Dessau in alten Ansichten Band 1

Dessau in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Rudi Huhn
Gemeente
:   Dessau
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5187-0
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dessau in alten Ansichten Band 1'

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19. Das alte Zerbster Tor. Im Norden Dessaus, am Ende der Zerbster Straße, stand dieses Stadttor. Noch heute weist ein Bär mit Wappenschild auf dem Haus Albrechtsplatz 5 auf den ehemaligen Standort hin. Von 1713 bis 1853 stand das Zerbster Tor unverändert, bis es dann 1853 erneuert und mit Zieraufbauten versehen wurde. 1883 mußte es auch als letztes der Dessauer Stadttore weichen.

20. Zerbster Straße 12 wurde als Palais Dietrich von 1747 bis 1752 von Friedrlch Wilhelm von Erdmannsdorff erbaut. Prinz Dietrich (1702-1769) war der dritte Sohn des 'Alten Dessauers' . Von 1777 bis 1793 war es Domizil des 'Philanthropinum': 1774 von Johann Bernhard Basedow (1724-1790) in Dessau gegründete Erziehungsanstalt. 1793 zog die Prinzessin Henriette Amalie (1720-1793), die jüngste Tochter des 'Alten Dessauers' ein und wohnte nur kurze Zeit in diesem Hause. In der jüngeren Vergangenheit war hier die Erweiterte Oberschule 'Philanthropinum' untergebracht - das Haus selbst hieß 'Haus der DSF' (Deutsch-Sowjetische Freundschaft) bzw. 'Majakowski-Haus'. Die Straße wurde am 21. Dezember 1955 in 'Straße der DSF' umbenannt, und das Gebäude bekam die Hausnummer 35. Seit 1990 ist es wieder die Zerbster Straße. Die kurze Mauer mit den vier Sandsteinfiguren wurde 1973 abgetragen, und seit 1994 steht Herkules mit zwei antiken Kriegern und einer weiblichen Figur mit Lanze wieder auf einer neuen Mauer. Nach umfangreicher Rekonstruktion konnte das Palais Dietrich am 1. Oktober 1991 als Stadtbibliothek feierlich eröffnet werden. Seit dem 17. Oktober 1991 trägt sie wieder den historischen Namen 'Anhaltische Landesbücherei' .

21. Zerbster Straße 22 im Stil des holländischen Barocks 1676 errichtet. Das Untergeschoß wurde 1909 in Läden umgebaut. Das Haus stand genau gegenüber der Böhmischen Straße. Auf dem Gelände des Hauses steht jetzt die Ladenstraße mit der Gaststätte 'Zurn Anhaltincr' (früher Café 'Freundschaft'),

22. Zerbster Straße 28. Die Gaststätte 'Goldener Löwe' gab es schon seit 1643. Die Brauerei Schade erwarb 1910 das Grundstück und stattete es zum vornehmsten Gasthof Dessaus aus. Nach dem Umbau 1937/38 war die Fassade eine Zierde am Marktrand. Das Bankhaus H. S. Saalfeld und Co. zog 1891 ein. Am 7. März 1945 versank es in Schutt und Asche.

23. Zerbster Straße 28. Ein Gastzimmer der Gaststätte 'Goldener Löwe' fiel besonders auf, weil es auf die Zeit des 'Alten Dessauers' abgestimmt war. Die Stadtbilder aus dieser Zeit fanden bei den Fremden besondere Beachtung.

24. Zerbster Straße 29. Das markanteste und bekarmteste Haus am Kleinen Markt, gegenüber dem Rathaus, ist wohl das 'Pfeiffer-Hans'. Für den fürstlichen Jägermeister Christoph Becker soll es schon 1595 gebaut worden sein. Obwohl erst 1906 der Tuchmachermeister Emil Pfeiffer einzog und 1919 der Besitzer wurde , ist es unter diesem Namen allgemein bekannt.

25. Zerbster Straße 29. Das schöne Portal zum 'PfeifferHaus' wurde vom damaligen Besitzer Johann Kornführer 1691 in Auftrag gegeben. Das Haus brannte im März 1945 aus, das Portal überstand und steht noch heute. Der Wiederaufbau des Hauses erfolgte 1952. Die neue Straßenfront wurde um einige Meter zurûckgesetzt, dadurch entstand ein Fußgängerdurchgang.

26. Zerbster Straße 52. Zwischen 1792 und 1795 ließ Fürst Franz das Haus von seinem Architekten Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff für seinen Sohn, dem Grafen von Waldersee, errichten. Ab 1874 bis zum Bombardement 1945 war es die Mädchenmittelschule I. Aus der Ruine entstand zwischen 1960 und 1962 die Stadtbibliothek .

27. Zerbster Straße 54. Fritz Maenicke eröffnete am 1. November 1883 eine Eisenwarenhandlung (Kleiner Markt). Nach der Bombennacht am 7. März 1945 errichtete die Firma eine Verkaufsbaracke auf dem Kleinen Markt. Bis heute hat sich die Firma erhalten und hatte in der Askanischen Straße, links von der Georgenkirche, ihre Geschäftsräume. Im Mai 1995 eröffnete Bernd Daß1er im Heinz-Steyer-Ring 80/82, an der Kreuzbergstraße, seinen 'Workshop Eisen-Maenicke' mit vierzehn Mitarbeitern.

28. Zerbster Straße 65. Gegenüber der Poststraße , früher Straße der DeutschPolnischen Freundschaft , stand dieses 1795 unter Erdmannsdorffs Einfluß entstandene Wohnhaus. Hier wurde erst 1938 die untere Etage von Arthur Briege in Verkaufsräume umgestaltet. Er verlegte sein Tapeten- und Linoleumgeschäft von der Poststraße in diese Räume.

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