Detmold in alten Ansichten Band 2

Detmold in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Jürgen Reicke
Gemeente
:   Detmold
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5606-6
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Detmold in alten Ansichten Band 2'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

39. Das Fachwerkgiebelhaus Meierstraße Nummer 5hier um 1890 - wurde im Jahre 1958 abgerissen. Der Schwellbalken des Obergeschosses trug die Inschrift:

An Gottes Segen ist alles gelegen. Arnd Friederich Ostmann und die Frau Amalia Reeneken.

40. Die Nordseite der Meierstraße mit Blickrichtung nach Osten um 1900. Auch in diesen größtenteils schieferverkleideten Fachwerkgiebelhäusern, von links die Hausnummern 4 bis 16, wohnten um die Jahrhundertwende vorwiegend Handwerker- und Arbeiterfamilien,

41. Bliek aus der Meierstraße auf die Rückfront der HofApotheke (Bildmitte ) kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Ursprünglich endete die Meierstraße an der Wegegabelung zur heutigen Karlstraße vor der Stadtmauer. Um 1845 erfolgte die Eröffnung der Mauer und die Weiterführung der Meierstraße nach Osten bis zur heutigen Friedrichstraße.

42. Wie begrenzt die Möglichkeiten einer baulichen Nutzung durch die Nähe der Stadtmauer einst waren, verdeutlicht dieses Foto, das einen anschaulichen Eindruck von der engen Bebauung an der Ecke Karl- zur Meierstraße vermittelt. In dem kleinen Fachwerkhaus Karlstraße Nummer 11 (links) betrieb 1918 Margarethe Nelsbach eine Wäscherei & Plätterei; wie die übrigen alten Gebäude der Karlstraße wurde es abgerissen.

43. Auch die Häuser an der Ostseite der Friedrichstraße hier im Ausschnitt eine Rückansicht um 1912 - sind längst aus dem Stadtbild verschwunden. Die Friedrichstraße, die ursprünglich 'Im Kampe' hieß, warim 18. Jahrhundertzwisehen der Werre und dem Stadtgraben - also außerhalb der Stadtmauer vor dem Lemgoer Tor - angelegt und mit kleinen Traufseitreihenfachwerkhäusern bebaut worden. In den siebziger Jahren wurden die Gebäude abgerissen; die Ecke zur Langen Straße dominiert heute das Kaufhaus der Karstadt AG.

44. Das Tor zum Schloßplatz um 1890. In der Bildmitte ist das um 1860 als spätklassizistischer Traufenbau errichtete Hotel 'Stadt Frankfurt' (Lange Straße Nummer 65) zu sehen, das 1972 im Erdgeschoß und in der ersten Etage zu gewerblichen Zwecken umgebaut worden ist. Das Haus Nummer 67 (links im Bild) und die Häuser Nummer 63, 61 und 59 (rechts) wurden bereits um die Jahrhundertwende umgebaut bzw. durch Neubauten ersetzt.

45. Als Erbgraf Leopold (später Fürst Leopold IV.) mit seiner Gemahlin, Prinzessin Bertha von HessenPhilippsthal- Barchfeld, am 21. September 1901 in Detmold Einzug hielt, präsentierte sich die Stadt in einem Festgewand aus Girlanden- undFahnenschmuck. Auf diesem Foto ist die Lange Straße vor dem Eingang zum Schloßplatz festgehalten. In dem Haus Lange Straße Nummer 67 (links im Bild) betrieb damals der Gastwirt August Deppe das Restaurant 'Schloßhalle ' .

46. Ansicht des Hauses Lemgoer Straße Nummer20 um 1885. Damals betrieb dort August Meyer eine Kolonial- und Eisenwarenhandlung. In dem völlig umgebauten Geschäftshaus befinden sich heute die Geschäftsräume der Firma Penselin (Richthofenstraße Nummer 2-6).

OETMOLO

Lemgoertor

·b

47. Der Wandel, der sich an der Ecke Lemgoer (heute verlängerte Lange StraBe) zur Lageschen StraBe (heute Behringstraße) vollzogen hat, ist auf dieser Ansichtskarte von etwa 1912 nicht zu übersehen; das Foto ist ungefähr von dem gleichen Standpunkt aufgenommen worden wie das vorhergehende. Links im Bild ist das durch den Grafen Simon August zur Lippe 1778 im Lustgarten vor dem Lemgoer Tor erbaute Komödienhaus zu erkennen; 1935 wurde es für den Neubau eines Geschäftshauses (Lange Straße Nummer 84) abgebrochen.

48. 'Schweigers Institut' in der Lageschen Straße Nummer 13 (heute Behringstraße Nummer 17) um 1930. Die als höhere Privatschule von Schuldirektor Franz Schweiger irn Jahre 1896 gegründete Anstalt bereitete auf das Einjährigen-Freiwilligen-Examen vor; nach dem Ersten Weltkrieg auf die Obersekundareife und die Reifeprüfung. Als die Schule 1938 der nationalsozialistischen Schulreform weichen mußte, verschwanden auch die Schüler dieser Anstalt - wegen ihrer leuchtend gelben Mützen in Schülerkreisen nur die 'Kanarien' genannt - aus dem Detmolder Straßenbild.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek