Delbrück in alten Ansichten

Delbrück in alten Ansichten

Auteur
:   Meinolf Protte
Gemeente
:   Delbrück
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3033-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Delbrück in alten Ansichten'

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29. Einen Bliek in das Innere der Delbrücker Kirche vermittelt uns dieses Bild. Die reichhaltige Bemalung wurde durch Pastor Wittmund zu Anfang des 20. Jahrhunderts vorgenommen. Er ließ auch den einfachen Marienaltar durch einen neuen ersetzen, der von dem Kunstschreiner und Schnitzer Schröder aus Nordhagen gearbeitet wurde.

Aufnahme: W. Flächsner, Frankfurt, um 1905.

30. Auf dieser Aufnahme sieht man noch die gotische Kanzel, die SäulenaJtare der Schmerzhaften Mutter und der 'Irnrnerwährenden Hilfe'. Auch sie wurden von Pastor Wittmund in Auftrag gegeben und von dem Kunstschreinet Schröder angefertigt. Zu erkennen sind außerdem die alten Kirchenbänke.

Aufnahme: Rolf & Co., Hannover, wo hl 1900.

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31. Man könnte meinen, dieses Bild wäre im 'Wilden Westen' aufgenommen worden. Es handelt aber vom Bau der Eisenbahnlinie Rheda-Sennelager in Delbrück, Der Bau des Gleiskörpers war noch reine Körperarbeit mit Spaten, Schaufel, Spitzhacke und Lore. An der Eisenbahnlinie waren Delbrücker und Ausländer beteiligt, die in der Kantine wohnten, heute Gasthaus 'Strunz-Waldkrug'. Ganz links im Bild Georg Brautmeier im Alter von sechzehn Jahren.

Aufnahme: 29. August 1901.

32. Am 3. April 1902 lief der erste Zug in den Delbrücker Bahnhof mit Böllerschüssen und Hochrufen ein. In den Festreden wurde der Pioniertaten gedacht und daß man es geschafft hätte, dem großen Bahnnetz angeschlossen zu sein, das Wohlstand in die Stadt bringen würde. Bald darauf wurde ein Lokschuppen gebaut und das Gleisnetz erweitert. Der Bahnhof wurde auch ein wichtiger Verladeplatz für Vieh und Stückgüter, woran noch heute die Verladerampen auf der Ladestraße erinnert. Wenn ein Zirkus in Delbrück seine Zelte aufschlug, so war die Jugend des Ortes beim Bahnhof', um dem Ausladen der Elefanten, Kamele, Pferde und Raubtieren zuzusehen. Auch das gab es einrnal,

Aufnahme: woh11905.

33. Die alte Rellerkapelle wurde durch Blitzschlag zerstört, aber 1869 wieder neu aufgebaut. Der Rellerbrink ist eine uralte historische Kultstätte, an der wichtige Handels- und Poststrafsen zusammen liefen. Auch fand hier einst der Rellerbrinkmarkt, so wie das frühere Kranzreiten statt.

Aufnahme: Otto Pache, Delbrück, etwa 1935.

34. Diese schöne Luftbildaufnahme von Delbrück zeigt die Lange Straße und die fast parallel dazu verlaufende Kleine Straße. In der Kurve vor dem Amt sieht man noch das alte Spritzenhaus. Sicher gibt es auf diesem Foto noch viel Interessantes zu entdecken.

Aufnahme: Klinke & Co., Berlin, um 1935.

35. Auf dieser vom Krankenhaus aus fotografierte Postkarte sieht man neben Austerschmidt-Benslips das Fachwerkhaus von Hamschmidts. Es wurde in den dreißiger Jahren abgebrochen. Daneben sieht man Wessel, Pache, Lewerken, die Sparkasse und Epping. An der Stelle der damaligen Sparkasse stand das Rathaus. Dieser Bau wurde 1820 abgebrochen und eine neue Knabenschule aus Fachwerk erbaut, dann im Jahre 1886 durch einen massiven Bau ersetzt. Auch die Amtskasse und die Amtssparkasse waren lange Jahre darin untergebracht; heute steht dort die Kreuz-Apotheke,

Aufnahme: OUo Pache, wo hl 1928.

36. Im Jahre 1912 führte der 'Flugzeugkonstrukteur' Humarm aus Westenholz seinen selbst gebauten Flugapparat einer großen Menschenmenge vor. Dabei passierte ihm das Mißgeschick, daß sich die Seile um seiner Brust so festzogen, daß er kaum noch Luft bekam. Vor lauter Verzweifelung rief er: 'Lotet miu runner, ick dumpe'. Alle wollten ihn aber fliegen sehen und riefen: 'Aist saste f1aigen Humann'. Doch dieser Versuch ging daneben. Den Flieger Humann aber hat man bis heute nicht vergessen.

Aufnahme: Otto Pache, 1912.

37. Der Delbrücker Karneval und das Kranzreiten haben eine lange Tradition. Sie geht bis in das 17. Jahrhundert zurück. Im Jahre 1832 wurde der Karnevalsverein 'Eintracht' gegründet, Einige Zeit später wurde die Fastnachtszeitung 'Original Delbrücker Residenzbote' herausgegeben. Kuriositäten aus vergangenen Zeiten: 1904 nahmen am Rosenmontagszug einhundertdreißig Schiebkarren teil. Den größten Reiterzug gab es 1928 mit einhundertachtundsechzig Pferden, das älteste Delbrücker Karnevalslied ist heute einhundertsechs Jahre alt. Im Jahre 1929 zeigte das Thermometer etwa dreißig Grad Kälte, 1957 dreiundzwanzig Grad Wärrne an und 1969 fiel siebzig Zentimeter Schnee.

Aufnahme: 1920.

38. Die Amtsverwaltung, heute das Rathaus, zeigt sich hier noch mit alter Fassade. Zu erkennen sind die Maskenköpfe über den mittleren Fenstern, von denen einige die Zunge heraus streckten, was auch immer das bedeuten sollte! Auf dem Foto sind auch noch die hölzernen Lichtmasten su sehen, von denen zum ersten Mal 1912 elektrisches Licht in die Delbrücker Häuser geleitet wurde.

Aufnahme: E. Pache, um 1915.

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