Der Bayerische Wald in alten Ansichten

Der Bayerische Wald in alten Ansichten

Auteur
:   Horst Sauer
Gemeente
:   Bayerische Wald, Der
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1200-0
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Der Bayerische Wald in alten Ansichten'

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39. Wer ein stimmungsvolles Bild der Natur kennenlernen will, sollte nach Ried am Haidstein bei Kotzting wandern, wo auf einem sonnigen Flecken, umgeben von alten malerischen Bauemhäusern, Deutschlands größte und stärkste Linde, die Wolframsiinde steht, ein einzigartiges Naturdenkmal. Sechzehn Meter Umfang hat der Stamm und fiin] Meter im Durchmesser. Im Innern des hohlen Stammes haben an die zwanzig Personen Platz, Heimatfreunde gaben dem Riesenbaum den Namen 'Wolframslinde'; mit ihm verbindet sich die Erinnerung an den Minnesänger Wolfram von Eschenbach. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1901 und wurde von Johannes Melchior aus Cham gemacht. Die Ansichtskarte erschien im Verlag H. Gustav Brinckmann in Leipzig.

Literatur: vergleiche NI. 4, S. 93-94. (Sammlung:

Stadtarchiv, Regen.)

40. Arnbruck, der Hauptort des Zellertales, gehörte von 1209 bis 1803 zum Benediktinerstift Niederaltaich. Benediktinischer Geist ist in der Pfarrkirche zu spüren. Die Benediktinerheiligen Godehard, Benedikt und Scholastika zieren die Seitenaltäre. Chor und Turm der den Ort beherrschenden Kirche sind frühgotisch. Das barocke Langhaus wurde 1905 verlängert. 1904 zählte Arnbruck 667 Einwohner und hatte 100 Wohngebäude. Die Ansichtskarte zeigt den Riede1stein Cl 133 Meter) und den 844 Meter hoch gelegenen Ecker Sattel. Westwärts vom Riedelstein (links im Bild) schließen sich die Rauchröhren an.

Auskunft: Pfarrarchiv Arnbruck. (Foto: Karl-Heinz Schwarz, Arnbruck.)

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41. Von der Sohle des Weißen Regen- und Zellertales aus erhebt sich unmittelbar jenseits Kötzting (siehe Bild Nr. 37) der hochinteressante Kaitersberg als westlichstes Glied der Arberkette. An Großartigkeit und grotesker Gestaltung seiner Felsmassen, besonders in der Kreuzfelsenpartie und im Steinbûhlergesenke mit der imposanten Rauchröhrenschlucht, kommt ihm kein Berg des Bayerischen Waldes gleich. Die vorgegebene Ansichtskarte zeigt die 'Steinerne Kanzel' auf dem Kaitersberg aus dem Jahre 1901.

Literatur: vergleiche Nr. 14, S. 90. (Sammlung: Stadtarchiv, Regen.)

42. Die Rauchröhrenfelsen am Gebirgszug zwischen Kaitersberg und Arber sind senkrecht sich auftürmende Gneisblöcke. Die überwältigende Schönheit ihrer Felsabstürze, ihrer bizarren Risse und alpinen Überhänge wurde von den Wandern und Naturfreunden um die Jahrhundertwende erstmals erkannt und bestaunt. Wilhelm Oexler aus Kötzting hat in den zwanziger Jahren diese Ansichtskarte verlegt. (Sammlung:

Maria Sommer, Regen.)

43. Beim Hakenhof steht der Stadel im rechten Winkel zum Wohnhaus und Stallgebäude. Seine Giebelseite ist häufig nach Osten gerichtet. Der Stadel schützt die Hofanlage gegen die aus dem Westen kommenden Regengüsse und Winde. Der Hakenhof ist vorwiegend im Zellertal anzutreffen. Die vorgegebene Aufnahme zeigt den 'Schel-Hof' in Hötzelsried bei Arnbruck.

