Die Elbmarsch in alten Ansichten Band 1

Die Elbmarsch in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Ernst Krüger
Gemeente
:   Elbmarsch, Die
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4803-0
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Elbmarsch in alten Ansichten Band 1'

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EINLEITUNG

Die in diesem Bilderbuch von mir zusammengetragenen Fotografien von der Jahrhundertwende bis zum Zweiten Weltkrieg - und einige kurz danach - sollen allen Einwohnern und Freunden unserer engeren Heimat einen kleinen Einblick geben vom Leben unserer Vorfahren auf dem kleinen Fleckchen Erde zwischen Neetze, Ilmenau und EIbe, ein Gebiet was seit 1972 Samtgemeinde Elbmarsch heißt.

In der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts trat immer mehr der Gedanke auf, gemeinsam etwas zu erreichen und aufzubauen. Feuerwehren waren das erste. Gesang- und Turnvereine wurden ins Leben gerufen, die Landwirte gründeten einen Viehzuchtverein, woraus später das Lüneburger Herdbuch, der Pferdezuchtverein und die Bezugs- und Absatzgenossenschaft hervorgingen.

Auch das Handwerk hatte damals goldenen Bo-

den: Körbe aus Weiden wurden in großen Mengen hergestellt für den Kartoffel- und Gemüsetransport und für die Fischindustrie, dieser Berufszweig ist bis auf wenige Betriebe fast ausgestorben.

Aber auch so manches schöne Haus steht nicht mehr, und auf und an der Elbe hat sich viel verändert, es gibt nur noch eine einzige Fähre im Bereich der Oberelbe, und die Dampfer sind zur Mangelware geworden. Das ist nur einiges von vielem, deshalb möchte ich die gute, alte Zeit in diesem Büchlein wieder aufleben lassen.

Ich möchte hiermit schon allen danken, die mir geholfen haben, durch das Zurverfügung stellen ihrer Bilder, damit dieses kleine Buch zum Andenken an vergangene Zeiten wird.

Tespe, im Mai 1989

Ernst Krüger

1. Alte Burg von Bütlingen und Amtshaus, ein kleiner Rest aus vergangener Zeit. Es ist anzunehmen, daß die Burg Bütlingen etwa um 900 zerstört wurde von den Wenden. Als Amt wurde Bütlingen 1568 genannt, 1617 wurde das Amt Lüdershausen mit dem Amt Bütlingen vereinigt, von 1602 bis 1607 wurde ein schloßartiges Gebäude errichtet, 1795 wurde es zum größten Teil abgebrochen auf Grund der Vereinigung mit Scharnebeck. Das jetzige Gebäude ist im Besitz des Kreises Harburg und soll in Zukunft kulturellen Zwecken dienen.

2. Das unter Denkmalschutz stehende Haus der Gemeinde Tespe, ehemals Brandes, nach der Restaurierung. Das Haus, 1779 erbaut, und die Tafel mit der Inschrift ist der guten Tochter als Denkmal angebracht worden für ihre Liebe und Hilfe an ihren Eltern. Die Eltern waren über 80, als ihnen ein Brand alles raubte. Die Tochter hatte an einem anderen Ort ihren Arbeitsplatz, den sie verließ und für die Eltern sorgte und ein neues Haus bauen ließ. Sie arbeitete, und verdiente und pflegte die bettlägerigen Eltern, die bald darauf an der Ruhr starben. Auch Dorothea Bergmann starb kurze Zeit später an derselben Krankheit. Der Giebel dieses Hauses wurde als Wappenzeichen der Gemeinde Tespe auserwählt.

3. Die Avendorfer Mühle im Jahre 1900, links auf dem Bild die Besitzer Familie Pamperin, Die Mühle wurde 1690 zuerst erwähnt. 1747, damals noch Bockmühle, ist sie vom Sturm umgeweht. Die hier auf dem Bild gezeigte ist 1925 abgebrannt, das Wohngebäude einige Jahre später.

4. Die KötnersteIle von Peter Vick in Bütlingen, 1733 erbaut und 1930 abgebrannt, jetzige Straßenbezeichnung 'Im Orte'. Das Gebäude wurde nicht wieder aufgebaut, eind günstigeres Objekt an der Hauptstraße stand zum Verkauf und wurde erworben.

5. Der Hofvon Peter Meyer in Tespe um 1910, damals war gegenüber heute reichlich Personal auf einem Bauernhof.

6. Der Hofvon Peter Meyer in Tespe, um 1910 mit der Familie. Das Haus wurde 1745 gebaut und ist noch in einem sehr guten und gepflegten Zustand, jetzt im Besitz von Frau Alide Schütt geborene Meyer.

7. Das Wohn- und Wirtschaftsgebäude der Familie Ehling in Avendorf, durch Blitzschlag im Jahre 1900 abgebrannt und nicht in dem Maße wieder aufgebaut. Nur ein Einfamilienhaus wurde wieder errichtet, was heute im Besitz von Melita Dittmer ist.

8. 'Carsten Gruben - Anna Margareta Grubens 21. Juni 1748,' so lautet die Inschrift am Giebel. Der Hofvon Grube, im Jahre 1913 hier auf dem Bild. Die Scheune rechts brannte durch Blitzschlag am 15. Juli 1968 ab. 1945 übernahm Paul Hermann Reinstorf den Hof, heute im Besitz von Manfred Reinstorf in Bütlingen.

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