Der Landkreis Lüneburg in alten Ansichten

Der Landkreis Lüneburg in alten Ansichten

Auteur
:   Erich Hessing
Gemeente
:   Lüneburg, Der Landkreis
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2131-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Der Landkreis Lüneburg in alten Ansichten'

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Neetze

Die letzte Lehmkathe

am 22. Februar 1911 beim Fällen einer Eiche total zertrümmert

99. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden, als am 22. Februar 1911 eine Eiche so unglücklich fiel (oder so ungeschickt gefällt wurde), daß Neetzes letzte Lehmkate (siehe die vorhergehende Nummer) unbewohnbar geworden war. Während man auf dem Dach wohl schon mit dem Abbruch beginnt, hat die Dorfjugend - nicht weniger als neunzehn Kinder lassen sich auf dem Foto zählen - auf dem Trümmergrundstück offenbar einen großartigen 'Erlebnis-Spielplatz' gefunden.

100. Wie doch das Gesicht der Häuser im Laufe der Jahrzehnte durch Anbauten und Ausbauten umgeformt werden kann! Auch ältere Neetzer werden nur mit Mühe in dem hier abgebildeten Gebäude (1908) das Haus von Bäckermeister Friedrich Rhatje in der Straße Am Kampe erkennen. Gewerbe, Name und auch Vorname des Inhabers sind durch drei Generationen die gleichen geblieben. Vor dem Hause steht der Kastenwagen, mit dem man früher Brot und Gebäck in die Umgebung brachte.

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101. Wie die Kirche von Barskamp (siehe Nummer 65) ist auch die von Reinstorf dem heiligen Vitus, einern frühchristlichen Märtyrer aus der Zeit des römischen Kaisers Diokletian, geweiht. Sie wurdebereits irn 11. Jahrhundert (nach 1059) gestiftet. Nach dem Abbruch der alten Schule (links) hebt sich die Kirche heute neuverputzt auch mit ihrer Längsseite wirkungsvoll von dem Grün des alten Kirchhofsrasens ab.

102. Außer einem Baum in der Bildmitte ist nichts von dem, was unsere 1911 in Reinstorf aufgenommene Fotografie zeigt, bis zur Gegenwart geblieben. Nur an dem Brückengeländer des Baches gelang es, den Standort des damaligen Fotografen zu fixieren. Rechts fällt der Bliek auf den Hagemann'schen Hof (jetzt Steinhauer). Im Vordergrund steht das alte Bussesche Tagelöhnerhaus (jetzt Möller) mit Schweine- und Kuhstall in den Anbauten.Wenn der Bach bei plötzlich einsetzender Schneeschmelze über die Ufer trat, konnte hier das Wasser vierzig bis fünfzig Zentimeter hoch irn Hause stehen. Hinter der Kate blickt das Haus von Heinatz (jetzt Rabeler) hervor.

103. Man schreibt das Jahr 1904. In Reinstorf vor dem Busse'schen Hause, das zugleich Gaststätte und Posthalterei war und inzwischen abgerissen wurde, ist die Post eingetroffen. Vor der Tür steht Oma Busse, daneben die 'Lüttdeern' und in der Türfüllung Opa Busse. Der Sohn Heinrich Busse steht rechts davon im Hintergrund. Bezeichnend für die damaligen Wegeverhältnisse sind die 'Langschäftigen' des Postboten, der die Post von der Bahnstation in Vastorf auf das Dorf geholt hat. Der Kastenwagen an der Hausfront hat Waren gebracht.

104. Eine verhaltene Melancholie liegt über unserer 1911 in Thomasburg angefertigten Aufnahme. Am rechten Bildrand zeigt sich das Anwesen, das heute dem Schuhmacher Otto Harneit gehört. Rechts steigt es zur 900-jährigen Kirche St. Peter und Paul an (siehe Nummer 105). Auf dem erhöhten Gelände links der nach Wiechel führenden Straße in der Bildmitte liegt der alte Gottesacker der Gemeinde, der inzwischen durch den Friedhof am Dorfausgang nach Radenbeek ersetzt worden ist.

105. Außer den Resten eines Rundwalls ist nichts mehr erhalten von der Befestigung, die sich im frühen Mittelalter auf der Anhöhe über Thomasburg erhob. Als die Zeiten friedlicher geworden waren, errichtete man dort die den Aposteln Petrus und Paulus geweihte Kirche. Ihre ältesten Teile werden auf das Jahr 1059 zurückgeführt. Unsere Aufnahme stammt aus der Zeit vor 1908. Seitdem ist der häßliche Anbau in unserem Bildvordergrund durch eine Apsis in gotischen Formen ersetzt worden. Auch sonst hat die Kirche ein schöneres Gewand erhalten. Sie liegt heute am Rande eines weiten grünen Platzes, der früher einmal Kirchhof war.

106. Gleich hinter der Gaststätte Koch in Bavendorf zweigt unsere Straße von der B 216 Lüneburg-Dahlenburg ab und durchquert den Ort, um sich hinter ihm mit der nach Bevensen führenden Landesstraße zu vereinigen. Auf der rechten Straßenseite sieht man das Anwesen von Bauer Bruns. Links sind die alten Weiden, die hier noch (1911) ihre langen Arme gen Himmel recken, seit langem verschwunden. Der Feuerlöschteich ist, den heutigen Anforderungen angepaßt, geblieben.

107. 'In einem kühlen Grunde, da geht ein Mühlenrad'. Für die alte Wassermühle in Wennekath gilt dies schon seit langem nicht mehr. Schon Heinrich Paguhl, der die Mühle 1900 übernahm, mahlte nur noch für den eigenen Bedarf. Heute liegt das zusammengebrochene Gestänge des Mühlenrades oberhalb des vorbeischießenden Wassers der sogenannten Kleinen Neetze, auch Mausebach genannt, die jahrhundertelang die Mühle in Gang gehalten hat (1327 erste Erwähnung).

108. Die Nikolaikapelle ('Klas-Kapelle') in Vastorf ist nach der Kirche in Art1enburg und der Kapelle in Bardowick das dritte Got

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