Die Aachener Straßenbahn im Bild

Die Aachener Straßenbahn im Bild

Auteur
:   A.A. Weijts
Gemeente
:   Aachen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6619-5
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Vorwort

In Anbetracht des Umfangs, der Größe und der Vielseitigkeit der vormaligen Aachener Straßenbahn, wurde es aus dem Rahmen fallen in diesem Buch eine komplette Übersicht zu geben der Geschichte, der Betriebsausführung, derTriebwagen, der Beiwagen, der Arbeits- und Gütertriebwagen, der Linienführungen, der Fahrpläne usw. der Aachener Kleinbahn bzw. der Aachener Straßenbahn- und Energie Versorgungsgesellschaft.

Dieses Unternehmen begann Ihr Leben in Normalspur mit pferdebetrieb und wurde allmählich nicht nur auf elektrischen Betrieb umgestellt, sondern auch aufSchmalspur umgespurt mit einer Weite von 1 000 mmo Auch wurden die Anzahl und die Länge der einzelnen Linien stark ausgedehnt, sodaß die Aachener Straßenbahn die Sechstgrößte in Deutschland war. Sehr wichtig waren auch die Verbindungen ins Ausland (nach Holland und Belgien).

Die Aachener Straßenbahn entstand 1880. Es sind jetzt weit mehr als hundertjahre seit ihrer Entstehung vergangen. Während dieser historisch bewegten Zeit waren zwei Weltkriege zu verzeichnen und verschiedene Rezessionen.

Trotz alledem hatte die Aachener Straßenbahn sich bis September 1974 behaupten können.

Hoffentlich wird man sich bewußt, daß die Wiedereinführung eines modernen, schienengebundenen Verkehrsmittels eine Lösung bedeuten könnte zur Auflösung der Probleme des Innenstadtverkehrs (Verkehrssicherheit, Stauungen, Parkprobleme, Motorabgase, Lärm usw.).

Es ist nicht die Absicht in diesem Buch einen kompletten Überblick sämtlicher Straßenbahnlinien zu geben, oder von allen Fahrzeugen, aber das Buch soll ein Bild geben wie es einmal früher war. Die Nostalgie, die aus diesen Bildern spricht, ist das Ziel.

Venray, imAprillOOO

KURZE GESCHICHTE DER AACHENER KLEINBAHN GESELLSCHAFT

Am 25. September 1880 wurde in Aachen die Aachener und Burtscheider pferde-Eisenbahn-Gesellschaft gegründet mit dem Zweck die Ausführung des Betriebes einiger pferdestraßenbahnen in und um Aachen herum.

Man wählte die Normalspurweite (1435 mm). Die erste Strecke wurde am 16. Dezember 1880 in Betrieb genommen (Alexanderstraße - Hansemannplatz - Aachen Jülicher Bahnhof). Weiterhin kamen in Betrieb:

16-04-1881 17-05-1881 22-05-1881 06-06-1881 10-07-1881 10-07-1881 03-08-1881 03-08-1881 17-09-1881 28-09-1881 20-10-1881 03-11-1881 29-04-1882 29-04-1882 07-07-1883

Adalbertstor - Burtscheid

Theater - Wallstraße - Rheinischer Bahnhof Hotmannspief - Markt - Venn

Theater - Seilgraben - Polytechnikum Marienkirche - Maschiertor

Driesser Gäßchen - Ponttor

Elsaßstraße - Forst Bahnhof

Venn - Stromgasse

Elisenbrunnen - Adalbertstraße -Adalbertstor Ponttor - Lousbergstraße

Stolberg Rheinischer Bahnhof - Stolberg Post Stolberg Post - Stolberg Hammer

Lothringer Straße - Markt Frankenberg Aachen Iûlicher Bahnhof - Weiche Gasanstalt Weiche Gasanstalt - Haaren.

Im Iahre 1884 betrug die Gesamtlänge des Netzes 21 km, wovon 4,846 km in Stolberg (ohne Verbinding mitAachen). Die Gesellschaft hatte damals 45 Wagen und 1 61 pferde.

