Das historische Berlin

Das historische Berlin

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Berlin
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1550-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Das historische Berlin'

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Nach etnern otten suo».

D . .ALT.ßERLIN. Sentoss Monbijou urn das Jahr 7750. Zur Zeit Friedridt d. Grossen.

29. Das Schlößchen Monbijou wurde 1703 von Eosander von Göthe als Sommersitz der Gräfin von Wartenberg schon außerhalb des eigentlichen Weichbildes der Stadt an der Spree errichtet und mit einem Garten versehen, der mit zahlreichen Statuen und Grotten geschmückt war. Bereits 17 I 0 ging das Schloß in den Besitz der Kronprinzessin Sophie Dorothea über, die es mit großem Aufwand ausbauen ließ. Seit 1877 war das Schloß als Familienmuseum der Hohenzollern der Öffentlichkeit zugänglich. Es wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und abgerissen.

7760.

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noen einem Stidr v. Sch/eu -n.

30. Berlins ältestes Rathaus stand wahrscheinlich am Molkenmarkt. Von 1484 bis 1494 wurde nach einem Brand ein Rathausneubau an der Ecke Spandauer- und Königstraße errichtet, der 1581 abbrannte. Das im Laufe der Jahrhunderte oftmals umgebaute und erweiterte neue Gebäude mußte 1861 endgültig einem großzügigen Neubau, dem sogenannten roten Rathaus, weichen.

31. Der älteste Bestandteil des alten Berliner Rathauses bildete die Gerichtslaube aus dem Jahre 1550, ein an der Nordostecke nach der Spandauer Straße hin vorspringender zweigeschossiger Vorbau mit gotischen Spitzbögen, der zu ebener Erde eine offene Halle, im oberen Stockwerk die Ratsstube enthielt. Nach Abbruch des Rathauses wurde die Gerichtslaube im Park von Babelsberg wieder aufgestellt.

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ALT-BERLIN. Die GerichtslaubeiJ. 1760. tm Irdçescno/s wurdeiJ.

0156. 1818 die erste Berliner-Sparkasse einçeriaïtet .

N(J(h etnem Gemälde v. Hockerr.

32. Dieses Gemälde von Philipp Hackert stellt die ersten Zelte im Tiergarten im Jahre 1761 dar. Der vierundzwanzigjährige Maler aus Prenzlau weilte damals als Schüler von Lesueur, dern Direktor der Akademie, in Berlin. Dieses typische Rokokogernälde im Stile Claude Lorrains weist Hackert als talentierten Landschaftsmaler aus.

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33. Das alte Brandenburger Tor wurde 1735 als wichtiger Bestandteil der unter Friedrich Wilhelm I. errichteten neuen Stadtmauer erbaut. Es bestand aus einer mit zwei Pfeilern eingefaßten Maueröffnung, einem Wachlokal, einem Haus für den Zollbeamten und einem Spritzenhaus. Bei der Abbildung handelt es sich um einen Stich Daniel Chodowieckis aus dem Jahre 1764.

ALT-~~IN. Das König!. sc!J/ars um 1/70 Zur Zei! friedrich d Großen. Nach eioem aften Stich.

34. Der gewaltige Bau des Berliner Schlosses wurde in den Jahren von 1697 bis 1706 von Andreas Schlüter aus vielen unzusammenhängenden Gebäudeteile zu einem kompakten Baublock zusammengefaßt. Nach dem Fortgang Schlüters wurde der Bau von Eosander von Göthe weitergeführt.

1. 1:a~ 2Bt~tt ba~ m>afle[ in en 8rabrgraóen 3u eiten, 2. ~et StaMgtaÓCH, 3. ~et m3eibeni)an;m. 4. 3imcns attunjaórif.:'. ~ie epr{'¤.

35. In der Nähe der Herkulesbrücke war im Zuge der Befestigungsarbeiten unter dem Großen Kurfürsten ein Wehr oder Bär angelegt worden, um die Höhe des Wassers im Graben zu regulieren. Auf diesem Bild aus dem Jahre 1772 sieht man rechts die Kattunfabrik von David Sim ons und im Hintergrund den Kupfergraben. 1786 wurde der Turm abgerissen.

B. P.LT.ßERLIN Der Pletz vor den Zeiten im Tierqet ten. 1772 n."j, emeur Slid. v. D Chodou Ied<i

36. Dieser von Chodowiecki im Jahre 1772 verfertigte Kupferstich stellt das Leben in den Zelten auf dem Gelände der heutigen Kongreßhalle dar. Die seit 1745 von französischen Emigranten errichteten Zeltwirtschaften entwiekelten sich zusehends zu Zentren des Berliner Vergnügungslebens. Später wurden die Zelte durch feste Häuser ersetzt, die den Zweiten Weltkrieg nicht überstanden.

37. Zuerst fand der Berliner Weihnachtsmarkt rund um die Petrikirche und in der Breiten Straße statt. Später entwickelte sich dieser Markt, der vom 11. Dezember bis Neujahr abgehalten wurde, zu einem der populärsten Berliner Volksfeste und breitete sich immer mehr um den Schloßplatz und zum Lustgarten hin aus, bis er im Jahre 1894 dem wachsenden Großstadtverkehr weichen mußte.

/'lad, etnem SlidJ ~'. J. Rf)5f::·"bery.

C PtLT-BERL:1Y. ST. Hedwigskirche 11m de Jehr 7777.

Links im Hinterçrund Pa/ais d. Prinsen Heintien (jetzt tJniversitët.)

38. Zum Bau der repräsentativen katholischen Kirche Berlins, der St.-Hedwigskathedrale, schenkte Friedrich der Große der katholischen Gemeinde das Gelände und Baumaterial. Nach Angaben des Köriigs wurde der Bau nach dem Vorbild des Pantheon in Rom von Büring und Legeay durchgeführt, konnte aber erst unter Boumanns Leitung im Jahre 1773 abgeschlossen werden, da sich die Bauarbeiten durch die Kriegsereignisse verzögerten. Im Zweiten Weltkrieg brannte die Kirche aus und wurde seit 1952 wiederaufgebaut.

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