Der Landkreis Lüneburg in alten Ansichten

Der Landkreis Lüneburg in alten Ansichten

Auteur
:   Erich Hessing
Gemeente
:   Lüneburg, Der Landkreis
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2131-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Der Landkreis Lüneburg in alten Ansichten'

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79. Von Osten her wandert der Bliek in die Darmenberger Straße in Dahlenburg mit dem hochragenden Kirchturm als Bildabschluß. Die letzten Jahrzehnte haben mancherlei Veränderungen in dieses Straßenbild gebracht. Abgerissen sind das Steinhauer'sche Haus vorn rechts und das dritte Haus zur Linken, das durch seinen Vorbau ('Kiekut') auffällt. Das rechts an die Straße heranragende Lissner'sche Haus wurde umgebaut. Die Neetzebrücke besteht, verbreitert und betoniert, auch heute noch. Und selbstverständlich sind die elektrischen Leitungen, die hier noch über Masten führen, längst unterirdisch verlegt worden.

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Schule

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80. Das 1894 errichtete bescheidene Schulgebäude mit nur vier Klassen und zwei Lehrerwohnungen bildet die Keimzelle aller heutigen Dahlenburger Schulen. Im Jahre 1950 wurde es aufgestockt und 1956 durch einen Anbau erweitert. Grund-, Haupt- und Realschule waren unter einem Dach vereint. Im Jahre 1966 wurde für die Realschule ein Neubau am Schützenweg erstellt. Dort wurden 1972 noch sechs Klassen für die Hauptschule angebaut. In dem alten Gebäude gegenüber der Molkerei befinden sich heute noch die Grundschule und einige Klassen der Hauptschule.

81. Girlanden umziehen das Denkmal für die im Kriege 1870/1871 Gefallenen auf dem Dahlenburger Marktplatz. Fahnen flattern hoch im Wind. Eine Siegesgöttin reicht den gefallenen Soldaten den Ehrenkranz. So hat man am 22. August 1875 das Siegesmal in einer patriotischen Feierstunde der Öffentlichkeit übergeben. Nach dem Abbruch der alten Schule am Anfang unseres Jahrhunderts wurde der Gedenkstein auf den freigewordenen Platz vor der Kirche versetzt. Anstelle der in den dreißiger Jahren von Metalldieben entwendeten Siegesgöttin wird der Obelisk heute von einem Adler gekrönt.

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82. Ausdruck alter Wehrhaftigkeit zum Schutz der Heimat sind die Schützenvereine, die den Sommer über allenthalben ihre Volks- und Schützenfeste begehen. Hier sieht man die Dahlenburger Schützen aus den zwanziger Jahren. Die mittlere Gruppe trägt noch die alte Schützenuniform, die in Anlehnung an die Montur der königlich-hannoverschen Goslarer Jäger geschaffen wurde. Links und rechts wird bereits die neue Schützenjoppe getragen. Rechtsaußen stehen, in Cut und Zylinderhut, die Mitglieder des Schwarzen Korps. Als Schützenkönig mit Schulterband und Epauletten prangt in der Mitte der ersten Reihe Betriebsleiter K. Ramm vom Dahlenburger Elektrizitätswerk.

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83. Durch die Gartenstraße in Dahlenburg führte einmal die Schmalspurbahn des Kreises Bleekede. Vor dem 'Gasthof Kleinbahn' mit dem Inhaber Ludwig Kurlbaum lag ihr Bahnhof (siehe Nummer 84). 1921 wurde die Bahn wegen Unrentabilität verkauft und im Jahre darauf abgebaut. Der 'Gasthof Kleinbahn', dessen linke Tür übrigens den Eingang zur 'Herberge zur Heimat' bildete, aber hat sich bis heute, mit neuer Fassade und im Innern renoviert und erweitert, zum 'Gasthaus Kurlbaum' gewandelt.

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DAHLENBURG

Beim Bahnhof

84. Der Bahnhof der 1874 eröffneten Staatsbahnstrecke Lüneburg-Hitzacker (siehe Nummer 74) wurde vier Kilometer außerhalb Dahlenburg gebaut. Als man zwei Jahrzehnte später die Bleekeder Kleinbahn durch Dah1enburg führte, gab es für die Fahrgäste eine günstigere Lösung: Der Bahnhof kam mitten in den Ort. Das Bild zeigt ihn in all seiner Schlichtheit vor dem Hintergrund der Molkerei und der Mühle.

Dahlenburg

Neetzebrücke

85. Über die Neetzebrücke in Dahlenburg fährt ein Dampftriebwagen der Bleekeder Kleinbahn, ein Züglein, das für damalige Verhältnisse einen fortschrittlichen Wagentyp darstellte. Im Hintergrund drehen sich die Flügel der Ratsmühle. Bahn und Mühlenflügel gehören der Vergangenheit an. Die Bahnlinie stellte ihren Betrieb ein. Der Mühlenkopf wurde abmontiert und der Rest des Gebäudes in den Komplex der Melkereigenossenschaft einbezogen (1953).

86. Dahlenburg war einer der ersten Orte im Kreisgebiet mit einer zentralen Wasserversergung. Lange Zeit war der Wasserbehä1ter auf einem freistehenden Metallgerüst untergebracht. Im Jahre 1928 wurde der Turm mit Steinen ummauert. Während dieser Arbeiten wurde unser Foto aufgenommen.

87. Im Jahre 1859 wurde in Dahlenburg der Gesangverein 'Concordia' gegründet. Die Aufnahme könnte bei der 50-Jahrfeier des Vereins im Jahre 1909 entstanden sein. Jedenfalls lassen die Ansteckschleifchen und die festtägliche Kleidung der Sänger darauf schließen, daß man dabei ist, ein besonderes Ereignis im Vereinsleben zu feiern. Irgendwelche Namen haben sich leider bei Rückfragen in Dahlenburg nicht mehr feststellen lassen. Der Einheimische mag diesen oder jenen Vorfahren erkennen.

88. Auf dem Wege zur Dahlenburger Molkerei sind sich vor dem Café Fraass am Markt einige Milchwagen begegnet. Kutscher und Begleiter haben sich zu einer kurzen Rast entschlossen. Und schon ist auch ein Fotograf zur Stelle, der Fahrer, Gaststättenleute und Nachbarn auf die Platte bannt. Die daraus hervorgegangene Ansichtskarte hält die Erinnerung an eine Zeit wach, in der die Milch noch gemächlich auf Pferdegespannen in die Molkerei kam und danach auf die gleiche Weise zu den Verbrauchern befördert wurde.

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