Delitzsch in alten Ansichten

Delitzsch in alten Ansichten

Auteur
:   Christel Moltrecht
Gemeente
:   Delitzsch
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5698-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Delitzsch in alten Ansichten'

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7. Der Markt nach Norden wird vom gewaltigen Baukörper der Stadtkirche überragt. Während dieser Platz bei den jährlich drei großen Jahrmärkten kaum für alle Händler ausreichte, war er an den zweimal stattfindenden Wochenmärkten sparsamer besetzt. Die Bauern umliegender Dörfer rückten mit Planwagen an, um ihre landwirtschaftlichen Produkte zu verkaufen. Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war der Hundewagen typisches Gefährt für die Erzeugnisse gartenbesitzender Stadtbürger.

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8. Der Bliek auf die Nord- und Westseite des Marktes läßt am rechten Bildrand ein Gebäude mit verziertem Renaissancegiebel erkennen, in dem sich die Ratsweinstube befand. Das Nebenhaus ist ein klassizistischer Neubau aus dem frühen 19. Jahrhundert, mit Mittelrisalit und Dreiecksgiebel. Darin handelte jahrzehntelang die Kaufmannsfamilie Freitag. Das kleine Eckhaus vor dem Schloßturm kaufte 1818 der Buchbindermeister Friedrich Gottlob Krause. Bis 1990 blieb dieses Gewerbe im Familienbesitz. Im benachbarten Haus mit den langgezogenen Dachgaupen wurde am 29. August 1808 Hermann SchulzeDelitzsch geboren. Als Fremdkörper des späten 19. Jahrhunderts erweist sich das zweite Gebäude von links, ein geräumiges Mietshaus mit Flachdach. Erst in den zwanziger Jahren erfolgte eine bauliche Angleichung an die Dächer der benachbarten Grundstücke.

9. Der gewaltige Westturm der Stadtkirche St. Peter und Paul mit seinen beiden Turmhelmen beherrscht das Bild der Altstadt von Delitzsch. Diese Kirche wurde im 15. Jahrhundert als dreischiffige Hallenkirche in Backstein erbaut und ist die Hauptkirche der Stadt.

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Ansicht vou Osten,

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10. Dieser 'Gruß aus Delitzsch' zeigt alle wichtigen Türme der Stadt: Im Vordergrund die Marienkirche mit einem heute nicht mehr vorhandenen Dachreiter, weiter nach links den Schloßturm, die Stadtkirche und den Breiten Turm. Um die Marienkirche befand sich bis 1878 jahrhundertelang der alte Friedhof.

Delitzsch

Am Hallesehen Tor

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11. Zusammen mit dem Hospital entstand 1392 eine Kapelle St. Fabian und St. Sebastian, die, abgerissen, im Jahre 1516 durch die jetzige Kapelle St. Georg ersetzt wurde. Als einschiffiges Kirchengebäude mit kleinem Dachreiter birgt es eine bemerkenswerte Ausstattung. Am rechten Bildrand der Hallesche Turm.

Delitzsch

Bürger-Hospital am Iialkschen Tor

12. Hospital und Kapelle befinden sich seit ihrer Erbauung an der Halleschen Straße außerhalb der ummauerten Altstadt. Das jetzige Gebäude entstand nach dem großen Stadtbrand von 1661. Weitere Veränderungen vollzogen sich um die Mitte des 19. Jahrhunderts, als eine erste Kinderbewahranstalt angebaut wurde.

13. Der Hallesche Turm markiert an dieser Stelle den westlichen Teil der Wehranlage um die Altstadt. Hier führte, von Halle kommend, die alte Salzstraße in die Stadt hinein, Das Haus im Hintergrund mit der großen Toreinfahrt ist das Geburtshaus des Naturwissenschaftlers Christian Gottfried Ehrenberg, der hier am 19. April 1795 das Licht der Welt erblickte und als Mikrobiologe und Mikropaläontologe über Deutschland hinaus bekannt wurde.

14. Rund um die Altstadt ziehen sich Stadtmauer und Mauergasse, in die man hier nahe beim Halleschen Turm blickt. Der Hallesche Turm ist ein Backsteinbauwerk vom Ende des 14. Jahrhunderts. Er erhielt im 16. Jahrhundert einen Renaissanceaufbau mit einer Laterne für die Glocke.

15. In der Ritterstraße steht das repräsentativste Renaissancegebäude der Stadt. Es ist das im Jahre 1558 vom Amtsschösser Christoph Lotter erbaute Ritterhaus mit geschweiften Giebelformen. In dieser wohl ältesten Straße der Stadt stehen noch die jahrhundertealten Handwerkerhäuser. Im Hintergrund der Hallesche Turm.

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16. Vom Halleschen Turm führt die Hallesche Straße in West-Ost-Richtung zum mittelalterlichen Wirtschaftszentrum - dem Markt. Die meist nur zweigeschossigen Gewerbe- und Wohnhäuser besaßen seit Ende des 19. Jahrhunderts im Erdgeschoß kleine Verkaufsräume. Diese zeugen von einem regen Geschäftsleben. Die Gaststätte 'Zum goldenen Adler' auf der linken Straßenseite konnte ihre Funktion bis heute erhalten.

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