Denkendorf in alten Ansichten

Denkendorf in alten Ansichten

Auteur
:   Rolf Deuschle
Gemeente
:   Denkendorf
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6557-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Denkendorf in alten Ansichten'

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9 Postkarte 1904 mit Gruß aus Denkendorf, geschrieben in feucht-fröhlicher Runde im Gasthaus Zur Krone bei Kronenwirt Christian Wendel. Außen am Haus gibt die [ahrzahl 1687 das Alter des Gasthauses an. Die Wirtschaft war eine Schildwirtschaft, der Wirt durfte Hochzeiten, Tänze abhalten und auch Herberge geben. Das Schildwirtschaftsrecht war ein dingliches Recht und lastete auf dem Haus. Der Festsaal, oben links im Bild, wurde erst um 1880 angebaut.

10 'So lieb wie Schwabens Mägdelein / Gibt's keine weit und breit, / Die Engel in dem Himmel freun / sich ihrer Herzlichkeit.'

So rühmt der ehemalige Denkendorfer Klosterschüler und Dichter Friedrich Hölderlin einst die Schwabenmädchen. Im Bild haben wir zwei hübsche Denkendorfer Mädchen im Festkleid zum Maitanz im Kronensaal um 1900.

1 1 Leider sind alle älteren Unterlagen des Turnvereins, der 1896 gegründet wurde, nach 1956 verlorengegangen, so daß ihm nur noch dieses älteste Zeugnis verbleibt. Nur wenige Menschen konnten noch erkannt werden. Ich beginne in der hintersten Reihe von links nach rechts: 2 Deuschle, 5 Gottlieb Steimer, Fahne mitTurnvater [ahn, 8. Bunz, 9 Wilhelm Brucker, 11 Gottlob Müller, Farrenwärter. 2. Reihe von hinten: 2 Friedrich Zimmermenn, der Alte Schlosser, 3 Gröber, 4 Fritz Silber, 5 Schweizer, 6 David Steudle, die Fahne, 9 Gottlob Nürk, 10 Wilhelm Nödinger, Gründungsmitglied, Reiter Bärenwirt Lang. 3. Reihe: 1 Fetzer, 4 Karl Maier, 5 Karl

Deuschle, 6 Daferner, Fahne,

7 Gröber Fahnenträger, 8 Karl Rapp, 9 Fritz Steimer, 10 Schweizer, 11 GotthilfNödinger, 12 Fetzer. 4. Reihe: 1 Wilhelm Kirschner, seine Frau Anna Alber van N ellingen, 5

Ernst Kurz, Fahne, 7 Emma Zimmermann, 8 Henzler (Bärenwirtin), 9 Marie Metzger. Vordere Reihe: 1 Gottlieb Kirchner, 2 Kind Gottlieb Kirschner, 3 Frau Kirschner geborene Fetzer, 4 Bunz,S

Christiane Schäfer, 7 Bürgermeister Wintergerst, 8 Lehrer Rau, 9 Wilhelm Osswald, 1 0 Maier. Liegende: Fauser, Albert Raisch, Gottlieb Silber und Gottlieb Brucker.

12 Postkarte um 1910 mit Totalansicht Denkendorf Im Kreis das Ladengeschäft in der Friedrichstraße von Imanuel Mack, Sattlermeister und Herausgeber dieser Karte. In der Mitte das alte Rat- und Schulhaus in der Furtstraße. An der Stelle der beiden Gebäude steht heute das Rathaus. Ganz unten das Kloster Denkendorf mit Lehrerseminar, Maierhof und Friedhofskapelle. Im Seminar wirkte der spätere Stuttgarter Liederchorleiter Gustav Wirsching als Lehrer. Der schwäbische Erzähler und Autor zahlreicher Kinderbücher Karl Götz war Schüler im Kloster.

13 Dieses Bild führt uns hinein in den südlichen Kreuzgang des ehemaligen Klosters Denkendorf. Das Gewölbe wurde 1487 von Propst Petrus Wolf erbaut. Die hölzerne Treppe ist heute verschwunden.

Das Bild ist um 1910 entstanden. Die Chorherren vom Orden des Heiligen Grabes zu Jerusalem haben sich hier in diesem ihrem Kreuzgang an einem Gewölbeschlußstein, der oben im vorderen Teil des Bildes sichtbar ist, mit ihrem Hoheitsabzeichen 'das Patriarchen Hochkreuz' mit [ahreszahl 1487 verewigt. Das Kloster wurde 1 535 durch die Reformation in Württenberg aufgelöst.

