Die Insel Poel in alten Ansichten Band 2

Die Insel Poel in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Jürgen Pump
Gemeente
:   Poel, Die Insel
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5875-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Insel Poel in alten Ansichten Band 2'

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19. Wir sehen auf diesem Foto das Ehepaar Fritz und Marie Kienow (Marie war eine geborenc Steinhagen) auf dem Bootssteg in Weitendorf in den zwanziger Jahren. Dieser Anlegesteg diente den Erholungssuehenden als Hafen, um bei Hans Waaek einzukehren. Allerdings konnte man nur in den Sommermonaten trockenen Fußes das Ufer an den Weitendorfer Salzwiesen erreichen. Im Herbst mußte der Steg abgebaut und an Land gelagert werden, denn der winterliche Eisgang hätte mit Sicherheit alles zerstört. Im Frühjahr baute man dann alles wieder für die Sommerfrischler aus Wismar auf. Turbulent soll es besonders an Sonnund Feiertagen zugegangen sein. Die Gaststätte 'Kehrwieder' von Hans Waaek war ein sehr beliebtes Ausflugsziel zur damaligen Zeit auf der Insel Poel.

20. Nicht nur in Timmendorf oder am Schwarzen Busch ging man dem Badevergnügen nach. Auch in Hinter Wangern war Trubel, Jubel und Heiterkeit, wenn das Wetter einen Strandausflug zuließ. Vorrangig verlebten die Gäste von Haland und Evers aus Timmendorf sowie vom Hof Steinhagen in Hinter Wangern ihren Urlaub hier. Und Burgenbau machte natürlich auch hier Vergnügcn, wie an dem 'Kunstwerk' mit Namen Schnuck zu sehen ist. Wo im Jahre 1928 noch die schöne Bake den Seeleuten die Richtung wies, finden wir heute Anpflanzungen zum Schutz der Küste.

21. Wer sich auf den Weg von Weitendorf nach Brandenhusen machte, kam auch notgedrungen an der Zufahrt des Gutes WeitendorfHof vorbei. Durch eine gepflegte Lindenallee erreichte man das schöne Anwesen dieses landwirtschaftlichen Betriebes. Im Hintergrund dieser Allee ist auf diesem Foto fast versteekt das Gutshaus, in dem zur damaligen Zeit der Gutsbesitzer Otto Eggers mit seiner Familie wohnte, zu sehen. Neben Ställen und den Wirtschaftsgebäuden gehörte auch ein Windrad zum Hof, dessen Gittermastzwischen den beiden ersten Alleebäumen schwach erkermbar ist. Diese Aufnahme entstand im Jahre 1928.

22. Es war der 20. Mai 1930, als ein Badegast diesen schönen Kartengruß verschickte. Er zeigt das schöne und gepflegte Anwesen vom GutshofBrandenhusen. Einst führte diesen landwirtschaftlichen Betrieb Joachim Kleingarn. Zuvor aber wirkte hier ein Hans-Henning Schneider. In einem Werbeprospekt aus damaliger Zeit hieß es zum GutshofBrandenhusen: 'Brandenhusen ist ein einzelgelegenes Gut und liegt direkt am eigenen Badestrand. Es bietet den Erholungsbedürftigen ein behagliches Heim. Hohe luftige Zimmer. fast alle mit Bliek auf die See. Bequemer Aufenthaltsraum und großer parkartiger Garten stehen den Gästen zu jeder Zeit zur Verfügung. Großer Speisesaal. Elektrisches Licht, Zentralheizung, WC, Wasserleitung. Die Mahlzeiten werden gemeinsam an kleinen Tischen im Speisesaal eingenommen'. Es folgten im Angebot noch der Speiseplan und die Preise der Unterkünfte. Zugesichert wurden auch frische Nahrungsmittel, da sie allesamt aus der eigenen Landwirtschaft entnommen waren.

23. Neue Gäste treffen in Brandenhusen ein. Und es gehörte selbstverständlich zum Kundendienst des Hausherren Joachim Kleingarn, seine Gäste auf Wunsch höchstpersönlich vom Bahnhof Wismar abzuholen. Hier chauffiert er Gäste mit seinem stolzen Buick (Presto) im Jahre 1928 in Richtung Pension.

