Delbrück in alten Ansichten

Delbrück in alten Ansichten

Auteur
:   Meinolf Protte
Gemeente
:   Delbrück
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3033-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Delbrück in alten Ansichten'

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39. So sah der Marktplatz vor einundsiebzig Jahren aus, Links das Textilhaus Brenken, daß 1971 sein zweihundertfünfzigjähriges Geschäftsjubiläum feierte. Vor der hohen Treppe des Brenkschen Hauses versammelte sich am Vorabend des Allerheiligentages die Jugend des Ortes zum Hilgenblatt. Auf der Treppe wurde zuerst der 'Engel des Herrn' gebetet. Dann zog man von Geschäftshaus zu Geschäftshaus, um Äpfel, Birnen und Nüsse mit folgendem Lied zu ersingen: Hilgenblatt schöne Stadt, schöne Jungfrau, gifJ us wat, giff us Appel un Nûte, do gowe mit zum Flûte, Hilgenblatt schöne Stadt, schöne Jungfrau giff us wat. Bekam man nichts, so sang man den Spottvers: Klingeling uppe Splieten ... sind beschieten.

Aufnahme: Rolf & Co., Hannover, 1906.

40. Ein alter Fastnachtsbrauch in Delbrück ist das Kranzreiten. Es fand lange Jahre, wie hier auf dern Bild, bei Schlingmann an der Paderborner Straße statt. Das Reiterspiel geht mit seinen spanischen Uniformen bis in das 17. Jahrhundert zurück. Auch heute noch ist es neben dem Rosenmontagszug ein Hauptereignis des Delbrücker Karnevals.

Aufnahme: 1939.

41. Die Zigeuner kommen! So hieß dieser Karnevalswagen vor etwa fünfzig Jahren, der sich hier vor der Kriegerhalle aufgestellt hat. Vnter der Maske des Tanzbären verbirgt sich Hannes Sunder, daneben als 'Zigeunerin' Konrad Fecke. Einige der 'Zigeuner' heißen Arnold Wesseis, Stefan Ebbesmeier, Hans Sagernüller, Altmann und Georg Kruse.

Aufnahme: um 1925.

42. Mit diesem Bild - die Bleiche - werden viele Erinnerungen wach. Waschtag: Die Wäsche wurde mehrere Tage eingeweicht und auf dem Waschbrett gerubbelt, dann im Bottich gekocht. Das anfallende Kochwasser wurde noch zum Putzen aufbewahrt. Bei gutem Wetter fuhr man zum Fluß (Haustenbach), wo die Wäsche auf der Wiese gebleicht und im Fluß gespült wurde. Für die kleineren Kinder war es immer ein Vergnügen hier zu baden. Vor jedem Brett war der sogenannte Kolk, etwa fûnfzig Zentimeter tief, wo sich nur die 'Großen' rein wagten.

Aufnahme: 1935.

43. Die Schule, erbaut im Jahre 1912, war für damalige Verhältnisse ein großer und repräsentativer Bau. Auf dem Schulhof steht noch das alte Toilettenhaus, in Fachwerk erbaut Hinter der Schule das Land von Menneken, genannt 'Bükersfeld'. Hier war auch lange Jahre der Marktplatz von Delbrück. Heute steht dort die Realschule.

Aufnahme: Klinke & Co., Berlin, woh11936.

44. So wie auf diesem Bild sah der Kreuzaltar um die Jahrhundertwende aus. Er hat sich bis auf den heutigen Tag oft verandert. Vor Jahren wurde von Kunstgeschichtlern angezweifelt, ob das Kreuz identisch sei mit dem Kreuz von 1496. Es wurde daraufhin in der Paderborner Werkstatt Ochsenfarth restauriert und als echt anerkannt. Im Jahre 1496 gab Philipp von Hörde - Ritter zu Boke - die Kreuzpartikel und Heiligenreliquien in die Brust des Christuskörpers, Seit der Auffindung der Partikel im Jahre 1671 datiert die Delbrücker Kreuzverehrung.

Aufnahme: W. Flächsner, Frankfurt, um 1910.

45. Diese Theatergruppe spielte in der Kriegerhalle das Volksstück 'Willdrups-Hoff' von Augustin Wibbelt. Manch einer wird sich oder Bekannte auf dieser Fotografie entdecken. Bestimmt werden auch viele Erinnerungen aus dieset Zeit wach.

Aufnahme: woh11930.

46. Kleine und kleinste Gässchen prägten einst das Bild von Delbrück, wenn auch die meisten Gassen allmählich verschwunden sind oder verbreitert wurden. Einen Eindruck vermittelt uns auch noch heute die Kleine Straße, wenn sie auch einiges von ihrem Reiz verloren hat. Das Haus in der Mitte des Bildes war lange Zeit das Gefängnis (Kittchen) von Delbrück.

Aufnahme: Cramer, Dortmund, etwa 1940.

47. Die Feldstraße, auch Lumpenstraße genannt, heißt heute Adolf-Kolping-Straße. Bis auf Schütten steht keiner der Häuser mehr. Vorne links das Haus Hölscher, in dem lange Zeit Zünklers Lä1lä gewohnt hat, vielen Delbrückern noch als Original bekannt. Es felgen die Häuser Rengiers-Goers, Callens Haus und die alte Vikarie. Auf der anderen Seite der Straße das Fachwerkhaus Thiele.

Aufnahme: wohI1920.

48. Auf diesem Bauernhof in Westerloh-Schöning wurde im Jahre 1600 Johann Sporek geboren. Dieser Bauernsohn machte während des dreißigjährigen Krieges eine große Karriere. Schon 1633 war er Rittmeister, 1639 Oberst, 1646 General-Wachtmeister, 1647 Reichsftihrer und General-Feldmarschall. Am 23. August 1664 wurde er zum Reiehsgrafen ernannt Am 6. August 1679 starb Graf Johann von Sporek auf seinem Schloß zu Kukus in Böhmen.

Aufnahme: E. Pache, 1915.

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