Das historische Berlin

Das historische Berlin

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Berlin
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1550-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Das historische Berlin'

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ALT- BERLIN. Der verken: am Pariser Platz i. J. 1810. nach einer alten Radierung. 01'+1 a

79. Östlich vor dem Brandenburger Tor lag der Pariser Platz, der unter Friedrich Wilhelm 1. bei Erweiterung der Friedrichstadt als 'Quarté' angelegt worden war. Im Jahre 1734 war hier mit dem Bau von Adelspalais und Patrizierhäusern begonnen worden. Wie diese Radierung aus dem Jahre 1810 zeigt, war der Platz nicht nur der Empfangssaal der Residenz, sondern auch ein Treffpunkt festlich gestimmter Berliner.

80. Dieser Stich zeigt das Dampfschiff 'Prinzeß Charlotte' im Jahre 1816 auf der Spree. Dieser Raddampfer war auf einer Werft bei Pichelsdorf erbaut worden und wurde mit einer Dampfmaschine aus der Fabrik von James Watt betrieben. Das Schiff verkehrte zwischen den Zelten und Potsdam und winde von den Berlinern als 'Feuer- und Wunderschiff" gebührend gewürdigt,

81. Dieses Gemälde von August von Rentzell, einem der liebenswürdigsten Schilderer Berliner Volkslebens des Spätbiedermeier mit ausgeprägtern Sinn für komische Situationen, schildert ungemein realistisch eine Marktszene auf dem Belle-Alliance-Platz, der immer mehr zu einem der städtebaulichen Zentren der Residenz ernporrückte.

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82. Die Verbindung vom Brandenburger Tor nach Charlottenburg war die sandige und pflasterlose Berliner Straße, die stark befahren wurde. In den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts stieg Charlottenburg immer mehr in den Rang einer Berliner Sommerfrische auf, und an Sonntagen setzten sich lange Kolonnen von Berliner Wagen über diese Straße in Bewegung, über die bekannte Lokale wie 'Muskows Kaffeegarten' oder das 'Türkische Zelt' zu erreichen waren.

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83. Kronprinz Friedrich Wilhelm vermählte sich im November 1823 mit der katholischen Prinzessin Elisabeth von Bayern, die mit einem mit acht Pferden bespannten Wagen von Charlottenburg aus die Fahrt nach Berlin antrat. Unmittelbar vor der Schloßbrücke war eine Ehrenpforte errichtet, an der Ehrenjungfrauen die Prinzessin begrüßten. Von hier aus setzte sich der Zug über die Schloßbrücke zum Schloß fort, wo die Prinzessin vom Bräutigam empfangen wurde.

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84. Das Rosenthaler Tor, das die gleichnamige Straße in monumentaler Weise abschloß, wurde im Jahre 1788 von Unger erbaut. Es bestand aus einem erhöhten Mittelportal, dessen Attika mit Trophäen und Figuren geschmückt war, und den üblichen Wach- und Steuerhäuschen zu beiden Seiten.

85. Die Neue Wilhelmstraße wurde zu Beginn der zwanziger Jahre des 19. Jahrhunderts angelegt. Die Brücke, die sie mit der Friedrich-Wilhelrn-Stadt verband, war 1821 erbaut worden. Sie ersetzte eine Holzbrücke, die der bekannte Münzjude Ephraim auf seine Kosten hatte anlegen lassen. Auf der linken Bildseite erkennt man Gebäude der Charité, die auf das Jahr 1710 zurückgeht und immer mehr an räumlicher Ausdehnung gewann.

86. Die Anlage der Friedrich-Wilhelm-Stadt machte eine Verlängerung der Luisenstraße bis zur Lindenpromenade nötig. Zu diesem Zwecke wurde ein Haus, das im Wege stand, niedergelegt. Schinkel baute an dessen Stelle einen Neubau, der im Untergeschoß die Durchfahrt gestattete. Als sich diese Regelung bei zunehmendem Verkehr als unzulänglich herausstellte, wurde das Haus, in dessem oberem Stockwerk sich der bekannte 'Adlersche Festsaal' befand, abgerissen.

87. Die Nikolaikirche war das älteste Berliner Gotteshaus, das zur Zeit der Stadtgründung errichtet worden war. Aus dem Mittelalter stammte der feste Granitunterbau und die 1452 angefügte Marienkapelle. Das Innere der dreischiffigen Hallenkirche war von Getik, Renaissance und Barock geprägt. Diese Darstellung von Heinrich Hintze zeigt die Kirche um das Jahr 1830. 1880 wurde ein zweiter Turm nach alten Plänen hinzugefügt. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind von der Nikolaikirche nur die Außenmauern erhalten geblieben.

88. Der Grundstein der Parochialkirche wurde 1695 unter Kurfürst Friedrich Hl. gelegt. Als Nehring, von dem die Pläne der Kirche stammten, starb, übernahm Ph. Gerlach die Weiterführung der Bauarbeiten, die sich bis 1714 hinauszögerten. Der sechsundsechzig Meter hohe Turm wurde mit einem holländischen Gleekenspiel versehen. Dieser Stich der Parochialkirche wurde nach einer Zeichnung von Gärtner angefertigt.

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