Delitzsch in alten Ansichten

Delitzsch in alten Ansichten

Auteur
:   Christel Moltrecht
Gemeente
:   Delitzsch
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5698-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Delitzsch in alten Ansichten'

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DELlTZSCH

Promenade

27. Die Promenade um die Altstadt zwischen Ehrenberg-Gymnasium und ehemaliger Stadtmühle beschattet nun eine ansehnliche Lindenallee. Eine Häuserzeile begrenzt den Wallgrabenbereich zum nördlich gelegenen Stadtpark.

28. Im Jahre 1747 entsteht außerhalb der Stadtmauer die Stadtmühle als attraktives Barockgebäude mit einem repräsentativen Treppenaufgang, das unter einem Dach Wohnund Wirtschaftsfunktionen vereinte. Den Giebel verzierte ein lateinischer Spruch mit Chronogramm, während eine Steinmetzarbeit auf dem Treppenpodest das Delitzscher Stadtwappen darstellt. Dieses letzte historische wie stadtbildbestimmende Wirtschaftsgebäude mußte im Jahre 1983 nach jahrzehntelanger politischer Ignoranz weichen.

DELITZSCH

Partie am grossen Schutz

29. In idyllischer Auenlandschaft an der Promenade befand sich der ehemalige große Schutz im Süden der alten Wehranlage. Hier erhielt der Wallgraben das angestaute Wasser des Loberbaches über einen Durchlaß. Der regelmäßige Wasserstand wurde ursprünglich auch durch eigene Quellen im Graben unterstützt. Im Hintergrund der Hallesche Turm.

30. Seit dem Jahre 1841 existiert das Leipziger oder Neue Tor. Es entstand zur besseren Verkehrsführung und Erschließung der Altstadt im südlichen Mauerbereich, Anstelle eines echten Stadttores übernahm das auf der Karte sichtbare Pflastergeleitshäuschen diese Funktion. Es ist inzwischen einer stattlichen Jugendstilvilla gewichen.

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Partie a. d, Ehrenbergpromenade

31. Der Zwingerbereich war auf Grund seiner angenehmen Lage am Wasser seit jeher bevorzugter Bauplatz für Villen. So auch bei diesem Jugendstilgebäude an der Leipziger Straße, in dem sich ein Seniorenklub befindet.

32. Erneut bietet der Wallgraben ein reizvolles Motiv für eine Ansichtskarte mit zwei Villengebäuden, die irn Bereich des ehemaligen Leipziger Tores entstanden.

33. Umfangreiche Moorablagerungen des Loberbaches förderten den Gedanken, dieses kostbare Gut für Heilbäder kranker Menschen zu nutzen. Dazu errichtete man im Jahre 1891 auf Pfahlrost zwischen Lober und Stadtgraben das Moorbad, einen Klinkerbau, in dem Bäder und Packungen verabreicht wurden. Vom Höhepunkt dieser Bemühungen zeugt diese Aufnahme aus dem Jahre 1935 mit Kurpatienten auf der Promenade am Moorbad.

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'Paetie a. d. KohitorbrOcke

34. An dieser Stelle führte bereits in früheren Jahrhunderten die alte Kohltorbrücke über den Lober hinweg nach Leipzig. Diese hölzerne Brücke wurde 1913 abgetragen und durch ein Eisenbeton-Brückenbauwerk ersetzt. Auf der linken Seite wird das Haus des Rechtsanwalts Hermann Schulze und auf der rechten ein klassizistisches Wohnhaus sichtbar.

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35. Diese Postkarte, versandt im Jahre 1916, zeigt im Vordergrund den noch ungestalteten Rosengarten sowie zwei Villen an der Wallgrabenpromenade. Im Hintergrund die markante Türmelandschaft der Stadt mit Halleschem Turm und Schloßturm sowie der Stadtkirche.

36. Im Nachbarbereich der alten Burganlage befindet sich seit dem 14. Jahrhundert das Schloß. Diese Burgmauer umgrenzt das ursprünglich slawische, danach deutsche Siedlungszentrum. Die slawische Bezeichnung 'Dele' für diesen Burghügel wurde für die spätere Stadt namengebend.

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