Das historische Berlin

Das historische Berlin

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Berlin
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1550-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Das historische Berlin'

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69. Der große Obelisk am Dönhoffplatz in der Leipziger Straße war ein 'Meilenzeiger' , der 1730 gesetzt und in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts beseitigt wurde, um dem Denkmal des Freiherrn vom Stein Platz zu rnachen. Der Dönhoffplatz,der seinen Namen nach dem Erbauer dieses Stadtteils, dem Grafen Dönhoff, erhalten hatte, galt damals als der geographische Mittelpunkt Berlins.

ALT-BERLIN. Das Potsáemer Tor u.die Ring'sche Aootheke um 1800 0133 O.

70. Das 1735 errichtete Potsdamer Tor mußte 1822 wegen Baufälligkeit abgetragen werden und wurde dureh Schinkels Torhäusehen ersetzt. Es bestand aus zwei hohen Barockpfeilem, die mit Trophäen geschmückt waren, und einem Holztor. Die Ring'sehe Apotheke jenseits der Stadtmauer stand an der Stelle, die später das bekannte Café Josty einnahm.

71. Zur gleichen Zeit wie das neue Brandenburger Tor wurde an der Kreuzung Elsässerund Chausseestraße auch das Oranienburger Tor errichtet. Gontard gab ihrn die Form eines dreiteiligen Triumphbogens mit seitlichen Flügeln. Die Fußgängerpforten waren rnit großen, die Seitengebäude mit kleineren Trophäen geschrnückt. Die Anlage wurde 1867 abgebrochen.

72. An der sogenannten 'Weißen Pforte', dem späteren Kemperplatz, befand sich schon zur Zeit des Soldatenkönigs ein Wirtshaus ' Zum letzten Heller', dem ein neuer Eigentümer den Namen 'Richards Kaffeegarten' verlieh. Dieser Stich Wilhelm Chodowieckis aus dem Jahre 1787 zeigt den Eingang zu diesern Etablissement, in dem vorwiegend Offiziere verkehrten. Es wurde später von 'Kempers Hof' abgelöst, in dem auch die bekannte 'Zwanglose Gesellschaft' zu tilgen pflegte.

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73. Auf Weisung Friedrich Wilhelrns lIl. baute Langhans auf dem Gendarmenmarkt ein Theater, das am 1. Januar 1802 eröffnet wurde und wegen seines langgezogenen Daches den Namen 'Sargdeckel' erhielt. Dieses Haus sah die große Zeit des klassischen Theaters in Berlin und konnte in seinem Ensemble so illustre Namen wie Unzelmann, Fleck, Iffland und Devrient aufweisen. Während E.T.A. Hoffmanns 'Undine' auf dem Programm stand, brannte das Haus am 29. Juli 1817 ab und wurde durch Schinkels Neubau ersetzt.

ALT-BERLIN. Lu~tgarten mit Denkmal tie: Alten-Des:sauers um 1803. goz.u.gesl.v.P.Ho60. 0134 C.

74. Das Standbild des Fürsten Leopold von Anhalt-Dessau, des alten Dessauers, zählt zu den Meisterwerken Schadows. Die Statue wurde am 29. November 1800 auf der Südseite des Lustgartens dem Schloß zugewandt aufgestellt. Neben das Denkmal wurde eine Schildwacht postiert, die zugleich die Anlagen zu bewachen hatte. 1828 wurde die Statue zu den übrigen Standbildern friderizianischer Generale auf den Wilhelmplatz überführt.

75. Nach der Niederlage von Jena und Auerstedt flüchtete ein Teil der Berliner Bevölkerung mit dem König in die östliche Provinzen. Am 27. Oktober 1806 zog dann Napoleon als Sieger durch das Brandenburger Tor in Berlin ein. Die Schadowsche Quadriga ließ er mit anderen Siegestrophäen nach Paris schaffen.

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76. Das Kadettenhaus wurde zur Zeit Friedrichs des Großen in der Neuen Friedrichstraße erbaut und später durch verschiedene Nebengebäude erweitert. Die vom König selbst angeordnete Inschrift 'Den Zöglingen des Mars und der Minerva' umschrieb den Zweck soldatischer Erziehung: Tapferkeit und Wissenschaftlichkeit. Das Kadettenhaus wurde 1878 in den Neubau der Hauptkadettenanstalt in Lichterfelde verlegt.

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E. f/LT·BERUN. Brûderstr. u. Petrikrrdie um das Jahr alO.

77. Die Brüderstraße reichte vom Schloßplatz bis zur Petrikirche und erhielt ihren Namen von den Dorninikanern, deren Kloster hier lag. Im Hause Brüderstraße 13 lebte zur Zeit der Anfertigung dieses Stiches der Buchhändler und Schriftsteller Friedrich Nicolai, dessen Haus der geistige Mittelpunkt des damaligen Berlin war. Man erkennt auf dem Bild Soldaten der französischen Besatzung.

ALT-WEISSENSEE. Rüd<kehr der Königin LUl5e eus f<önigsberg 7809. 0250 -21'.

78. Drei Jahre nach ihrem Einzug verließen die Franzosen Berlin. Zu Weihnachten 1809 kehrte auch das Königshaus wieder in die Residenz zurück. Diese Heimkehr löste bei den Berlinern hellen Jubel aus. Zur Erinnerung an diesen Tag erhielt das Bernauer Tor, durch das das Königspaar einzog, den Namen Königstor.

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