Literatur: WiJli Straßer und Peter Loeffler, Das Waldlerhaus. Regensburg, o.L, S. 15. (Sammlung:

Alois Gröller, Arnbruck.)

44. Bodenmais liegt auf einem Hügel irn weiten Talkessel des Rotbaches. Über die Anfänge des Bergbaues am Silberberg (links im Bild) berichtet erstmals eine Urkunde von 1364. Magnet-, Schwefel-, Kupferkies, Zinkblende und Bleiglanz wurden abgebaut. Das Hüttenwerk im Ort belieferte die Glasschleifereien im Zwieseler Winkel mit Polierrot. Wegen seiner vorzüglichen, herrlichen Lage am Fuße des Großen Arber wurde Bodenmais gerne zur Sommerfrische aufgesucht.

Literatur: vergleiche Nr. 8, S. 100-101. (Foto: Sammlung Gunther Partheter, Regen.)

45. Die Bodenmaiser Pfarrkirche wurde 1805 als dreischiffige Anlage mit leicht eingezogenem Chor und etwas einspringendem Westturm erbaut. Die vorgegebene Aufnahme ist um 1925 entstanden und zeigt die Ansicht der Pfarrkirche von Süden her sowie einen Teil des Marktplatzes.

Text: vergleiche Nr. 46, S. 18 und S. 23. (Foto: Landesamt für Denkmalpflege, München.)

46. Der prachtvoll aufgebaute Frührokokoaltar der Bodenmaiser Pfarrkirche stammt aus der Zeit um 1730. In seinem Schrein befindet sich das Gnadenbild der Muttergottes von Loretto, das 1705 von München nach Bodenmais gebracht wurde. Eine rege Wallfahrt entwickelte sich. 1924 wurde die Kirche unter der Leitung des Landesamtes für Denkmalpflege restauriert. 1955/56 wurde das Gotteshaus um ein Achteek erweitert. Das Foto entstand kurz nach der 1924 erfolgten Restaurierung. Literatur: Kunstdenkmäler von Bayern, Bezirk Regen, Band 19, S. 18-24. (Foto: Landesamt für Denkmalpflege, München.)

47. Mit seinen 1455 Meter ist der Große Arber, im Volksmund nur 'Arwa' genannt, der höchste Berg im Bayerischen Wald. Wegen seines machtigen, fast alpinen Gebirgsmassives wird er auch als der 'König' unter den Bayerwaldbergen bezeichnet. Vier graue, fast bläulich schimmernde Schiefergneisfelsen bekrönen als Kuppen seinen Gipfel. Das vorgegebene Foto, welches auch als Ansichtskarte verlegt wurde, stammt von Anton Pech aus Zwiesel. Im Vordergrund ist Bayerisch Eisenstein, das sich erst nach der Eröffriung der Eisenbahnlinie Plattling-Eisenstein im Jahre 1877 zum Ort entwiekelt hat, zu sehen. (Sammlung: Stadtarchiv, Regen.)

48. Silbrig grüne Latschenfelder und strohig matte, von jedem Wind und Wetter ausgewaschene, ausgebleichte Bürstlingswiesen bedeeken den Arbergipfel. Vereinzelt oder aber auch in Gruppen kämpft die 'kurzschäftige, kegelförmige' Wetterfichte mit ihren 'zerzausten Ästen' gegen die UnbilIen der Witterung. In manchem ihrer Stämme ist das Leben schon erloschen. Seltene Bergpflanzen, wie der ungarische Enzian, die Bärwurz, der Alpenbärlapp, das Goldhabichtskraut, der Rollfarn, der 'Gamsbart' (Juncus trifidus) sowie Moose und Flechten haben einst den Wanderer erfreut.

Literatur: Meyers Reiseführer, Bayerischer und Böhmerwald. Leipzig, 1922, S. 109, und G. Priehäußer, Heimatbuch der Waldstadt Zwiesel. (Sammlung: Johanna Höltl, Thyrnau bei Passau.)

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