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Detmold in alten Ansichten Band 1

Detmold in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Peter Veddeler
Gemeente
:   Detmold
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1849-1
Pagina's
:   152
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Detmold in alten Ansichten Band 1'

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79. An dieser Stelle reicht die Bruchstraße so weit an den Schloßgraben heran, daß diese Baulücke geblieben ist, die den Bliek über den Graben freiläßt hinüber zur Arneide, deren Baumkronen vom Turm der reformierten Christus-Kirche am Kaiser-Wilhelm-Platz überragt werden. Im Großen und Ganzen hat sich am Gesamteindruck dieser Stelle der Bruchstraße nicht viel verändert.

Tabak. C,garren Ha H. Wissrnann

80. Diesem Haus in der Bruchstraße (Nummer 27) ist seine wechselvolle Geschichte nicht anzusehen. Ursprünglich war es das Detmolder Zuchthaus; hier wurde 1 80 1 der Dichter Christian Dietrich Grabbe als Sohn des damaligen Zuchtmeisters geboren. 1851 ging das Haus in Privatbesitz über und es wird seitdem zu gewerblichen Zwecken benutzt. Als dieses Foto um 1900 entstand, betrieb hier die Firma H. Wissmann eine Tabak- und Zigarre nhandlung sowie eine Ofen- und Eisenwarenhandlung. Da die Fassade bis an die Straße reicht, ist ein laubenartiger Durchgang für die Fußgänger geschaffen worden. Heute befindet sich hier die Buchhandlung Schnelle.

81. Bliek vom fürstlichen Schloß auf die Häuser der Bruchstraße um 1910, die in der Bildmitte von dem Turm der katholischen Kirche am Wall überragt werden. Fern im Hintergrund erscheint der Höhenzug des Teutoburger Waldes mit dem Hermannsdenkmal, das kaum noch zu erkennen ist.

82. Am Bruchtor lag neben dem Zuchthaus das ehemalige Hospital 'Zum Heiligen Geist", das auf diesem Foto von etwa 1880 von der Ameide aus zu sehen ist. Seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts diente es als Waisenhaus, seit 1781 auch als Lehrerseminar. Um 1890 ist es abgerissen worden und an seiner Stelle wurde ein mehrstöckiger Neubau errichtet, in dem sich zeitweilig das 'Schloß-Hotel' befand. Die Wasserf1äche im Vordergrund gehört zum Schloßgraben.

83. Die Bruchstraße in Höhe des sogenannten Bruchberges um 1910. Links im Bild ist der Pavillon der Färberei und Chemisehen Reinigung Gustav Koch zu sehen, die hier eine Filiale unterhielt. Ganz rechts erscheint die inzwischen abgerissene Scheune der Mitte1mühle.

84. Die Krumme Straße verbindet, bogenförmig verlaufend, die Bruchstraße mit der Langen Straße. Diese Fachwerkhäuser an der Ecke zur Bruchstraße sind zwar noch erhalten, jedoch erheblich umgebaut worden. So ist auch bei dem mittleren Haus (heute Fischgeschäft Wörmann) die Utlucht verschwunden und Schaufenster eingesetzt worden. Um 1910, als das Foto entstanden ist, wurden Detmolds Straßen noch durch Gaslaternen erleuchtet.

85. Die Südseite der Krummen Straße zwischen Bruchstraße und Freiligrathstraße hatte um 1910 noch einen reichen Bestand an Fachwerkgiebelhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Hier sind die Häuser Nummer 36 bis 48 im Bild festgehalten. Im Haus Nummer 36 (links im Bild) wohnte damals der Drechslermeister Müller, rechts daneben (Nummer 38) befand sich die 'Herberge Gesellenverkehr' des Gastwirts Johann Ernsting, die durch einen modernen Fachwerkbau ersetzt worden ist.

86. Die Wehmstraße (heute Unter der Wehme) verbindet die Krumme Straße mit der Bruchstraße. Ihren eigentümlichen Namen verdankt sie dem in unmittelbarer Nähe gelegenen Pfarrsitz, der auf Lippisch eben 'Wehme' heißt, Zwei bedeutende Namen der deutschen Dichtung sind mit diesern unscheinbaren Sträßchen verbunden. Im Haus Nummer 5 (Bildmitte), dem Stammhaus der heutigen Möbelspedition H.E. Herbst, wurde 1810 der Dichter Ferdinand Freiligrath geboren, während in dem schmalen Häuschen links daneben 1836 Christian Dietrich Grabbe starb, Detmolds berühmter Dichter, dem die Anerkennung seiner Mitbürger zu Lebzeiten jedoch versagt blieb.

87. Als um 1875 eine Verbindung zwischen Krummer Straße und der Bruchmauerstraße durch die Freiligrathstraße geschaffen wurde, mußte dieses Haus (Nummer 30) der Krummen Straße weichen, in dem 1794 der jüdische Gelehrte Leopold Zunz geboren worden war.

88. Bliek von der Freiligrathstraße auf die Häuser Nummer 25 bis 33 der Krummen Straße. Im Eckhaus an der Wehmstraße (heute Unter der Wehme) befand sich um 1910 die Kunstdrechslerei von Adolf Uhle, in dem Haus daneben die Buchhandlung Kopp.

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