Das historische Berlin

Das historische Berlin

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Berlin
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1550-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Das historische Berlin'

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39. Der Alexanderplatz entstand aus einem unbebauten Gelände zwischen dem Festungswerk und den Häusern am Königstor, Seinen früheren Namen 'Ochsenplatz' verdankte er dem hier abgehaltenen Tiermarkt. Im Jahre 1805 wurde der Platz nach dem russischen Zaren Alexander benannt, der ihn bei seinem Einzug in Berlin am 25. Oktober dieses Jahres passiert hatte.

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Die l{öni l. ihliofl,cr in ,~cdill urn 1780.

40. Als letztes Bauwerk auf dem Forum Fridericianum wurde gegenüber der Längsseite der Oper die Köriigliche Bibliethek von den Architekten Unger und Boumann d.J. erbaut. Der hochbarocke Bau, der wegen seiner geschweiften Fassade 'Kommode' genannt wurde, konnte 1780 seiner Bestimmung übergeben werden. Nach Fertigstellung der Staatsbibliethek diente das Gebäude dem Vorlesungsbetrieb der gegenüberliegenden Universität. 1945 niedergebrannt, ist der Bau inzwischen im alten Stil wieder hergerichtet worden.

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41. Der Molkenmarkt, der seinen Namen vermutlich um 1600 erhielt, weil hier Milch verkauft wurde, die aus der Molkerei der Kurfürstin stammte, gilt als der älteste Marktplatz Berlins, Hier soll früher auch der Roland gestanden haben. Das Haus auf diesem Rosenberg-Stich, das von einem Posten bewacht wird, ist die Stadtvogtei. Im Hintergrund erkerint man den Mühlendamm und die Petrikirche.

C. RLT·BERLI.'Y. Die Waisenbrücke u. woisenkircne um das Jahr 7780.

42. Die etwa irn Jahre 1700 errichtete hölzerne Jochbrücke mit beweglichem Schiffsdurchlaß erhielt wegen des in ihrer unmittelbaren Nähe erbauten Waisenhauses den Namen Waisenbrücke. Der achtzig Meter hohe Turm dieses Gebäudes, 1702 von Gerlach erbaut, mußte 1782 wegen Baufälligkeit abgebrochen werden. An der Stelle des am linken Bildrand zu erkennenden Neuen Hospitals steht heute das Märkische Museum.

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}Ilt-ßerlin Die )'iIauerrtrarse mit der ßöhmirchen Kirche um 1776 nach J. Ro lcnberg

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43. Die Mauerstraße lief früher an der Mauer entlang, welche die Friedrichstadt nach außen hin abschloß, Im Hintergrund dieser Ansicht erkennt man den Zentralbau der Dreifaltigkeitskirche, an der Friedrich Schleiermacher von 1809 bis 1834 wirkte. Sie wurde irn Zweiten Weltkrieg, wie die meisten Häuser dieser Straße, zerstört und abgerissen.

44. Der alte Weidendamm führte am linken Spreeufer von der heutigen Weidendammer Brücke bis zur Friedrichsbrücke. Im Jahre 1730 wurde dieser Damm mit den Trümmern der abgebrannten Petrikirche befestigt und mit Weiden bepflanzt. Fünfzig Jahre später war die Weidendammer Brücke noch ein behelfsmäßiger Holzsteg. 1826 wurde irn Zuge der Friedrichstraße eine gußeiserne Brücke mit Klappvorrichtung errichtet, die bis 1895 bestand.

Blick vom Stresow auf Spandau um 1780, links die Zitadelle mit dem Juliusiurm.

45. Spandau, das 1232 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird, entwickelte sich durch seine günstige Lage an der Mündung der Spree in die Havel und am Handelsweg von Magdeburg nach Polen vergleichsweise schnell. Wegen ihrer strategisch exponierten Lage wurde die Stadt zur Festung ausgebaut. Die auf dieser Darstellung zu erkennenden Gebäude, die Nikolaikirche und die Zitadelle, gehören zu den ältesten noch erhalten gebliebenen Berliner Bauwerken.

ß. flLT-BERL/;'I. Hackescher Markt um das Jenr 1781. ti.' /, e.nva: 5';(/1 ?. J. Rost:nberg.

Blick nach der Sprndeuer Brûcke. Neue Friedridi tr, mit MalJ·en·Xird,e.

46. Der Hackesche Markt erhielt seinen Namen nach dem Festungskommandanten Berlins, dem Grafen Hacke, der 1751 den Anbau dieser Gegend leitete, nachdem das hier befindliche Sumpfgelände entwässert worden war. Im Hintergrund dieses RosenbergStiches erhebt sich groß der Turm der Marienkirche.

n~1ch etnem alten Stidr, B. I1LT-BERLlIY. Die im Jebre 7787 eiriqestiirrre Neue Kirche auf dem Gendennenmerkt

47. Zu den schönsten Bauwerken des friderizianischen Berlin gehören die beiden Türme des Gendarmenmarktes. Gontard schuf mit ihnen wahre Meisterwerke; doch zeigte es sich, daß er ein größerer Künstler als Baumeister war, als ein Jahr nach der Grundsteinlegung der 'Neucn Kirche' am 28. Juli 1781 der Turm infolge eines Konstruktionsfehlers zusammenbrach.

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Die ucu crbnntc l{öni~=,briicr~ 5u :Berlilt, V.lI er "Hig crünot (~((e!'nH~C[ll{n') nll':; !Jcic~Clt.

48. Nach Anlage des Alexanderplatzes ließ Friedrich der Große das Königstor errichten, für das Gontard die Pläne entwarf. Die von ihm errichtete Brücke zur Königstraße hin überquerte in vier elliptisch gewölbten Bogen den vierunddreißig Meter breiten Königsgraben, an die sich die Königskolonnaden anschlossen. Diese zeichneten sich durch ihre geschickte Säulenanordnung und ihre zierlichen Bildwerke aus.

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