Die Gemeinde Münsing in alten Ansichten

Die Gemeinde Münsing in alten Ansichten

Auteur
:   Hubert Rank
Gemeente
:   Münsing, Die Gemeinde
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4698-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Gemeinde Münsing in alten Ansichten'

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8. Zwei Ansichten von Münsing und vier Abbildungen von Münsinger Häusern, alles auf einer Postkarte. Das obere Bild mit dem Bliek auf den Westteil des Ortes, auf See und Gebirge, zeigt mehr Bäume im Dorfbereich als heute dort stehen, aber in der Flur weniger. Beim Bild darunter stehen die Gebäude heute noch wie damals, aber im alten Wirtsgarten waren noch keine Häuser, nur der Maibaum stand dort. Das Bild darunter zeigt die alte Schule, die damals ja die neue war und 1964 der nunmehr neuen Schule weichen mußte, das nette Gartenhäusl sicher schon viel früher. Bei der Abbildung des Alten Wirts sei auf das Salettl hingewiesen, an das sich sicher nicht mehr viele erinnern können. Die Fotografie der Villa Hauser erlaubt die zeitliche Einordnung dieser Ansichtskarte, denn Dr. Hauser ließ sich 1912 in Münsing als Arzt nieder und blieb bis 1920. Kaspar Beyerlein, dessen Haus unten rechts abgebildet ist, war Bürgermeister von 1900 bis 1919. So dürfte die Karte vor 1920 erschienen sein.

Gruss aJS MJnsing.

Münsing.

Partie aus Münsing.

9. Diese Flugzeugaufnahme von Münsing dürfte 1937 oder 1938 aufgenommen worden sein, jedenfalls nach 1935, als die drei Höfe, der 'Kohlhauf', der 'Hauser' und der 'Kramerschuster' abgebrannt waren, denn die neuen Häuser vom 'Schwabl' und 'Grasmüller' an der Hauptstraße und 'Mannhardt' am Hauserweg stehen bereits.

10. Eine Ansichtskarte aus den dreißiger Jahren. Der Altwirt und das ehemalige Pfarrhaus stehen noch wie heute. Der Maibaum ist nun an die Wirtschaft gerückt und die Betonmauer gibt es noch nicht. Auch die Grundstücke nördlich der Straße sind noch unbebaut.

11. Die alte Schmiede an der Bachstraße wurde 1986 abgebrochen. Sie mußte einer neuen Bebauung weichen. Für das Ortsbild bedeutete das einen Verlust. Dieses kleine Gebäude war in seinen Proportionen und besonders durch seine Lage am Bach von besonderem Reiz. Durch sein steileres Dach und die knappen Dachüberstände betonte es seine von den Wohnhäusern abweichende Bestimmung. Seine Restaurierung wäre möglich gewesen, und es hätte aus ihm ein Schmuckstück des Dorfes werden können. (Foto: R. Ostermayer, Münsing.)

12. Dieses Bild wurde 1963 an der Bachstraße aufgenommen. Es zeigt den Empfang des neuen Pfarrers Viktor Ley in Münsing. Er versah hier bis zu seinem Tod 1977 das geistliche Amt. Er ließ die Pfarrkirche renovieren und baute das vielbegehrte Pfarrheim. Links von der Gruppe steht noch ein altes Haus, der 'Wollmann' , der im selben Jahr abgerissen wurde. Rechts über den Köpfen erkennt man den 'Kar!', der zusammen mit dem 'Bachhansl' einen Doppelhof bildete und ebenfalls einem Neubau weichen mußte. (Foto Erich Kühn, Ammer!and.)

13. Diese Fotografie stammt aus dem Jahr 1964, als kurze Zeit beide Schulen nebeneinander standen. Hinten die alte, die in diesem Jahr abgebrochen wurde, und davor steht schon die neue Schule. Auch der 'Braidlhof ist rechts noch zu sehen. Er mußte 1978 dem neuen Gemeindezentrum weichen. (Foto von Hans März.)