24. An einen Mähdrescher wagte im Sommer 1929 noch keiner zu denken. Man mußte sich also noch mit einer Lokomobile behelfen, die dem damaligen neuesten technischen Stand entsprach. Ein langer Ledertreibriemen sorgte für die Kraftübertragung. Hier ist es Joachim Kleingarn, der für Drescharbeiten die Lokomobile in Brandenhusen bedient.

GRU5S von der

Am Strande

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25. Dieser hübsche Gruß wurde am 28. Juni 1912 zum Städtchen Kröpelin in Mecklenburg verschickt. Der Fotograf Fritz Seng aus Wismar wählte für die Darstellung des Timmendorfer Leuchtturms nicht die übliche Perspektive, sondern machte seine Aufnahme vom Westgiebel des Gebäudes vom noch unbefestigten Hafen aus. Lustig ist die Tatsache, daß Seng die Badegäste zum Schnappschuß am Strand auf einem Riesenhaufen Seegras postierte. An der Kirche sind deutlich die Kirchwälle zu erkennen, die vor Jahrhunderten Schutz bei kriegerischen Auseinandersetzungen bieten sollten.

26. Erntezeit um 1930 in Timmendorf. Eine Zeit, in der mehr als gewöhnlich in der Landwirtschaft getan werden mußte. Hier sind es die Landarbeiter des Hofes von Anna Evers in Tirnmendorf. die nach dem Drusch des Getreides eine Strohmiete aufsetzen. Im Vordergrund erkennen wir den Inspektor Ernst Pceck, der bei Anna Evers beschäftigt war. Peeck ging später als Anbauberater zur DSG (Deutsche Saatzucht Gesellschaft) nach Wismar.

Restaurant u. Penslonat Seeblick .

? direkt an der See gelegen .

Ostseebad l"innn-endorf (Insel Poel)

Bes. Karl, Härtig. Fernruf Kirchdorf-24

27. Mit dem Höllenfest im Café 'Reichskanzler' machte man Stimmung für die Sommerfrischler in Timmendorf, denn man wollte schließlich unterhalten sein. Dieses Haus ließ der Fischer Kar! Hartig in unmittelbarer Nähe des Leuchtturms bauen und eröffnete es im Jahre 1931 als Restaurant und Pension 'Seeblick'. Mit dem Bau dieser Pension wurde etwa im gleichen Zeitraum auch der Timmendorfer Leuchtturm erhöht, wie wir in der rechten Darstellung des Turms (dunkler Teil) erkennen können. Die Rekonstruktion war nötig geworden, da die Feuerhöhe für die sichere Schiffahrt nicht mehr ausreichte. Im linken Foto oben geht unser Bliek über das Terrain des heutigen Zeltplatzes. Rechts im Bild sehen wir eine Bake. Unten ist der Gast- und Speiseraum der Pension zu sehen, dersich im unteren linken Teil des Gebäudes befand.

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28. Nach jahrelangen Bemühungen der Lotsen in Timmendorf für den Bau eines Lotsenhafens entschloß sich die damalige Landesregierung im Jahre 1927 zur Errichtung einer unmittelbar vor dem Strand gelegenen Mole, Dies half nicht nur den Lotsen und Lotsenversetzbootfahrern, sondern erweiterte auch den Passagierschiffsverkehr auf Poel. Für den Bau einer Mole wurden große Mengen an Steinen benötigt, die die sogenannten Steinfischer heranschaffen mußten. Die Arbeit war sehr mühevoll, wollte man mit der eisernen Zange den Stein fassen. Später bediente man sich dann aber schon eines Motors, der diese Tätigkeit wesentlich erleichterte. Zur 'Fischerei', sprich Unterwasserarbeiten, benötigte man eine komplette Tauchausrüstung. Auf diesem Foto aus dem Jahre 1928 bekommt das Schiff der Steinfischer vor Timmendorf gehörig Schlagseite, denn dieser Broeken wog sicherlich Tonnen. Ein Taucher beobachtet das Heben aus sicherer Entfernung. Im Hintergrund links erkennen wir verschwommen den Timmendorfer Leuchtturm.

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