am 12. August I no und bereitete eine furchtbare Verwüstung um sich herum. Nicht nur zahlreiche Gebäude wurden zerstört, auch viele Menschen wurden getötet oder verletzt.

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21. Zehn Jahre nach der Explosion des Pulverturmes wurde Berlin von einer neuen Katastrophe heirngesucht, als am 29. Mai 1730, am zweiten Pfingsttag, der Turm der Petrikirche während eines Nachtgewitters dreimal vom Blitz getroffen wurde und in Flarnmen aufging. Wegen des ungiinstigen Windes griff das Feuer, trotz des Einsatzes der gesamten Garnison, schnell um sich und zerstörte vierundzwanzig Häuser. Von den Kunstschätzen der Kirche konnte fast nichts gerettet werden.

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22. Sogleich nach seiner Thronbesteigung betraute Friedrich der Große seinen Banmeister Knobe1sdorff mit dern Bau eines Opernhauses unter den Linden. Knobelsdorff schuf einen harmonisch abgestimmten Bau, in dem am 7. Dezember 1742 die erste Aufführung stattfand. Die 1843 abgebrannte Oper wurde in kurzer Zeit nach den alten Plänen wiederhergestellt. Im Februar 1945 durch Bomben zerstört, konnte sie 1955 wieder eröffnet werden.

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23. Im Jahre 1745 zeichnete der Berliner Kupferstecher CiJ. Schleuen eine Gesamtansicht Berlins von Süd en her. Der Standort des Zeichners war jenseits des Landwehrgrabens in der Nähe der heutigen Baruther Straße. An den Rand seines Prospektes zeichnete Schleuen jene Berliner Gebäude, die damals als repräsentabel für die aufstrebende Königsstadt angesehen wurden.

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24. Die Vorgängerin des sogenannten alten Domes war die Klosterkirche der Dominikaner, die um 1298 erbaut und 1747 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. Die Kirche befand sich auf der Westseite des heutigen Schloßplatzes zwischen der Breiten- und Brüderstraße, die ihre n Namen den Dominikanern verdankt. Nach der Reformation löste Joachim Il. 1536 das Kloster auf und erhob die Klosterkirche zur Begräbnisstätte der brandenburgischen Herrscher.

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25. Das Königliche Invalidenhaus vor dem Oranienburger Tor war ein weit ausholender Bau mit zwei Flügeln und einem Vorhof, der durch ein eisernes Gitter abgezäunt war. In diesem von Friedrich dem Großen 1748 gestifteten 'Hospital der lahmen Kriegsleute' erhielten kriegsversehrte und alte Soldaten freie Wohnung und Unterhalt. Von diesem Gebäude sind nur die beiden Seitenflügel erhalten geblieben.

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26. Friedrich Wilhelm 1. hatte den Lustgarten im Jahre 1715 zu einem Exerzierplatz umgebaut, indem er das Terrain durch Erdaufschüttungen nivellieren ließ. Dieser Stich von Schleuen stellt eine Parade Friedrichs des Großen im Lustgarten dar, auf dem man das in die Börse verwandelte Memhardsche Lusthaus und das Pomeranzenhaus erkennen kann.

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27. Anstelle der baufällig gewordenen mittelalterlichen Domkirche ließ Friedrich der Große durch den älteren Boumann einen neuen Dom errichten, der am 6. September 1750 eingeweiht wurde. Der schmucklose Bau war von einern Kuppelturm gekrönt. In den Jahren von 1820 bis 1821 fügte Schinkel den von dorisohen Säulen getragenen Vorbau und zwei kleinere Kuppeltürme hinzu, 1894 wurde der Bau niedergerissen, um dem Monsterbauwerk Raschdorffs Platz zu machen.

28. Die alte Friedrichwerdersche Kirche war vorher ein Stall für die kurfürstlichen Pferde und wurde zu einer Doppelkirche umgebaut, in der sowohl die deutsche als auch die französische Gemeinde ihre Gottesdienste abhielt. Friedrich Wilhelm lIl. ließ 1801 in der Mitte des langgezogenen Gebäudes einen Turm für Uhr und Glocken aufziehen. An der Stelle dieser Doppelkirche führte Schinkel 1824 bis 1830 die neue zweitürmige Friedrichwerdersche Kirche auf.

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