Delitzsch in alten Ansichten

Delitzsch in alten Ansichten

Auteur
:   Christel Moltrecht
Gemeente
:   Delitzsch
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5698-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Delitzsch in alten Ansichten'

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37. Das Schloß in Delitzsch ist als Witwensitz der Sachsen-Merseburger Herzöge nach dem Dreißigjährigen Krieg neu errichtet worden. Der noch aus dem 14. Jahrhundert stammende Schloßturm erhielt 1695 eine barocke Haube. Nach vielfältigem Funktionswandel befindet sich jetzt das Museum mit umfangreichen Sammlungen in diesem historischen Gemäuer. Das Motiv dieser Fotografie entstand vor 1926, als das Gebäude noch Frauengefängnis war.

38. Dieser ungewöhnliche Bliek in den Schloßgraben und auf die gewölbte steinerne Brücke ist von der äußeren Schloßmauer möglich. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts führt der Schloßgraben kein Wasser mehr. Die vergitterten Fenster- und großen Türöffnungen lassen die ehemalige Funktion des Schlosses als Frauengefängnis erkennen.

39. Die Perspektive vom Turm der Stadtkirche zeigt vor dem Hintergrund des Schlosses das in den Jahren 1857-1859 neu erbaute Zuchthaus für weibliche Gefangene. Der renaissanceartig angelegte rote Klinkerbau trug auf seinem Mittelbau die Glocke der Gefängniskapelle. Daneben befanden sich, getrennt voneinander, Beamtenwohnungen und ein spezieller Zellentrakt.

40. Im alten Teil des Stadtparkes hält ein 'Heiligbrunnen' die Erinnerung an eine 'wendische Opferstätte' wach, deren kräftigendes Wasser Heilwirkungen besaß und wohl seit alters von kranken Menschen getrunken wurde. Hier sehen wir den Brunnen in seiner ursprünglichen architektonischen Gestalt vom Jahre 1851.

41. Im Jahr 1913 erhielt der alte 'Heiligbrunnen' sein heutiges Aussehen. Verbunden mit einem kleinen Teich gehört er zur historischen Parkarchitektur.

OELITZSCH

m Stadtpark

42. Steht man heute auf dieser Brücke im alten Stadtpark, ist man von hohen Bäumen umgeben. Auf der Karte vom Anfang des 20. Jahrhunderts bildet der Turm des Abwassersystems noch einen besonderen Blickpunkt. Er entstand im Jahre 1904. Erst danach erfolgte die weitere Gestaltung dieses Teils des alten Stadtparks.

43. In den dreißiger Jahren erfolgte eine wesentliche Erweiterung des alten Stadtparks über den Lober hinweg in westlicher Richtung. Mittelpunkt eines großen Rasenparterres wurde ein Wasserbecken mit der Skulpturengruppe 'Genesung' des Leipziger Bildhauers Alfred Brumme. Die Stadt verdankt dieses Kunstwerk einer Stiftung des Schokoladenwerkbesitzers Albert Böhme. Die Weihe des Denkmals wurde am 4. Februar 1937 vollzogen.

44. So öffnet sich die Stadt Delitzseh in Richtung Osten als Neustadt vor den Toren der Altstadt. Vom Breiten Turm herab liegt vor uns der Roßplatz mit der Postsäule. Hier beginnen die Eilenburger und die Bitterfelder Straße. Im großen Eckgebäude zur Eilenburger Straße mit dem klassizistischen Erker befand sich der Gasthof 'Zum eisernen Kreuz'. Im Hintergrund die Marienkirche mit dem Dachreiter.

45. Bereits im Jahre 1606 begann Georg Winkler in der Neustadt zu herbergen und auszuspannen, ehe ihm 1661 die Gaststättenprivilegien durch den Herzog Christian von Sachsen-Merseburg erteilt wurden. Über mehrere Jahrhunderte war das 'Weiße Roß' ein traditionsreicher Gasthof, dessen Schwedenstübchen gern für besondere Feierlichkeiten genutzt wurde. Zum Gasthof gehörte eine Ausspannung für Pferde an dieser Poststraße von Leipzig nach Zerbst.

· Hotel zum Schwan

Karl Petzschner. Delitzsch Ruf 742

46. Im Haus Markt 23 befand sich das bedeutendste Delitzscher Hotel mit Gastwirtschaft, großem Saal und Stallungen, dessen Wirtschaftsausgang in die Holzstraße mündete. Hier logierten anläßlich der großen Jahrmärkte die reichen Bauern umliegender Dörfer; hier versammelten sich auch die Mitglieder der Delitzscher Loge 'Wilhelrn zur Liebe und Treue'. Ende der sechziger Jahre wurde dieser Gebäudekomplex ohne die Chance eines historischen Wiederaufbaus abgerissen.

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