Wegen der örtlichen schwierigen geographischen Verhältnisse waren diese pferdestraßenbahnen keinen Erfolg beschieden. Eine später in Betrieb genommene Straßenbahn mit einer feuerlosen Dampflokomotive hatte ebenfalls keinen Erfolg. Wegen der vielen Steigungen wurde dann entschlossen die Strecken elektrisch zu befahren und außerdem das Gleisnetz von Normalspur auf Schmalspur (1 000 mm) umzubauen. Die Meterspur erlaubte eine einfachere und billigere Trassierungsmöglichkeit. Auch wurde dabei weniger Land benötigt. Die Pferdebahnwagen wurden umgebaut auf Schmalspurwagen.

Am 13. April 1894 wurde der Name des Unternehmens geändert in A.K.G. (Aachener Kleinbahn Gesellschaft).

Die erste elektrische Straßenbahn wurde am 10. Juli 1895 eröffnet und zwar die Strecke Hansemannplatz - Haaren (Länge 3,0 km). Aachen war hiermit die zehnte deutsche Stadt die eine elektrische Straßenbahn hatte.

Das Netz wurde weiterhin ausgedehnt in die naheliegende Ortschaften im Kreis Aachen, Monschau, Düren und Eupen (Belgien). Es entstanden folgende Strecken:

22-08-1896 22-08-1896

12-10-1896 11-09-1897 16-12-1897

xx-xx-1897 16-04-1898 16-04-1898 23-06-1898 24-09-1898

17-11-1898 17-11-1898 17-11-1898 17-11-1898 23-12-1898 xx-xx-1900 12-01-1901

18-05-1901

12-07-1901 02-08-1901 06-12-1905 19-07-1906 19-07-1906

Haaren - Kaninsberg - Weiden -linden Kaninsberg - Würselen - Morsbach Bardenberg

Aachen Rother Erde - Eilendorf

Eilendorf - Atsch-Dreieck - Eschweiler Aue Eschweiler Aue - Eschweiler Rathaus Talbahnhof - Hauptbahnhof

Stromgasse - Lütticher Straße - Waldschenke Eschweiler Rathaus - Bergrath

Stolberg Hammer - Vicht Ort

Forst - Brand

Theater - Alexianergraben - Löhergraben Jakobstraße

Bergrath - Hamich

Eschweiler Dreieck - MariadorfDreieck linden - MariadorfDreieck Hauptpostamt - Boxgraben MariadorfDreieck - Alsdorf

Neumarkt - Viktoria-Allee Lousbergstraße - Monheimsallee Hansemannplatz

Normaluhr - Eupener Straße linzenshäuschen

Burtscheid - Siegel

Waldschenke - Osterweg - Maria im Tann Boxgraben - Goethestraße linzenshäuschen - Eynatten - Eupen Eynatten - Raeren

03-12-1906 09-12-1906 27-03-1907

05-05-1907 10-07-1907 31-10-1907 03-11-1907 20-06-1908 30-04-1909 31-08-1909 04-05-1910 04-05-1910 10-07-1910 02-09-1910 02-12-1910 15-12-1910 17-12-1910 xx-xx-1912 28-03-1913 15-10-1913 26-06-1914

MariadorfDreieck - Höngen (Grube Maria) Brand - Kornelimünster (in zwei Teilen) Maria im Tann - Bildchen - Moresnet (Belgien = Altenberg)

Kornelimünster - Wa1heim

Eschweiler Sackgasse - Weisweiler

Walheim - Sief - Raeren

Brand - Elgermühle

Eschweiler Rathaus - Dürwiß

Hamich - Gressenich - Vicht Dreieck Elgermühle - Büsbach

Goethestraße - Ronheide

Viktoria-Allee - Kaiserstraße - Elsaßstraße Eupen Bahnhof - Eupen Rathaus

Eupen Rathaus - Bellmerin

Eupen Rathaus - Herbesthai

Büsbach - Stolberg Finkensief

Vicht Ort - Zweifall

Ponttor - Westbahnhof

Kornelimünster - Breinig

Siegel - Bismarckturm

Ronheide - Eberburgweg

Dabei mußten zwei Kreuzungen mit Eisenbahnlinien der Königlichen Eisenbahndirektion Cöln gelegt werden: eine in Würselen (Strecke Aachen - Iiilich) und eine bei Morsbach (Strecke Stolberg - Würselen - Kohlscheid) . Verschiedene Kohlengruben erhielten einen Gleisanschluß für

