Delitzsch in alten Ansichten

Delitzsch in alten Ansichten

Auteur
:   Christel Moltrecht
Gemeente
:   Delitzsch
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5698-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Delitzsch in alten Ansichten'

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47. Der Gasthof 'Müncher Löwenbrau' von Edmund Kreutzer befand sich am Wallgraben vor dem Breiten Tor gegenüber dem Roßplatz. Schon im Jahr 1881 wird dieses Lokal erwähnt mit Café und Restaurant sowie einer Sammlung von Kuriositäten, die für Delitzsch einmalig war.

_ pestaurant "Zum Bürgergarten " ; . .;. Homeri-, Batt- und 5ßrfenlakal

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48. Zu den zahlreichen Gaststätten von Delitzsch gehörte das Restaurant 'Zum Bürgergarten' an der Hallesehen Straße, mit idyllischer Lage des Gartens in der Loberaue. Mit diesem Lokal war eine eigene Bierbrauerei verbunden. Der Delitzscher Männerturnverein turnte seit 1863 im Saal des 'Bürgergartens', Ursprünglich trug der Gasthof den Namen 'Blaue Taube'.

DELlTZSCH

Schaefergraben

49. Der mit Beginn des 19. Jahrhunderts verfüllte Schäfergraben war ursprünglich Teil der Umwässerung der Neustadt. An dieser Straße erbaute man in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Wohnhäuser in Klinkerbauweise. Im Vordergrund das 1887 entstandene Café 'Moltke', das später Café 'Kaubisch' und heute 'Delitzscher Bierstuben' heißt.

Schützenhof Delitzsch

50. Im Jahre 1891 wird außerhalb der Stadt der repräsentative 'Schützenhof" errichtet. Am 19.,20. und 24. Mai des gleichen Jahres findet darin das erste Schützenfest statt. Neben einem Vereinszimmer und den Gast- und Wirtschaftsräumen im vorderen Klinkerbau beherbergt ein 1912 entstandener Erweiterungsbau den großen Festsaal. Eine Schießhalle mit Wildstand an der Nordseite des Grundstücks komplettierte den neuen 'Schützenhof'.

51. Das imposante Gebäude in der Eilenburger Straße 18/Ecke Postgasse war seit etwa 1910 das Hotel und Restaurant 'Fürst Bismarck'. Im Jahre 1936 bezog die Delitzscher Vereins bank dieses Gebäude, das jetzt ausschließlich von der Volksbank Delitzsch genutzt wird. Benachbartes Haus dieses Lokals ist das Postgebäude.

erinnerung an das 50jährigeJubeifestder Oberrealschule zu Delitz:sch.1858-190a·

52. Noch heute bestimmt das Gebäude der 1858 erbauten Oberrealschule den Promenadenbereich am Gerberplan. Während der vordere Teil aus der Erbauungszeit stammt, erfolgte im Jahre 1906 ein Anbau im Jugendstil. Kostbare Kunstglasfenster verliehen der neuen Aula bis 1970 einen besonderen Charakter. Über dem Delitzscher Stadtwappen prangen die Porträts der ersten drei Direktoren dieser Lehranstalt.

Delitzsch - PräpUllnden-fnstall

53. Seit 1875 befand sich in einem großen Wohnhaus in der Elisabethstraße 15 eine Präparandenanstalt. Sie diente der einjährigen Vorbereitung auf eine Lehrerausbildung am hiesigen Lehrerseminar. Diese Lehranstalten begründeten bereits im 19. Jahrhundert den erfolgreichen Berufsweg von Volksschullehrern.

Dehtzscn - Kg!. l.ehrer-Serninar

54. Am 22. Juni 1873 wird in Delitzsch ein Königliches Lehrerseminar gegründet, nachdem bereits mehrere Jahre vorher eine private Präparande bestand. Von 1882 bis 1884 erfolgte die Errichtung des abgebildeten Gebäudes, das bis zum Jahre 1926 der Ausbildung von Volksschullehrern diente. Dieser hufeisenförmige Ziegelbau im Stil der Neoromanik ist durch vorspringende Seitenflügel charakterisiert. Im zentralen Mittelbau befindet sich über dem Eingang die Aula dieser Ausbildungsstätte, Der Acker im Vordergrund wird erst um die Jahrhundertwende mit der Böhme-Schokoladenfabrik bebaut.

· Delilzsch

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55. Diese Knabenvolksschule in der Bitterfelder Straße weihte man am 5. Dezember 1871. Über dem Portal des mächtigen gelben Klinkerbaues sind die Kopfreliefs von Martin Luther, Heinricht Pestalozzi und Philipp Melanchthon zu sehen. Mit der Errichtung dieses Schulgebäudes erhielt die Fahrbahn zur Verminderung des Lärmes der Fuhrwerke Gleise. Im weiter hinten liegenden Eckgrundstück befand sich das Restaurant 'Monopol'.

DELiTZSCH ? 'l1ädchen-llolksschule.

56. Die Stadtverwaltung erbaute in den Jahren 1897-1899 an der ehemaligen Chausseestraße nach Leipzig, der jetzigen August-Bebel-Straße, diese große MädchenVolksschule. Auch sie entstand aus gelben Klinkersteinen, einem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an öffentlichen Gebäuden der Stadt häufig verwendeten Baumaterial.

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