Dessau in alten Ansichten Band 1

Dessau in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Rudi Huhn
Gemeente
:   Dessau
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5187-0
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dessau in alten Ansichten Band 1'

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119. Die 'Städtische Kunstgewerbe- und Handwerkerschule' wurde 1888 gegründet. Zuerst war sie im Luiseninstitut auf dem Neumarkt untergebracht. In der Mauerstraße , während der DDRZeit Otro-Holz-Straße , erhielt sie zehn Jahre später ein eigenes Gebäude. Später wurde die Schulpflicht für Handwerkslehrlinge und Arbeiter eingeführt. Die Schule wurde erweitert und Demonstrations-Werkstätten für viele Berufe eingerichtet, Der Zweite Weltkrieg nahm uns auch diese Bildungseinrichtung.

120. Die Medicusstraße im Norden Dessaus gelegen, verbindet die Albrechtstraße mit der HansHeinen-Straße, Franz Medicus (1820-1884) war van 1852 bis 1884 Oberbürgermeister van Dessau. Er setzte sich stark für Einführung der Gasbeleuchtung und für die Kanalisation Dessaus ein.

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121. Das Lindnerheim in der Medicusstraße 7 stand an der Ecke Medicus- und Moltkestraße (Moltkestraße, jetzt Hans-Heinen-Straße). Das Feierabendheim für Lehrerinnen war eine Schöpfung der Anhaltischen Lehrerinnenstiftung, die von Fräulein Klara Lindner ins Leben gerufen wurde. Nach der Eröffnung im Jahre 1903 zählte man zehn ständige Bewohnerinnen, kurz vor der Bombardierung (1945) waren es 16. Auf diesem Grundstück wurde ein Neubau errichtet, der vom Gasgerätewerk Dessau als Kindergarten 'Vergißmeinnicht' bis zum August 1997 genutzt wurde. Das Haus mit der Anschrift 'Carl-Maria-von Weber-Straße 14' wartet nun auf eine neue Verwendung.

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122. Die Mittelstraße ist eine kurze Wohn- und Geschäftsstraße , die von der Kavalierstraße zur Wallstraße führt. Das große Eckhaus, im Vordergrund links, war die Knabenmittelschule 1 von 1846. Neunzig Jahre wurde hier unterrichtet, bis es dann in ein Geschäftshaus umgewandelt wurde. Rechts ein Teil vom Direktionsgebäude der Deutschen Continental-Gas-Gesellschaft.

123. Die St-Johannis-Kirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche und wurde am 2. Mai 1702 eingeweiht. Sie steht zwischen der Johannis- und der neuen Kavalierstraße. Der Turm der Kirche wurde 1838 um ein Stockwerk erhöht. Der Brunnen, im Vordergrund, gehörte zum ehemaligen Neumarkt, er wurde aus verkehrstechnischen Gründen schon vor dem Zweiten Weltkrieg abgerissen.

Dessau Der Funkplatz

124. Der Funkplatz, im Norden Dessaus an der Albrechtstraße gelegen, erhielt seinen Namen nach dem Oberbürgermeister Dr. Friedrich Funk. Er lebte von 1847 bis 1897 und war Stadtoberhaupt von 1884 bis 1897. Die dreieckige Anlage wurde 1901 vom Gärtnermeister August Hooff geschaffen. Inmitten dieser Anlage steht der Biberbrunnen von Emanuel Semper.

Dessau.

funkplatz u. PefTuskirche.

125. Die andere Seite vom Funkplatz zeigt im Vordergrund den von Emanuel Semper geschaffenen Brunnen mit dem Denkmal eines Biberjägers. Emanuel Semper hatte sich bei einem Wettbewerb als Sieger durchgesetzt. Gegenüber des Funkplatzes. an der Albrechtstraße , steht die 1903 eingeweihte Petruskirche mit der größten Orgel Dessaus. Regelmäßig finden hier Orgel- und Kirchenkonzerte statt.

Residenz Calé.

Dessau. FriedrichstraBe.

126. Die Friedrichstraße, (Friedrich 1., Herzog von Anhalt , 1831-1904), mit Bliek zur Kavalierstraße. Die Kavalierstraße wurde an dieser Stelle 1872 durchbrachen und die Friedrichstraße angelegt. Links das Postgebäude von 1901 mit dem Telefonturm. Rechts sieht man noch einen Teil von der Gemäldegalerie. In der Mitte steht das Residenz-Café (1904-1939).

127. In der Friedrichstraße 27, der Dessauer nannte es 'Behördenhaus' , waren viele Dienststellen untergebracht. Professor Doktor Wäschke beschreibt es so: Das Gebäude enthält die Wohn- und Repräsentationsräume des Ministers, den Landtagssaal nebst Zubehör, die Landeshauptkasse, die Büros, Registraturen des Ministeriums der Regierung, der Finanzdirektion, der Bauverwaltung, des Konsistoriums, die Behordenbibliothek. viele heterogene Bestandteile von verschiedenem Charakter, welche alle unter einen Hut gebracht sind.

128. Der Friedrichsstein steht im Friedrichsgarten nördlich der Stadt an der Mulde. Er wurde 1896 zum Andenken an die fünfundzwanzigjährige Regierung des Herzogs Friedrich 1. (1831-1904) angelegt. Der Friedrichsstein mit Medaillenporträt des Herzogs ist ein Dokument der D

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