Delitzsch in alten Ansichten

Delitzsch in alten Ansichten

Auteur
:   Christel Moltrecht
Gemeente
:   Delitzsch
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5698-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Delitzsch in alten Ansichten'

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57. In den Jahren 1909 bis 1910 vollzieht sich der Neubau einer weiteren Schule in der Halleschen Straße außerhalb der Altstadt - der Luisenschule. In den oberen Räumen dieses Gebäudes wird die im Jahre 1912 begründete landwirtschaftliche Winterschule untergebracht. Hier erhielt der landwirtschaftliche Nachwuchs des Kreises Delitzsch von Eilenburg bis Landsberg eine fundierte Ausbildung.

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Dübener Strasse mit Krankenhaus.

58. Fast fremd wirkt dieser kasernenähnliche Krankenhausbau in der Dübener Straße. Der im Jahre 1895 geschaffene Neubau wurde notwendig, als das alte Krankenhaus und spätere Armenhaus in der Bitterfelder Straße neueren Anforderungen nicht mehr entsprach. Heute befindet sich an der Stelle des markanten Mitteltraktes ein modernes Treppenhaus mit Krankenfahrstuhl. Die noch ungepflasterte Dübener Straße wird durch eine Baumreihe gegliedert.

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V~litzsch - Neues Siedlenhaus

59. Das Vermächtnis eines Fräuleins Gutheil vom Jahre 1909 ermöglichte den Bau dieses 'Gutheil-Stiftes' als Neues Siechenhaus an der westlichen Schloßmauer, direkt hinter dem Hospitalgarten 'idyllisch an der Schloßpromenade gelegen'. Superintendent Schäfer begründete es als Stift, seine Einweihung erfolgte im Jahre 1916.

Delitzsch

.l'..alserllCnes t'Qsrann Eilenburgerstrasse

60. Nachdem über viele Jahrzehnte die Post in einem barocken Gebäude eines Hofgrundstücks der Mühlstraße untergebracht war, errichtete die Reichspostverwaltung in den Jahren 1889/90 ein neues Postgebäude in der Eilenburger Straße/Ecke Poststraße. Auf diesem Gelände befand sich vordem der städtische Bauhof.

61. Mit dieser Karte wird Hermann SchulzeDelitzsch, der Begründer des HandwerkerGenossenschaftswesens, gewürdigt. Bis zum Jahre 1862 lebte und wirkte er in seiner Vaterstadt. Diese Zusammenstellung der Schulze-Delitzsch-Stätten - Geburtshaus, Wohnhaus, Denkmal und Porträt - erschien anläßlich seines 100. Geburtstages. Während sich in seinem Geburtshaus heute das Landratsamt befindet, mußte das Wohnhaus in der Schulstraße 1993 abgerissen werden.

Ihrem berühmtesten Sohn der Stadt, Hermann Schulze-Delitzsch, setzten Freunde und Anhänger am 13. September 1891 ein Bronzedenkmal, das auf dem Marienplatz geweiht wurde. Geschaffen von dem in München lebenden Delitzscher Bildhauer Edwin Weißenfels wurde es im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen. Am 1. Juli 1950 konnte ein neues, durch den Leipziger Künstler Alfred Brumme gestaltetes, steinernes Standbild am gleichen Ort aufgestellt werden.

Delitzsch

Dr. ttermann Schulze-Deukmal

62. Hier blickt man von der Ecke der Töpfergasse in die Eilenburger Straße hinein. Sie endet am Roßplatz, den der Breite Turm überragt. Im vorderen Gebäude links befindet sich schon vor 1881 die Kaufmannsfamilie R. Müller, später war es über viele Jahrzehnte die Mariendrogerie. Die Grünanlage rechts begrenzt das Schulze-Delitzsch-Denkmal.

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Eilenburgerstrasse.

63. Die Architektur auf der nördlichen Seite der Eilenburger Straße - hier der Straßenbeginn am Roßplatz - hat sich bis in unsere Tage wenig verändert, Auch der Gasthof 'Zum eisernen Kreuz' besteht noch. Während die benachbarte Schlosserei Nebel bereits 1907 in der Breiten Straße etabliert ist, läßt sich die Familie Preller über viele Generationen bis heute im firmierten Haus nachweisen.

64. In der Eilenburger Straße 49 / Lindenstraße 2 befand sich ein großes Manufakturwarengeschäft des Kaufmanns Adolf Kalmus und ein Schnittwarengeschäft von Hermann Klette. Bis zum heutigen Tag behielt es diese Funktion als derzeitiges Modewarengeschäft. Am rechten Bildrand ist das Hotel 'Zu Linde' zu sehen, bei dessen großer Toreinfahrt der Stakenweg beginnt.

In der Eilenburger Straße 53 befindet sich noch heute das traditionsreiche Geschäft von Tenzers Modewaren. Ursprünglich im Besitz von Ida Hoffmann, später von Marie Tenzer, Eisa und Otto Hanisch und gegenwärtig von Brigitte Hanisch war es stets ein 'renommiertes Manufaktur-, Mode-, Weiß- und Wollwarengeschäft mit Herren-, Damenund Kinderkonfektion und der größten Damenschneiderei' der Stadt. Als Bruno Seidels Nachfolger führte Alfred Richter daneben eine Mehlhandlung und Schweineschlächterei.

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Eilenburgerstrasse

65. An der Eisenbahnstraße endet die Eilenburger Straße. Sie führte ursprünglich über das Gelände des Unteren Bahnhofs in Richtung Eilenburg. Der Kaufmann Reinhold Wiesinger, später Hermann Prautzsch, führte die Eisenhandlung neben der Toreinfahrt am linken Bildrand. Dort firmierte auch der Viehhändler Gustav Henze und übte damit ein für Delitzsch über Jahrzehnte typisches Gewerbe aus. Enge Fahrwege, dichte Baumreihen und umzäunte Vorgärten vermitteln einen geruhsamen, vorstädtischen Eindruck.

66. An dieser Straßenkreuzung zwischen Bitterfelder-, Dübener Straße und Gerberplan stehen stattliche gelbe Klinkerhäuser vom Jahre 1900. Die zierlichen Türmchen sind allerdings inzwischen verschwunden. Im Eckgrundstück zum Gerberplan befand sich der Gasthof 'Zum deutschen Kaiser', der seit etwa 1920 zum 'Monopol' umbenannt wurde.

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