14 Postkarte mit rückseitigem Gruß von der Hochzeit der Friedericke Eppinger, die 1917 geheiratet hat. Der Gruß ging an Johannes Fetzer zur Zeit im Feld bei der 26. Division Infanterie Regiment 180. Abgebildet ist das Gasthaus Zum Lamm in der Furtstraße, umrahmt von Kirche, Kloster, Maierhof und FriedhofskapelIe. Das Gasthaus Zum Lamm war auch eine Schildwirt schaft mit Metzgerei. Wegen einer Bushaltestelle im Zuge der neuen Verkehrsanbindung wurde das Haus abgerissen. An seiner Stelle steht heute zurückgesetzt die neue Ortsbücherei.

1 5 Auf der Postkarte um 1915 ist im oberen Teil der Marktplatz abgebildet. Links und rechts führen die beiden Straßen, Friedrichstraße und Schäfersteige zueinander und bilden den Ortsmittelpunkt. Auch sieht man noch die Linde, auch Sedanslinde genannt, vor der man alljährlich bis Kriegsende 1918 zum Gedenken an die siegreiche Schlacht bei Sedan 1870/71 die Sedansfeier abhielt. Die Schulkinder hatten an diesem nationalen Feiertag schulfrei und waren mit einem Fähnlein zugegen, wenn der Bürgermeister seine Ansprache hielt und der Kriegerverein dazu aufmarschierte. Den festlichen Ausklang feierte man in den Wirtshäusern.

Partie im Dorl.

Kirche mit Präparaadenanstalt.

16 Hier sehen sie im Bild Denkendorf, in einer sehr seltenen gezeichneten Gesamtansicht, auf einer um 1915 benützten Postkarte. Sehr hübsch gezeichnet ist im Vordergrund neben dem Gruß aus Denkendorf die alte Wirtschaft Zur linde, die von dem Lindenwirt Christian Friedrich Eppinger betrieben wurde. Daneben ist die Metzgerei von Gottlob Schäfer ersichtlich, der nach Eppingers Tod auch Lindenwirt wurde.

17 Menschen aus der Wilhelmstraße um 1919. Ganz rechts im Bild ist ein Erntehelfer von Grabenstetten auf der Alb zu sehen, die alljährlich von dort herunterkamen und sich einen kargen Lohn und das Essen verdienten. Die Kinder aus der Wilhelmstraße sind, von links: Albert Metzger, Ernst Goll, Berta KimmerleiBrucker, Pauline Daferner/Mauz, dahinter ihre Mutter, der Kleine vorne links mit Hut ist Ernst Fauser, rechts von ihm Reinhold Metzger, der große Junge Christian Reutter mit seinen Geschwistern und seiner Mutter Helene, links von ihr Berta Maier.

18 Das Bild erlaubt einen Einblick in die Friedrichstraße um 1920, im Volksmund

auch Neue Straße genannt. Hier sieht man den ersten Versuch neue Geschäfte in Denkendorf anzusiedeln. Während die älteren Geschäftsleute sich von Alters her unmittelbar um das Rathaus gruppierten, brach man 1868 mitten durch die Weinberge hindurch, parallel zur steileren Schäfersteige und legte eine neue, im Bild gezeigte Geschäftsstraße an. Man erhoffte sich Belebung durch Geschäfte, Ausschank und Handwerksbetriebe. Links entstand zuerst das Café Vincon mit Pavillon, danach wurde daraus die Krankenschwesterstation, dann folgen eine Schuhmacherei Härer, jetzt Foto Schwäger, Sattler Mack mit

Gemischtwaren, der alte Konsum, die Bäckerei Bässler, der Schreiner Kieser, Kohlenhändler Eppinger, jetzt Frisörhäusle, daneben die Wirtschaft Zum Löwen, Kolonialwaren Weller, Uhrenmacher

Scheurenbrand, rechts Flaschner Strauß, Glaser Müller, Schneider Allmendinger, Posthalterei Nürk, der obere Kellerbäck, Schlosserei Zimmermann mit Wirtschaft Zum Rössle.

Denkendort

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