Dessau in alten Ansichten Band 1

Dessau in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Rudi Huhn
Gemeente
:   Dessau
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5187-0
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dessau in alten Ansichten Band 1'

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DESSA

Oe' O'epold

49. Der Diepold, ein See, gleich hinter der Muldbrücke gelegen, mußte 1937 beim Bau des Autobahnzubringers zugeschüttet werden. Es war nur ein kleiner See , doch von ungemeinem Reiz der Einzelformen und prächtiger Wirkung. Im Landschaftsbild erscheinen die beiden Torhäuschen der Muldbrücke (1796) und das nach seinem Reliefschmuck benannte Kuhhäuschen. Rechts das Gartenhäuschen Berenhorsts. Berenhorst war ein Sohn vom Alten Dessauer.

DESSAU

"DIe Wasserstadt" bc Hocbwass- r am ~. A ?... i'O!~ 1697

50. Auf der rechten Seite der Mulde gibt es nur eine Straße , die Wasserstadt. Eigentlich mußte sie 'Wasserstraße heißen, weil sie bis 1893 oft unter Wasser stand. Aber auch der um diese Zeit aufgeschüttete Deich reichte für das Hochwasser der Mulde im Jahre 1897 nicht aus. Nach diesem Hochwasser wurden in den nächsten Jahren der Deich und die Straße nach Waldersee erhöht.

51. 'Im Sack.' In der verlängerten Schulstraße, an der Mulde gelegen, gab es ein Stück Straße, das sich 'Im Sack' nannte. Eine Zeichnung von Karl Wittig zeigt hier einen lustigen Wintertag. Hier gab es nur einen Fußgängerverkehr über die 'Schiffbrücke' in den vorderen Tiergarten. Der Weg über die Muldbrücke wurde dabei eingespart,

52. Gruß aus Dessau: Auf dieser Karte grüßt uns das Herzogliche Schloß (1530-1580), die Kavalierstraße mit dem Herzoglichen Palais und dem Alten Theater, mit der Blickrichtung zur Johanniskirche. Dann das 1882 aufgestockte und 1898 abgerissene Rathaus. Es folgt ein Bliek in den Lustgarten zum Schloß. Und schließlich auch einen Gruß vom Fürst Leopold, dem 'Alten Dessauer. Das Denkmal wurde 1860 aufgestellt.

53. Der Hauptbahnhof. Nach mehrjähriger Bauzeit wurde der zweite Bahnhof am 25. April 1876 in Betrieb genommen. Es war ein hellgelber Terrakottenbau von Franz Schwechten. Später wurde der Vorbau in der Mittelfront angesetzt. Auch der Bahnhof wurde am 7. März 1945 restlos zerstört. Ein Neubau erfolgte 1948-1954.

54. Die Bismarckeiche am Hauptbahnhof In den Bahnhofsanlagen wurde im April1890 eine aus der Mosigkauer Heide entnommene Bismarckeiche gepflanzt. Die Verehrer des ersten Reichskanzlers (1815-1889) ließen im Oktober 1891 einen etwa 80 Zentner schweren Stein aufstellen und mit entsprechender Inschrift versehen. Die Eiche hat den Zweiten Weltkrieg überstanden, der Bahnhof nicht. Während der DDR-Zeit lag der Stein noch sichtbar vor der Eiche, jedoch mit dem 'Gesicht' nach unten. Am 1. November 1994 wurde der Stein wieder in seine ursprüngliche Lage gebracht und 1995 neu beschriftet.

DESSAU

Partie un Banr:hoi

Kaiserstra8e

55. Partie am Bahnhof. Auch die Straße in der Mitte , mit dem Hotel 'Kaiserhof' , hieß 'Am Bahnhof. Hier ein Bliek vom Hauptbahnhof auf die Stadt. Links führt die Straße in die Antoinettenstraße und rechts in die Kaiserstraße. Mehrmals änderten sich diese Straßennamen. Die Antoinettenstraße hieß Marx-Engels-Straße , dann Friedrich-Engels-Straße und jetzt wieder Antoinettenstraße. Die Kaiserstraße wurde in Stalinstraße , Karl-Marx-Straße und jetzt in Fritz-Hesse-Straße umbenannt.

56. Moses Mendelssohn, Philosoph und Schriftsteller. geboren am 6. September 1729 in Dessau, Askanische Straße 10, schräg gegenüber der Georgenkirche. Mit 14 Jahren verließ er Dessau und ging nach Berlin. In Berlin ist er auch am 4. Januar 1786 gestorben. Das Geburtshaus des Philosophen wurde 1879 mit einer Gedenktafel versehen. Am 18. Juni 1890 wurde in Dessau, in den Bahnhofsanlagen, das Mendelssohndenkmal enthüllt. Der Entwurf dazu war von Professor Heinz Hoffmeister, Berlin. 1933 wurde es aus den Bahnhofsanlagen entfernt und zum jüdischen Friedhof gebracht, wo es 1938 zerstört wurde.

57. Die Überführung am Hauptbahnhof, für die Strecke Dessau-Roßlau, wurde zwischen 1906 und 1908 gebaut. Es war eine auffällige Eisenkonstruktion von 85 m Länge und 15 m Breite. Als Straßendecke diente ein Holzpflaster, das des öfteren geteert werden mußte. Der Zustand dieser Brücke verschlechterte sich, so daß sie im April 1957 für den Lastverkehr gesperrt werden mußte. Ein Jahr später wurde sie völlig gesperrt und die Demontage begann. Die neue Überführung, mit einer breiteren Auffahrt und moderner Beleuchtung, wurde im Dezember 1960 dem öffentlichen Verkehr übergeben.

'lJessau Antoinettenstraß«

58. Die Antoinettenstraße aus der Sicht von der Überführung. In der DDR-Zeit hieß diese Straße Friedrich-Engels-Straße. Links biegt die Wolfgangstraße (Dr.-Otto-Nuschke-Straße) ab. Das Eckhaus links, Antoinettenstraße 22, war das Hotel 'Dessauer Hof' . Die Schienen nach rechts führen zum Bahnhof. Die rechte Häuserfront mit dem Park-Café (Turm) bildete nach der Beseitigung der Trümmer die Ostseite für den am 30. Apri11965 eingeweihten Busbahnhof. Bis zum 6. Dezember 1991 war hier der erste Dessauer Busbahnhof mit 12 Stadt- und 8 Überlandlinien. Am Freitag, dem 13. Dezember 1991, wurde auf diesem Gelände der symbolische erste Spatenstich für das 'Fürst-Leopold-Carré' ausgeführt.

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