Der frühere Kreis Jüterbog-Luckenwalde in alten Ansichten

Der frühere Kreis Jüterbog-Luckenwalde in alten Ansichten

Auteur
:   H. Schulze
Gemeente
:   Der frühere Kreis Jüterbog-Luckenwalde
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5823-7
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Der frühere Kreis Jüterbog-Luckenwalde in alten Ansichten'

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Gruss aus Werder bei ]üterbog

Verlag F. ),fjchael

89. Werder, eines der ältesten Kolonistendörfer im Weichbild von Jüterbog, wurde um 1200 vom Magdeburgischen Erzbischof Ludoph dem Kloster Zinna geschenkt. Bei der Plünderung durch schwedische Reiterei 1644 kamen die Kirchengeräte wie auch die Kirchenbücher abhanden. In diesem Krieg gingen an der nördlichen Seite der Dorfstraße, gegenüber dem dritten Dorfpfuhl, drei Häuser durch Brand verloren, die erst wieder unter Friedrich dem Großen als Bauernstellen aufgebaut wurden.

90. Das Schloß Wiepersdorfist 1731-1738 errichtet worden. Ende des 18. Jahrhundert wurde das Haus durch eingeschossige Nebenbauten flankiert. womit es erst die typische Baugruppengestalt des Barock bekam. Ein Kellerraum mit spätgotischen Kreuzrippengewölben und rundbogigen Wandnischen aus den großformatigen 'Klostersteinen' zeigt an, daß der Bau eine ältere Vorgeschichte haben muß. Der Park, in dem sich die Kirche, ein spätmittelalterlicher Feldsteinbau, die Familiengräber und eine Orangerie befinden. ist reich mit Statuen verschiedenster Herkunft dekoriert.

91. Die wohl bedeutendsten Bewohner des Schlosses WiepersdOlf waren die von Arnim, mit dem Dichterehepaar Bettina und Achim von Arnim, die auch hier im Park bestattet sind. Das Foto zeigt die Enkelin der Agnes Freifrau von Arnim im Jahre 1938. In Erinnerung an das Märchen vom Rotkäppchen, das aus dieser Landschaft stammen soll, trägt das Madehen eine rote Kirchenrnütze aus der ehemaligen Trachtensammlung des Schlosses und einen Korb mit Kuchen und Wein 'für die Großmutter'.

92. Spätestens seit 1837 gab es in Woltersdorf die hier abgebildete Papiermühle. Im gleichen Jahr wurden noch ein Rade- und Stellmachermeister und ein Grobschrnied als Gewerbebetriebe registriert. 1885lebten 550 Menschen im Dorf, neun im Gutsbezirk Woltersdorfer Forst, fünf bei der Kiensamendarre , sechs im Forsthaus Dobbrikow, neun im Forsthaus Holbeck, sechs im Forsthaus Jänickendorf, sechs im Forsthaus Märtensmühle sowie 18 beim Jänickendorfer Teerofen, die allesamt zu Woltersdorf gehörten. Im Gegensatz zu den meisten in diesem Buch vorgestellten Produktionsstätten aus dem 19. Jahrhundert konnte sich in Woltersdorf die Papierherstellung bis heute behaupten.

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