Dessau in alten Ansichten Band 1

Dessau in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Rudi Huhn
Gemeente
:   Dessau
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5187-0
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dessau in alten Ansichten Band 1'

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Dessau.

Antoineltenstraße.

59. Die Antoinettenstraße führt von der Friedrichstraße zum Bahnhof. Benannt wurde sie nach Antoinette (1838-1908), der Gemahlin von Herzog Leopold Friedrich (1838-1904). Hier die Häuser 1-10, in denen viele Ärzte und verschiedene Rechtsanwälte wohnten. An dieser Stelle befindet sich jetzt ein fünfstockiger Block, der Unterkunft für Rentner bietet. Rechts vom erkennt man noch die Abzweigung zum Friedensplatz. Gegenüber befindet sich der Eingang zur Hausrnannstraße, früher Robert Heinrich-Straße,

Dessau. fintoinettenstraße.

60. Hier die Fortsetzung der Antoinettenstraße (rechte Seite) von Bild 59 in Richtung Bahnhof. Links die 1884 eingeweihte Antoinettenschule, die anfangs von etwa 400 Schülerinnen besucht wurde. Sie stand gegenüber von der Staatlichen Versicherung. In der Mitte , das Gebäude mit dem Turrn, war das ehemalige 'Park-Café'. Schule und Park-Café sind während des Krieges vernichtetworden.

61. Das 'Park-Café', Kaiserplatz 1 (jetzt Friedensplatz) stand an der Ecke zur Antoinettenstraße, Es wurde um die Jahrhundertwende gebaut und hieß früher 'Kaiser-Café'. Bei schönem Wetter wurden die Schaufenster in die Kellerräume herabgelassen und man konnte im Freien zwischen Blumenkästen sitzen. Auch dieses schöne Gebäude, das auch von Ärzten genutzt wurde, wurde 1945 durch Bomben zerstört. Heute ist es die Südostecke des 'Fürst-Leopold-Carrés'.

Dessau - Hatseroiak

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62. Der Kaiserplat: wurde im Laufe der Zeit mehrfach umbenannt und heißt - wie in DDR-Zeiten wieder Friedensplatz. Im Vordergrund das frühere 'Bahnhofs' -Hotel mit dem schönen Ausblick auf die Anlagen des Kaiserplatzes. Das große Eckhaus zur Antoinettenstraße war das Kaiser-Café, Zuletzt führte es den Namen 'Park-Café'. Der Bliek geht weiter in die Leopoldstraße, jetzt Ferdinand-vonSchill-Straße. Auf der linken Seite erkennt man den besonders auffälligen Bau des Evangelischen Vereinshauses. Alle Häuser auf dieser Karte stehen nicht mehr, sie wurden im Zweiten Weltkrieg zerbombt. Anstelle des 'Bahnhofshotels' und des 'Park-Cafés' befindet sich jetzt das 'Fürst-LeopoldCarré'.

63. Ein Bliek in die ehemalige Kaiserstraße, (vom Landestheater, seitAugust 1994 'Anhaltisches Theater') bis zum Landesbehördenhaus (Bildmitte). Zuletzt war es die Karl-Marx-Straße, ab 1990 heißt sie Fritz-Hesse-Straße. Fritz Hesse war Oberbürgermeister von 1918 bis 1933 und von 1945 bis 1947. Auf der rechten Seite, Nummer 25, entstand 1896 das Eduard-Palais. Für die Anha1tische Landesbücherei wurde es 1922 umgebaut. Keines dieser Gebäude überstand den Zweiten Weltkrieg.

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64. Der Askanische Platz , mitten in der Stadt gelegen, ist heute ein großer Parkplatz. Hier blickt man in die Mauerstraße (früher Otto-Holz-Straße}, die bis zur Heidestraße führte. Die linke Häuserreihe gehörte bis zur Raumerstraße zum Askanischen Platz. Rechts, irn Bild nicht mehr sichtbar, steht der Rundbau, früher das Arbeitsarnt von Professor Doktor ehrenhalber Walter Gropius.

DESSAU Askanische Straße

65. Die Askanische Straße (früher August-Bebel-Straße) bildet die Ost-West-Achse von der Stein- bis zur Brauereistraße. Hier ein Bliek vom Askanischen Platz bis zur Kreuzung mit der Kavalierstraße, am Museum für Naturkunde und Vorgeschichte. Links der Eingang zur Bismarckstraße (jetzt WilIy-Lohmann-Straße). Das große Geschäftshaus mit den doppelten Markisen gehörte Franz Werwick. In der Mitte der Straße befindet sich noch heute die Stadtschwimmhalle.

66. In der Askanischen Straße 42143 befand sich das große Geschäftshaus von Franz Werwiek für Haus- und Küchengeräte, das 1885 gegründet wurde. Im Vordergrund, das kleine Haus, war OHo Spechts Fleischerei und Speisehaus 'Zurn Bügeleisen'. Nach dem Eckhaus vom Schlossermeister Karl Köppe, der eine Kunst- und Bauschlosserei betrieb, begann die Bismarckstraße (jetzt WillyLohrnann-Straße). Alle Häuser wurden 1945 zerbombt und abgetragen.

Dessau,

Albrechls·Platz.

67. Der Albrechtsplatz . früher Dimitroffplatz, reichte von der Wolfgangstraße (großes Eckhaus) bis zur Leopoldstraße (jetzt Ferdinand-von-Schill-Straße). In Nummer 3 war ein Reitsportunternehrnen, der Tattersall (nach dem Londoner Trainer). In der Mitte des Albrechtsplatzes eine Parkanlage mit einem Brunnen. Links ist noch der Turm der katholischen Kirche St. Peter und Paul.

Dessau KavaJierstral!e

68. Die Kavalierstraße, 1709-1719 vom 'Alten Dessauer' als 'große breite Straße' angelegt. Ab 1725 hieß sie Kavalierstraße. Aus dieser Zeit ist aber kein Haus mehr vorhanden. Von 1954 bis 1990 (in der DDR-Zeit) war es das Mittelstück der Wilhelm-Pieck-Straße. Heute nun haben wir unsere Kavalierstraße wieder. Die markanten Gebäude auf dieser Karte sind an anderer Stelle beschrieben.

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