einen Teil des Abtransportes der Kohlen an die Verbraucher. Auch der Westbahnhof, andere Firmen und Fabriken hatten einen Gleisanschluß an die AKG, weil das Unternehmen nicht nur Personen beförderte, sondern auch einen regen Güterverkehr hatte. Beim Bau wurden Vignoliaschienen und Rillenschienen verwendet.

1 Triebwagen 4-99 der Aachener Kleinbahn mit drei Seitenfenstern. Die sehr späte Lieferung in 192 5 statt 1919 war bedingt durch den Ersten Weltkrieg. Nummer wurde später 64-50 und in 1962 NummerTGL 38. (Sammlung ASEAG-Archiv.)

Ab 1910 wurden nach und nach die Rollenstromabnehmer (sogenannte Trolleys) ersetzt durch Lyrabügel (Schleifbügel) und seit 1952 durch Scherenbügel. Das

elektrische Netz wurde 1914- vollendet. In 1906 existierte die Gesellschaft 25 Iahre und das Schienennetz hatte eine Länge von 189 km.

Im Iahre 1907 übernahm die 1900 gegründete Kleinbahn die Rheinische Elektrizitäts- und Kleinbahn A.G. (REKA) und nam außerdem die Linie Aachen - Kohlscheid - Herzogenrath in Ihren Besitz. Es entstanden folgende Strecken:

12-02-1902

Ponttor - Laurensberg - Richterich Kohlscheid

Kohlscheid - Pannesheide - Herzogenrath Kohlscheid Depot - Kohlscheid Markt Richerich - Horbach

Herzogenrath - Merkstein

28-05-1902 xx-xx-1905 29-04--1909 24--06-1910

Am Anfang hatten die Linien zur Andeutung Buchstaben auf den Triebwagen und Beiwagen. Später wurden Ziffern verwendet und noch später eine Nummer oder ein Ziffer. In 1909 waren die folgende Linien in Betrieb:

1 Hansemannplatz - Haaren

2 Goethestraße - Theater - Schónthal

3 Goethestraße - Theater - Rother Erde

6 Siegel - Burtscheid - Theater - Ponttor Hansemannplatz

7 Siegel - Hauptbahnhof - Theater - Ponttor

8 Normaluhr - Kaiserplatz - Hansemannplatz Markt - Grundhaus

9 Normaluhr - Kaiserplatz - Hansemannplatz - MarktOsterweg

10 Normaluhr - Kaiserplatz - Hansemannplatz - Markt-

Altenberg

11 Theater - Westpark - HanbrucherstraBe 12 Theater - Westpark - Vaals (Blumenthal) 13 Viktoria-Allee - Normaluhr - Eich

14 Viktoria-Allee - Normaluhr - Diepenbenden -

Linzenhäuschen

15 Hansemannplatz - Haaren - Mariadorf - Hängen

16 Hansemannplatz - Haaren - Würselen - Bardenberg 18 Boxgraben - Theater - Kaiserplatz - Eilendorf - Atsch 19 Stolberg Rheinischer Bahnhof - Atsch-Dreieck - Vicht 20 Atsch-Dreieck - Eschweiler - Nothberg - Hamich

