Delitzsch in alten Ansichten

Delitzsch in alten Ansichten

Auteur
:   Christel Moltrecht
Gemeente
:   Delitzsch
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5698-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Delitzsch in alten Ansichten'

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17. Der Bliek vom Breiten Turm in die Altstadt zeigt nach Westen eine intakte Dachlandschaft. Zwischen Rathaus und Schloß führt die Breite Straße achsig zum aufstrebenden Chor und Schiff der Delitzscher Stadtkirche. In der linken Straßenzeile erkennt man am herausragenden Renaissancegiebel das 'Schöne oder Bürgermeisterhaus',

18. Der Bliek von Osten in die Breite Straße wird vom gewaltigen Schiff der Stadtkirche begrenzt. Einige Häuser zeigen noch den seit Jahrhunderten überkommenen Dachaufbau. Am linken vorderen Bildrand sieht man das renommierte Bankhaus Paul Schauseil, das sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die vierziger Jahre in diesem Haus befand.

19. Die Breite Straße, hier der Bliek vom Chor der Stadtkirche nach Osten, war im 14. Jahrhundert Mittelpunkt einer ersten Stadterweiterung. Repräsentative Bürgerhäuser entstanden in dieser für damalige Verhältnisse großzügig angelegten Straße, die vom Breiten Turm begrenzt wird.

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20. Am Breiten Turm betritt man die Delitzscher Altstadt von Osten. Dieser 46 m hohe Backsteinturm ist bereits sechshundert Jahre alt. Er diente jahrhundertelang der Verteidigung und dem Türmer als Wohn- und Arbeitsstätte. Heute befindet sich in der Wohnetage eine museale Schuhmacherwerkstatt, während die übrigen Etagen Museumsausstellungen beherbergen.

21. Mittelpunkt des Roßplatzes bildet noch heute eine Postsäule, die, wie in vielen sächsischen Städten, auf Anweisung Augusts des Starken in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts aufgestellt werden mußte. Die sehr hohe und schlanke Delitzscher Distanzsäule wurde 1730 gesetzt. Im Hintergrund der Breite Turm sowie das Kaufhaus für Manufakturwaren von Bruno Kunze.

22. Ein Bliek in die Mauergasse von Norden nahe dem Breiten Turm zeigt einen charakteristischen Teil der Wehranlage, die Innenseite der Stadtmauer. Dieser ehemals 6 m hohe Backsteinaufbau ruht auf eiszeitlichen Findlingen und Geröllschichten. Heute hat die Mauer noch eine Höhe von 4 m, da der Wehrgang im Dreißigjährigen Krieg geschleift werden mußte. Der gerade noch sichtbare Schornstein stammt von der ehemaligen 'Dampfkirschsaftfabrik' Gustav Härtel.

23. Dieser Teil der Mauergasse, von der Holzstraße aus gesehen, zeigt eine Häuserzeile, deren Rückseite von der historischen Stadtmauer gebildet wird. Schon seit dem 17. Jahrhundert verlor die Mauer ihre strategische Bedeutung und so entstanden bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts an verschiedenen Stellen Wohnhäuser, wie hier eine ganze Häuserzeile.

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24. Von der Promenade komrnend, gelangt man im Bereich der Holzstraße an eine Brücke über den östlichen Stadtgraben, die erst 1899 errichtet wurde und im Volksmund den Namen 'schiefe Brücke' bekam. Zur Öffnung der Altstadt an dieser Stelle mußten die Wohnhäuser der Besitzer Kluge und Queitzsch aufgekauft und abgerissen werden.

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Partie an der Schillerbrücke

25. Dieser vom Roßplatz kommende Promenadenweg führt zur Schillerbrücke, die im Hintergrund sichtbar wird. Sie wurde im Jahre 1905 über den Wallgraben als eiserne Fußgängerbrücke geführt, nachdem die Stadtmauer zur besseren Erschließung der Altstadt im Bereich der Münze einen Durchbruch erhalten hatte. Die Insel im Vordergrund ist künstlich angelegt und mit einem Schwanenhäuschen besetzt worden.

26. Die sparsame Bepflanzung der Promenade am Breiten Turm läßt den Aufbau der ehemaligen Wehranlage gut erkennen. An den jenseits der Stadtmauer mit Gärten besetzten Zwinger grenzt ein breiter Wassergraben. Parallel zum Graben war mit dessen Aushubmassen über Jahrhunderte ein stattlicher Wall entstanden. Mit dem 18. Jahrhundert wurde aus dieser Wallanlage ein angenehmer Spazierweg um die gesamte Altstadt.

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