Die Insel Poel in alten Ansichten Band 10

Die Insel Poel in alten Ansichten Band 10

Auteur
:   Jürgen Pump
Gemeente
:   Poel, Die Insel
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6755-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Insel Poel in alten Ansichten Band 10'

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29. Bereits mehrmals kam in dieser Serie das Thema Küstenschutz zur Sprache, denn auch die Insel Poel bleibt vom Küstenrückgang durch Sturmhochwasser nicht verschont. Besonders abbruch - und überflutungsgefährdet ist die west - und nordwestliche Küste PoeIs, sodass nicht nur bepflanzte Dünenanlagen und Aufspülungen zum Schutz der Küste reichen, sondern ebenfalls Buhnensysteme erforderlich sind. Durch den Bau solcher Anlagen wird eine Verringerung der Strömung im ufernahen Bereich erzielt und eine wesentliche Vergrößerung des Sandkörpers im Strand - und Unterwasserbereich erreicht. Man erhöht somit zugleich die Lagestabilität von Aufspülungen und verstärkt die Dünen.

Dies hatte man bereits recht früh auch auf der Insel Poel erkannt und kümmerte sich beizeiten um den Schutz des Hauptstrandes am Schwarzen Busch, der in diesem Bereich eine besonders geringe geodätische Höhe aufweist.

Buhnen sind quer zur Uferlinie stehende wand - oder dammartige Bauwerke. Sie führen durch Herabminderung der Brandungslängsströmung und der Turbulenzen zu einer Aufsandung im Strand- und Unterwasserbereich und werden so zu einem wichtigen Mittel der Küstenschutzarbeit. Verwendet wird der BaustoffHolz, denn dieses ist mit seinen elastischen Eigenschaften für die dynamische Beanspruchung der Buhnen gut geeignet. Wie schwer allerdings das Setzen der Buhnenpfähle zu Zeiten unserer Vorväter ohne Technik war, zeigt eines der beiden Fotos. Zwei junge Männer benutzen hier einen Rundholzklotz mit Handgriffen, um mit Schwung und großer Kraftanstrengung im Takt die Buhnenpfähle in den sandigen Boden zu rammen. Zu erkennen ist bereits der Ansatz einer Doppelpfahlreihe, die dann nach dem Schlagen mit dünnen Rundhölzern längs verbunden wurden. Den Zwischenraum füllte man später mit Strauchwerk und Steinen.

Wie eine fertige Buhne aussah, zeigt das zweite Foto mit der PoeIer Badeanstalt im Hintergrund.

30.Auch dieses Foto dokumentiert im Iahre 1938 den Buhnenbau sehr schön. Hier sind es von links die PoeIer Hans Sommer, Bernhard Pierstorf, Vollrat Gössel (sen.), Ernst Steinfurt, Otto Kröger und Iohannes Wikken, die neben den bereits vorhandenen Dreiböcken auch noch per Hand Baumstämme in den Boden rammen müssen. Ähnlich wie im Bild zuvor steht ihnen ein Rammklotz links oberhalb der Personengruppe zur Verfügung. Er musste von mindestens

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