Der Landkreis Regen in alten Ansichten

Der Landkreis Regen in alten Ansichten

Auteur
:   Horst Sauer
Gemeente
:   Regen, Der Landkreis
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0807-2
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Der Landkreis Regen in alten Ansichten'

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9. Der breite, behäbige Greilhof auf der Oberbreitenau wurde im Oktober 1926 ven der Waldvereinssektion Landshut erworben und zum Berghaus ausgebaut, um den Wanderern und Naturfreunden das Gebiet um den Einödriegel, den 1127 Meter hohen Breitenauerriegel, den Gaisriegel und den 1092 Meter hohen Dreitannenriegel zu erschließen. Zunächst konnte das 'Landshuter Haus', wie es genannt wurde, ftinfzig Personen beherbergen. Da dieses Haus als gemütliche und einfache Herberge von Anfang an sehr beliebt war, mußte es nach und nach vergrößert und umgebaut werden. Zu diesem Erfolg hat sicherlich die damalige Pächterin, Frau Schönberger, beigetragen, denn, wie es heißt, ftihrte sie eine 'vorzügliche Küche bei äußerst billigen Preisen', Literatur: Der Bayerwald, 1926, Heft 10, 11, 12, S. 301-305.

Foto: Anton Pech, Zwiesel.

10. Unterasberg bei Rinchnach wurde als Platzangerdorf im 11./12. Jahrhundert von den Rinchnacher Benediktinermönchen angelegt. Im Güterverzeichnis des Abtes Hermann ist es 1254 erstmals erwähnt. Die Höfe gruppieren sich mit der Giebelseite dem Dorfplatz zu. Alle Höfe haben einen 'Schrout' (= Altane). Das Kurzanwesen bildet mit der Längsseite den Platzabschluß. Links im Bilde der Steerbauernhof, rechts neben dem Kreuz der Hof des Anton König. Das Kreuz in der Platzmitte soll Anna Wenig, geborene Schreder, für zwölf Pfund Butter in Zwiesel eingekauft haben. Literatur: HAB, Teil Altbayern, Heft 34, S. 41.

Foto: Landesamt für Denkmalpflege, München.

11. Die 'Hoanzlbänk' fehlte in keinem Waldlerhaus. Im Sommer stand sie vor dem Haus, im Winter in der Stube. Einen großen Teil der bäuerlichen Arbeitsgeräte wie Rechen-, Gabel- und Schaufelstiele sowie Rechenhäupter und Holzschuhe hat der 'Hoanzler' in mühsamer Arbeit mit seinem 'Roafrnesser', dem Schnitzmesser, dem Stemmeisen und verschiedenen Holzfeilen und Raspeln hergestellt.

Foto: Anton Pech, Zwiesel.

12. Rast. - Mensch und Vieh wußten genau, wie hart und ermüdend das Pflügen und Eggen im Frühjahr waren.

Foto: Anton Pech, Zwiesel.

13. Eine akkurate Arbeit war das Dengeln schon. Der Loderbauer aus Gotteszell hat sich dazu die Augengläser aufgesetzt und die Sense auf das 'Denglstöckl' gelegt, um eine richtige Schneid' einzudengeln. Mit einer schlecht eingedengelten Sense nämlich zu mähen, war eine rechte Schinderei. Der 'Schockl' hinten am Sitzbankl wollte wohl wie immer bei dem monotonen Hämmern seines Herrn träumen. Doch diesmal lauert er und spitzt die Ohren. Die Zuschauer und der Fotograf Xaver Zahlauer, der das Foto um 1905 machte, haben die sonst so gewohnte Szenerie verändert. Sie verfolgen das Dengeln des Loderbauern, der sich bereits schon zum Mähen gerüstet und den wetzsteinbestückten 'Kimpf umgehängt hat.

Foto und Auskunft: Sammlung Fritz Schosser, Gotteszell.

14. Ein schönes, gut getrocknetes Fahrtl Heu in den Stadel einzufahren, waren der Stolz und die Freude eines jeden Bauern. Der Kufnerbauer am Vogelsang war sich dessen noch mehr bewußt. Sein Hof lag in 800 Meter Höhe und er konnte deshalb nur einmal ernten.

Foto und Auskunft: Fritz Schosser, Gotteszell

15. Das Heidelbeerpflücken war und ist eine mühsame und anstrengende Arbeit. In den zwanziger und dreißiger Jahren, besonders in den Zeiten der Wirtschaftskrise, wurde für ein Pfund kaum mehr als zehn Pfennige bezahlt. Und trotzdem war dieser karge Preis für die kinderreichen Arbeiter- und Taglöhnerfamilien im Landkreis Regen ein willkommener Zuverdienst, besonders dann, wenn der Vater seine Familie nur vom Stempelgeld fortbringen mußte. Manche Familien haben fast täglich einen Zentner gcpflückt. In vielen Familien war es so, daß das, was die Kinder werktags durch ihr Pflücken erlösten, in die Familienkasse kam und nur was sie sonntags pflückten, sich behalten durften. Das Bild zeigt pflückende Rabensteiner Kinder. Foto: Anton Pech, Zwiesel. Auskunft: Friedelinde Rosenberg, Zwiesel.

16. Amalie Hofmann aus Rabenstein hat Waldfrüchte, Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Preiselbeeren, sowie Pilze aufgekauft. Das Auswiegen auf der Dezimalwaage war immer ein spannendes Zeremoniell, da solange Gewichte zugesetzt oder weggenommen werden mußten, bis sich die Waagebalken eingependelt hatten. Schließlich wollte man für seine harte, bucklige Arbeit gerecht entlohnt werden.

Foto: Anton Pech, Zwiesel. Auskunft: Friedelinde Rosenberg, ZwieseL

17. Kornernte unterm Falkenstein. Das Mähen und Aufklauben waren eine anstrengende, mühsame Arbeit.

Foto: Anton Pech, Zwiesel.

18. Die gebundenen Garben wurden zu Böckln zusammengestellt, um das Roggenkorn in den Ähren zusammenziehen ZL lassen und den Strohhalm zu trocknen. Neun Garben ergaben ein Böckl. Das Bild stammt aus der Marcher Pfarrei.

Foto: Stadtarchiv, Regen.

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