21 Eschweiler Rheinischer Bahnhof - Rathaus - DürwiB 22 Eschweiler Rathaus - Mariadorf - Alsdorf

23 Eschweiler Rathaus - Weisweiler

24 Normaluhr - Linzenhäuschen - Eynatten - Eupen 25 Walheim - Sief - Raeren - Eynatten

26 Theater - Kaiserplatz - Brand - Walheim

28 Ponttor - Richterich - Kohlscheid - Herzogenrath 29 Kohlscheid Depot - Kohlscheid Markt

30 Richterich - Horbach

3 1 Theater - Kaiserplatz - Brand - Elgermühle

2 Pferdewagen 70 der Aachener und Burtscheider pferdeeisenbahn. (Sammlung ASEAG-Archiv.)

Auch das seit 1902 an die StadtAachen lieferende elektrische Kraftwerk mit Zentrale in Kohlscheid erwarf sie. Die A.K.G. verlängerte in 1914 die Strecke bis Merkstein mit der Abzweigung Richterich - Horbach, die dann in 192 8 bis zur holländischen Grenze (De Locht) ausgedehnt wurde. Von diesem Grenzübergang konnte man umsteigen auf die elektrische StraBenbahn der L.T.M. in Normalspur und nach Heerlen, Kerkrade, Sittard oder Brunssum fahren.

Seit 1907 versorgt die Gesellschaft die Distribution von Strom. Dieser Strom wird produziert im Kraftwerk Weisweiler.

Während des Ersten Weltkrieges wurde ungefähr die Hälfte des Personals zum Militär einberufen. Der Betrieb auf den Strecken ins Ausland wurden zeitweise stillgelegt. Ab

1 91 6 wurden die folgende Strecken ganz abgebaut wegen der Stahl- und Kupferenteignung: Kohlscheid Depot Kohlscheid Markt; Kornelimünster - Breinig; Ronheide Eberburgweg; Sief - Raeren; Siegel- Bismarckturm; Her-

3 Triebwagen 1 der Aachener Kleinbahn. (Sammlung ASEAG-Archiv.)

zogenrath - Merkstein (nur Kupfer-Oberleitung aber stillgelegt ab 1. November 1922); Richterich - Horbach (nur Kupfer-Oberleitung aber stillgelegt ab 5. Juli 1921); Eschweiler Rathaus - Dürwiß (nur Kupfer-Oberleitung);

und MariadorfDreieck - Höngen (nur Kupfer-Oberleitung).

Nach dem Krieg wurde es besonders schlimm. Die Anlagen mußten erneuert werden, die sehr notwendige Reparaturen konnten wegen Geldmangels nicht durchgeführt werden (Inflation), es gab steigende Betriebskosten (Lohnsteigerungen), verkürzte Arbeitszeiten, Arbeitslosigkeit (also weniger Verkehr) usw.

In 1920 wurden wegen der Annexation Belgiens die Gebiete von Eupen und Malmedy an Belgien zurückgegeben. Somit kam das Ende der Straßenbahnlinien Bildchen - Altenberg, Köpchen - Eynatten - Eupen Rathaus, EupenBellmerin und Eupen - Herbesthal. sowie die Verbindung Sief - Raeren - Eynatten in Belgien. Auf der Strecke Bildchen - Altenberg fuhr die AKG weiter im Auftrag. Die übrigen Strecken wurden 1923 an die N.M.VB. (Nationale Maatschappij voor Buurtspoorwegen) übertragen, die Ihr Netz 1932 erweiterte mit der Strecke Eupen - Verviers. Einige Triebwagen und Beiwagen blieben in Belgien und bekamen später eine NMVB Nummer. Auf der Strecke Eynatten - Raeren wurde der Betrieb längere Zeit beibehalten, der Betrieb auf der Strecke Raeren - Sief wurde eingestellt und abgebaut.

Eine Verlängerung von Vaals (Blumenthal) zum L.T.M. (Limburgsche Tramweg Maatschappij) Bahnhof wurde am 23. November 1923 in Betrieb genommen mit einer

4- Triebwagen 7103 im Originalzustand gebaut von Talbot mit elektrischer Ausrüstung Garbe- Lahmeyer - Kiepe. Fahrgestelle Eigenbau der ASEAG. In 1958/59 Umbau zu Gelenkwagen durchWaggonfabrik Rastatt. (Sammlung ASEAG-Archiv.)

