Das historische Berlin

Das historische Berlin

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Berlin
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1550-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Das historische Berlin'

<<  |  <  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  >  |  >>

DU! J'ovllmmrtm Puppen in der 31~ der .Jro,!/~n dllrch dJ!1lTh.urna:r., t:e:n u an. .Be-l,» nar/' (hnr!(It1.enlJUr!J _qp/lP1l1li!n .Aliee

ALT-BERLIN. 0151 b. Der Grosse Stern i.J.1790

59. In der Nähe des Großen Sterns legte Knobelsdorff Hecken im Stil französischer Parks an, in denen er zahlreiche Statuen aufstellen ließ. Diese mythologischen Figuren wurden im Volksmund bald 'Puppen' genannt. Der Berliner Ausdruck 'bis in die Puppen' bezeichnete ursprünglich den weiten Weg von der Stadt bis zu diesen Standbildern im Tiergarten.

60. Die unter Friedrich den Großen erbaute Spittelbrücke führte über den ehemaligen Festungsgraben zur Friedrichstadt. Im Jahre 1776 wurde die Holzbrücke durch eine massive Brücke nach Gontards Plänen aus Rothenburger Quadersteinen ersetzt und auf ihr Läden in zwei Halbkreisen mit abschließenden Lauben erbaut.

1. Silie . euitö ter

61. Unter dem Großen Kurfürsten entwickelte sich Berlin zu einem bedeutenden Binnenschiffahrtsplatz. Damals wurde auch der Schiffbau in der Stadt heimisch. Friedrich Wilhelm 1. wies diesem Gewerbe den Raum am rechten Spreeufer zwischen der Weidendammer Brücke und dem Unterbaum zu. Heute noch weist der Straßenname Schiffbauerdamm auf den Standort dieses Gewerbes hin,

it:'t;:: rü~e. 5. ~i 3uree.

ALT-BERUN. DieTier-Arzenei-&hule um 1795. 9"%. v CIJ/au 0132C.

ge3t. v. P. Haas

62. Die sogenannte Tierarzneischule in der Luisenstraße wurde im Jahre 1789 von Friedrich Wilhelm Il. gestiftet und der neue Bau von CG. Langhans mit einern amphitheatralischen Hörsaal in der Mitte unter einer Kuppel erbaut. Ein neues Gebäude wurde 1840 von Hofbaurat Hesse aufgeführt.

PANKOW um 1795. 0250-231.

63. Das freundliche Kirchdorf Pankow erfreute sich bei den Berlinern einer besonderen Beliebtheit. Hier besaßen viele von ihnen eigene Landhäuser und Somrnerwohnungen. Aber auch die gut bewirtschafteten Gaststätten des Ortes wurden sonntags gern von Berlinern aufgesucht. Auf dieser Abbildung sieht man die alte Dorfkirche, die 1859 von einem Stüler-Bau ersetzt wurde.

BT. 51.

- ~;.~-=---~ -/--

0Val/j'aMf ~ % W'.-? l<:Jdo4(,

64. Eines der aufschlußreichsten Zeugnisse Berliner Volkslebens aus der Zeit des Rokoko ist Chodowieckis berührnt gewordener und in seiner Kornik bedeutsamer Stich 'Wallfahrt nach Französisch Buchholz' , der 1779 entstand, als ein Sonntagsausflug nach diesern beliebten Ausflugsziel wegen schlechten Wetters ausfallen mußte. Zur Entschädigung entwarf er diese 'Wallfahrt', die ein köstliches Dokument Berliner Familienlebens geblieben ist.

65. Noch zur Zeit des Großen Kurfürsten führte ein einfacher hölzerner Steg über die Spree zum Tiergarten hinüber. Er erhielt den Namen Hundebrücke, weil die Jagdhunde über ihn an Jagdtagen in den Tiergarten getrieben wurden. Erst 1738 wurde dieser Steg durch eine Holzbrücke ersetzt, die zum Aufziehen eingerichtet war und die wegen ihres Mechanismus Bewunderung erregte.

ALT-8ERLIN. Die lange BrücXe um N3OO. 0135 C.

9"Z. v. Ca"'".

gest. v. P. nee»:

66. Die Lange Brücke wurde bald nach Gründung der Städte Berlin und Kölln als zweiter Spreeübergang geschaffen. Sie trug damals ihren Namen zu Recht, da sie das sumpfige Ufer der Spree bis zur Poststraße hin zu überwinden hatte. 1695 ließ Friedrich lIl. die alte Holzbrücke abreißen und durch eine neue Steinbrücke ersetzen. Hier wurde 1703 das imposante Reiterstandbild des Großen Kurfürsten von Schlüter aufgestellt.

67. Im Jahre 1737 war die Straße Unter den Linden bis zum Pariser Platz verlängert worden. Aus dem Weg, der zu den Jagdgebieten der Kurfürsten führte, war eine von zahlreichen repräsentablen öffentlichen und privaten Bauten gesäumte Prachtstraße geworden, auf der sich, besonders an Sormtagen, die Berliner drängten.

68. Das alte Münzgebäude am Werderschen Markt wurde in den Jahren 1798 bis 1800 von Johann Heinrich Gentz in neuklassizistischen Formen erbaut und mit einem Relieffries aus Sandstein geschrnückt, der nach Entwürfen von Friedrich Gilly und nach Modellen Schadows ausgeführt wurde. Dieser Fries wurde später am neuen Münzgebäude in der Unterwasserstraße angebracht. Die alte Münze wurde 1886 abgerissen.

<<  |  <  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek