Dessau in alten Ansichten Band 1

Dessau in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Rudi Huhn
Gemeente
:   Dessau
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5187-0
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dessau in alten Ansichten Band 1'

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j)essau XtNa/iustrap~ und postamt

69. Die Kavalierstraße nahm ihren Anfang mit der Hauptpost (1901), sie hatte die Nummern 1-4. Die Gemäldegalerie folgte dann nach dem Eingang zur Friedrichstraße (Otto-GrotewohlStraße). Im Hintergrund der ehemalige Neumarkt mit der Johanniskirche (1702). In der Mitte (schwach zu erkennen) das Standbild vom 'Vater Franz' (1858 aufgestellt). Auf der rechten Straßenseite ist noch das 'Messelhaus' zu sehen, dann folgt das Kaffeehaus Altmann, die Stempelund Metallwarenfabrik von Wollrarn, die Dessauer Spar- und Leihbank und als letztes Haus die Commerz- und Privatbank.

70. Kavalierstraße 1-4, an der Ecke zur Friedrichstraße, steht heute noch die 1901 eingeweihte Hauptpost. Der Entwurf zu diesem Bau stammt vom geheimen Oberpostrat Hake in Berlin. Ausgeführt wurde er im gelblichen Sandstein und im spätgotischen Mischstil. Der Uhr- und Telefonturm war 45 m hoch. Ein Telefonnetz besteht in Dessau seit 1886. Durch Bomben wurden 4 000 m2 Nutzfläche zerstört, schon 1945 wurde der Postverkehr wieder aufgenommen. Der Turm bekam ein Spitzdach.

71. Die Schalterhalle von der Hauptpost, die 1901 eingeweiht wurde , hatte 14 Schalter. Ringsum waren die Wände mit Holzpaneelen verkleidet. Um 1922 wurde die Beleuchtung von Gasglühlicht auf elektrisches Licht umgestellt. Die schönen Eingangstüren wurden später durch Drehtüren ersetzt. Heute sind es schlichte Pendeltüren.

72. Die Gemäldegalerie. Im Vordergrund steht das Palais des Prinzen Georg (1796-1865). Es wurde in den Jahren 1821-1824 von Carl Ignaz Pozzi (1766-1842) in den Formen des dorischen Klassizismus erbaut. Den Eingang bildet eine von zwei schweren Säulen gestützte Vorhalle. Es hat zwei Hauptetagen, dazwischen ein Mezzanin (eingeschobenes, niedriges Stockwerk). Von 1900 bis 1927 wurde das Gebäude Palais Reina genannt und wurde 1927 die Heimstätte der Anhaltischen Gemäldegalerie. Im Mai 1944 fiel es den Bomben zum Opfer. Im Anschluß sieht man noch die Hauptpost und den Turm der Johanniskirche.

73. In der Kavalierstraße 8 stand, bevor der Schneidermeister Bebber sein Vier-Etagenhaus gebaut hatte, ein kleines bescheidenes Häuschen. Hier betrieb Franz Vogt von 1878 bis 1897 sein Café mit Konditorei. Im neuen Haus richtete der Schneidermeister links ein Selbstbedienungsrestaurant und rechts sein Maßatelier ein. Dieses neue Automaten-Restaurant brachte nicht den gewünschten Erfolg. Bebber mußte 1919 das Haus aufgeben.

Pessau

Kaualier·Slraóe mil ralais und Holthester

74. Palais und Hoftheater. Fast in der Mitte der Kavalierstraße standen die wohl bekarmtesten Gebäude der Stadt. Das Herzogliche Palais. 1884-1886 von Herzog Friedrich erbaut, und das ehemalige Hoftheater, später Friedrich-Theater (1798-1922). Das Palais wurde schon 1927, weil es keiner haben wollte, abgerissen. An dieser Stelle befindet sich der heutige Stadtgarten. Am 25. Januar 1922 brannte das Theater nach 124jähriger Spielzeit völlig aus. Bis 1945 war es dann das 'Kaffee Altes Theater'. In der Mitte sieht man noch die Anhalt-Dessauische Landesbank , die 1847 gegründet wurde. Daneben der Turm von der Hauptpost und der von der Johanniskirche.

75. Das Herzogliche Palais in der Kava!ierstraße war seiner Zeit wohl der bedeutendste und kostbarste Neubau Dessaus. Es wurde durch die Firma Ende und Böckmann in Ber!in von Herzog Friedrich 1884-1886 errichtet. Das 92 m lange Gebäude stand in der Flucht der Kavalierstraße , nur der Mittelbau, der mit einer Durchfahrt versehen war, sprang stark hervor. Nach 41 Jahren hatte das herzogliche Haus für den mächtigen Bau keine Verwendung mehr. Weder der Staat noch die Stadt wollten es haben, es wurde 1927 niedergelegt. Der Palaisgarten wurde zum Stadtgarten. Hier fanden einige Denkmäler ihren Platz, ein großer Kinderspielplatz wurde angelegt und eine Serie von Plastiken zeitgenössischer Künstler wurde aufgestellt.

Dessau, Herzogfiches Palais Erbaut 1886 - Abgebrocren 1927

76. Hier stand das Herzogliche Palais (1886-1927) in der Kavalierstraße , jetzt Teil des Stadtgartens. Das Gebäude links ist die Anhalt-Dessauische Landesbank. Gegenüber der Eingang in die Mittelstraße. Rechts davon das Verwaltungsgebäude der Continental-Gesellschaft. Gegenüber die ehemalige Knaben-Mittelschule I, die 1846 erbaut wurde und bis 1934 als Schulgebäude diente. Danach wurde das Erdgeschoß in Läden umgebaut. Alle Gebäude wurden beim Flächenbombardement 1945 zerstört.

77. Kavalierstraße 12. Der Musikalienhändler Richard Richter eröffnete 1898 sein Geschäft auch mit Spielwaren im Erdgeschoß. Nach einem Brand im Jahr 1907 wurde ein Neubau notwendig. Bis 1926 wurde ein Spielwarengeschäft von Julius Ritter betrieben. Im gleichen Jahr wurde Ferdinand Osterndorff Hauseigentümer , der ein Schokoladengeschäft einrichtete. Von 1947 bis 1975 wurden die Räume von der AdlerApotheke genutzt, die 1945, gegenüber dem Museum, durch Bomben vernichtet wurde.

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78. Das Museum für Naturkunde und Vorgeschichte - ein Wahrzeichen Dessaus. Hier ein Bliek aus der Franzstraße in die Kavalierstraße. Die Kavalierstraße beginnt an der Kreuzung zur Askanischen Straße beim Museum. Vorn rechts steht noch die Adler-Apotheke aus dem Jahre 1905. Alle Häuser sind 1945 zerbombt worden, das Museum, stark beschädigt, ist uns erhalten geblieben.

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