Länge von 800 Metern.Von dort aus konnte man seit dieser Zeit umsteigen auf die dampfuetriebene Straßenbahn in Normalspur der LTM von Vaals nach Maastricht. Schließlich wurde noch eine Verbinding mit Holland fertiggestellt und am 3. Mai 192 8 in Betrieb genommen. Diese Strecke Horbach bis De Locht hatte eine Länge von 2,5 km und besaß einen Anschluß an das elektrische Straßenbahnnetz der LTM, das aber normalspurig ausgebaut worden war. Ab De Locht konnte man mit umsteigen nach Heerlen, Kerkrade, Sittard und Brunssum fahren.

In 1932 wurde das sogenannte Aachener Nutzbremssystern patentiert. Beim Bremsen arbeiteten die Elektromotoren als Generatoren: der rekuperierte Strom wurde in das Oberleitungssystem zurückgeführt und wieder von anderen Triebwagen benutzt.

Ab 1933 wurde eine neue Einteilung der Linien in Betrieb genommen, mit weniger Umsteigen. Die Linien in der ungefähr gleichen Richtung erhielten eine einheitliche Endziffer. Das System ist bei den Omnibussen des AVV (AachenerVerkehrsVerbund) noch immer in Gebrauch.

Beim Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde der Betrieb auf alle Strecken nach Holland und Belgien eingestellt. Weil die Strecke Vaals - Maastricht der LTM in 1938 stillgelegt wurde, ist der Abschnitt Vaals Grenze - Vaals LTM nach dem Krieg nicht mehr aufgebaut worden. In Juni 194-0 wurde der Betrieb nach Altenberg von der AKG wieder aufgenommen. Sommer 194-0 waren die Linien wie folgt:

1 Preusweg - Markt - Hansemannplatz - Haaren 11 Markt - Haaren - Mariadorf - Alsdorf

21 Markt - Haaren - Kaninsberg - Würselen - Bardenberg 3 1 Mariadorf Dreieck - Hängen

2 Westfriedhof - Theater - Kaiserplatz - Eilendorf 12 Vaals - Theater - Eilendorf - Atsch-Dreieck

22 Hanbruch - Theater - Eilendorf - Atsch - Eschweiler Weisweiler

3 Burtscheid - Hauptbahnhof - Theater - Ponttor Kaiserplatz - Burtscheid

13 Bismarckturm - Burtscheid - Kaiserplatz - Ponttor Theater - Hauptbahnhof - Burtscheid - Bismarckturm 4 Westbahnhof - Ponttor - Theater - NormaluhrLinzenshäuschen - (Eupen)

14 Westbahnhof - Theater - Normaluhr -

Linzenshäuschen - Köpfchen - (Eupen) 24 Theater - Köpfchen - Eupen

34 Eynatten - Raeren

44 Eupen - Herbesthai

54 Eupen - Bellmerin

64 Eupen - Dolhain

5 Ronheide - Theater - Normaluhr - Frankenberg -

Elsaßstraße

15 Goethestraße - Elisenbrunnen - Kaiserplatz - Brand 25 Goethestraße - Brand - Büsbach - Stolberg Markt 35 Goethestraße - Brand - Walheim - Sief

45 Kornelimünster - Breinig

6 Westpark - Theater - Normaluhr - Neumarkt

16 Hauptbahnhof - Theater - Ponttor - Richterich Merkstein

26 Richterich - Horbach - De Locht

7 Hauptbahnhof - Kaiserplatz - Markt Lütticher Straße - Grundhaus

17 Hauptbahnhof - Markt - Grundhaus - Osterweg 27 Hauptbahnhof - Markt - Osterweg - Bildchen Altenberg

8 Stolberg Hauptbahnhof - Stolberg Markt Vicht Dreieck - Zweifall

9 Eschweiler Hauptbahnhof - Eschweiler Rathaus Mariadorf - Alsdorf

10 Dürwiß - Eschweiler Rathaus - Nothberg - HamichVicht Dreieck.

In 1942 entstand aus der AKG und der REKA die neue Gesellschaft: die Aachener Straßenbahn- und Energieversorgungs-Aktiengesellschaft (ASEAG) . Ein Teil der Strecken wurde von Bomben vernichtet. Aachen wurde am 11. April evakuiert. Am 23. September 1944 wurde der Straßenbahnbetrieb eingestellt wegen des Herankommens der Allierten und der vielen Luftangriffe. 26 Triebwagen und 17 Beiwagen wurden als Kriegsverlust angegeben. Nachdem die Stadt von den Amerikanern eingenommen war, wurde mit den Aufräumungsarbeiten begonnen. Zuerst mußte man den Schutt und andere störende Hindernisse auf den Straßenbahnstrecken in der Stadt aufräumen. Dann wurde die Oberleitung, die auf der Straße lag, wiederum gerecht hergestellt. Die Straßenbahn hat mit den Werkwagen eine sehr wichtige Rolle gespielt während des Aufräumens weil der Kraftverkehr nicht möglich war. Am 24. August 1945 fuhr dann die erste Straßenbahn und zwar auf die Strecke Scheibenstraße - Brand mit der Linie 15. Dann folgten die Strecken Brand - Kornelimünster undAachen - Kohlscheid (wegen der Steinkohlenförderung sehr wichtig).

5 Fahrpult des Triebwagens Serie 7100 mit elektropneumatischem Schalter. Elektrisch wird das Ventil betätigt, daB die Pneumatik (die Luftbetätigung des Schalters) regelt. Die Handbetätigung der bekannten Kurbelfahrschalter wird durch Zuhilfenahme von zwei Betätigunselementen, nämlich von Steuerstrom und Druckluft, übernommen.Wenn das Pedal betätigt wird, werden somit Steuerströme für die Ventile der elektropneumatischen Schalter ausgelöst. Der Strom hierzu wird einer Batterie entnommen. Die frühere Muskelkraft für die Schaltarbeit wird von der Druckluft übernommen, die durch einen kleinen Kompressor in Vorratsbehälter gepumpt wird. Dieser Triebwagen besitzt verschiedene Bremsen: die mechanische Handbremse, die Stromrückgewinnungsbremse (Nutzbremse), die KurzschluBbremse, die Schienenbremse und die Druckluftbremse (Sammlung ASEAG-Archiv.)

In 1946 wurden in Betrieb genommen: Kohlscheid - Herzogenrath, Alsdorf - Weisweiler, Aachen - Mariadorf, Kaninsberg - Würselen, Sief - Kornelimünster, Kornelimünster - Breinig, Brand - Büsbach - Stolberg, Stolberg Hauptbahnhof - Markt - Binsfeldhammer Brücke, dann Hanbruch - Aachen - Eilendorf - Atsch - Eschweiler, Bismarckturm - Kaiserplatz, Normaluhr - Diepenbenden undAachen Theater - Ronheide.

In 1947 folgten Herzogenrath - Merkstein, Kaiserplatz Elisenbrunnen, Hansemannplatz - Ponttor - Theater, Markt - Lütticher Straße (bis 500 Meter vor Preusweg) - Hassenholz, Eschweiler - Dürwiß und Würselen - Bardenberg.

In 1948 folgten Lütticher Straße - Grundhaus und Hanbruch - Vaals.

In 1949 schließlich folgten Richterich - Horbach, Binsfeldhammer - Vicht - Zweifall, Vicht - Mausbach, Grundhaus - Bildchen und Diepenbenden - Linzenhäuschen. Die Gesamtlänge war damit auf 189,5 km gestiegen. Nicht repariert wurden die Strecken Horbach - De Locht (Niederlande), Mariadorf Dreieck - Höngen, Ponttor - Westbahnhof und Maria im Tann - Bildchen - Altenberg (Belgien). Das Aachener Straßenbahnnetz war damit fast komplett. Dann wurden die ersten Strecken allmählich ersetzt von Omnibussen und das Auto (PKW und LKW) wurden verhängnisvoll für den öffentlichen Verkehr namentlich die Straßenbahnen.

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