14. Den hier abgebildeten 'Wörlhof' in Weipertshausen hatte 1911 der Geheimrat DL Karl Ranke von einem kinderlosen Ehepaar gekauft. Der Hof war aber schon so ruinös, daß der Stall und die Tenne einzustürzen drohten. So wollte der neue Besitzer das Haus abreißen. Zur gleichen Zeit hatte er auch den 'Rankenhof' gegenüber auf der anderen Straßenseite erworben. Aber der brannte bald darauf ab. Nun ließ der Geheimrat beim 'Wörl' den bereits abgebrochenen Oberstock und das Dach mit noch brauchbarem Holzmaterial von der Brandstelle gegenüber wieder aufbauen, jetzt aber, da der Stall schon abgebrochen war, richtete er den First zur Straße. Übrigens leitet der 'Rankenhof' seinen Namen nicht vom Geheimrat Ranke ab, sondern er ist viel älter und dürfte bis ins 16. Jahrhundert auf einen Valentin Rank zurückgehen. Auf dem Bild ist links noch der 'Haißhof' der Familie Grenzebach zu erkennen. Er wurde bei der Flurbereinigung ausgesiedelt. Heute lebt dort die Familie Lanzinger aus Wimpasing und der frühere 'Haiß' ist nunmehr der 'Sterz'. (Nach Angaben von Frau J. v. Heydebrand, Fotografie von DL K. Ranke.)

15. Diese Ansichtskarte ist noch gar nicht sehr alt und doch schon historisch. Die kleine gotische Kirche aus dem 16. Jahrhundert stürzte im Mai 1986 ein. Nur die Sakristei blieb stehen. Die Kirche soll jedoch wieder aufgebaut werden. Das gotische Gemäuer ist freilich nicht wieder herstellbar, wohl aber der reizvolle Akzent in der Landschaft. (Fotografie Frau L. Ranke.)

16. Das Bild mit dem Bliek von Weipertshausen über die weiten Fluren nach Münsing hinüber ist sicher lang vor der Flurbereinigung von 1955-1958, als die Aussiedlerhöfe errichtet wurden, entstanden. Dem Zustand der Straße nach zu schließen, dürfte es aus den späten zwanziger Jahren stammen, denn erst damals wurde dieser Fahrweg zu einer Verkehrsverbindung für die Postautos ausgebaut. Ganz rechts am Bildrand ist das Seitnerhaus zu erkennen, das 1928 erbaut wurde.

17. Eine fiktive Luftaufnahme von Degerndorf aus dem Jahr 1912, die freilich, wie damals üblich, konstruiert und gezeichnet ist. Aber der Kartenzeichner konnte so den ganzen Ort ins Bild bringen. Im Vordergrund steht links der 'Hörmann' , auch 'Hiermo' genannt, (1895 abgebrannt) hinter der Kirche der 'Rauscher' (jetzt ausgesiedelt), dann der 'Heisdeil' (1986 abgebrochen und das Wohnhaus neu aufgebaut), dann der Zimmermeister (später Kaiser und dann der Bildhauer Lechner), links der 'Weigl' (ausgesiedelt), dahinter der 'Ludwe' (1953 abgerissen und neu gebaut), dahinter der 'Tod' (Name vermutlich aus der Pestzeit), dann der 'Schallenkamer' , der 'Oarwaschl' , die Kramerei, links der 'Schuster' und ganz hinten der 'Oberschmied'. Rechts von der Straße steht vorn der 'Klasenbauer' , ganz rechts der 'Schusterlenz' und anschließend der 'Hecher' , die Schmiede, der 'Schöftlmair' (jetzt Raiffeisenfiliale), die Schule (1823 erbaut, früher stand dort ein Hof), weiter an der Straße der 'Strohmann' (abgerissen), dahinter die Bäckerei Riederauer (1966 abgerissen und neu gebaut), dann ein Stadel vom 'Ludwe' und das Gasthaus 'Kistler' (1873 erbaut, 1983 abgerissen und als Café Kistler neu errichtet). Rechts von der Bäckerei der 'Pfeiffer', dahinter der 'Schafflschneider', ganz hinten der Zimmermeister und rechts vom Kistler das Backhaus vom 'Schafflschneider' , weiter nach hinten drei aneinandergebaute Anwesen und als letzter der 'Weiherschmied' . (Nach Angaben von H. Steigenberger.)

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