Die Insel Poel in alten Ansichten Band 7

Die Insel Poel in alten Ansichten Band 7

Auteur
:   Jürgen Pump
Gemeente
:   Die Insel Poel
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6713-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Insel Poel in alten Ansichten Band 7'

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19. Das Fangen der Fische war für die PoeIer Fischer nur die eine Seite ihres beruflichen Lebens. Das Verkaufen die andere. Sorgten Jahrhunderte zuvor die PoeIer als sogenannte Bauernfischer für ihr Auskommen, vereinigten sie sich später zu einem Fischerverein. Somit milderten sie in der Gemeinschaft das harte Los ihres Fischerdaseins. Die Fischer litten sehr unter den Ungerechtigkeiten der Händler, die die Preise zu ihrem Vorteil bestimmten. So gründeten die Fischer im Jahre 19 10 in Wismar eine Fischverwertungs-Genossenschaft. Zuvor aber hatte sich bereits im Jahre 1900 der PoeIer Fischerverein gebildet. Joachim Saufklever (27.3.1867-3.1.1939) aus Kirchdorf war der Gründer dieses Fischervereins. ErsterVorsitzen-

der wurde G. Westphal aus Niendorf Der Vor-

stand bestand später im Jahre 1939 laut Fischerei-Almanach aus folgenden Personen: Vorsitzender Bernhard Rust, Kassierer August Post und Schriftwart Alex Sengpiel. Vereinigt waren zu diesem Zeitpunkt' 3 8 Fischerleute und zehn nebenberufliche Fischer'. 20 Boote waren registriert, davon zehn mit Motor. In der Satzung des Fischervereins hieß es unter § 1: 'Der Verein PoeIer Fischer bezweckt die Förderung und Vertretung der gemeinschaftlichen Interessen ... und Hebung des ganzen Standes und Pflege genossenschaftlicher Eintracht und Geselligkeit und Unterstützung seiner Mitglieder in Krankheitsfällen.' Mit der Gründung bestand der Vorstand des Vereins laut § 6 aus sechs Mitgliedern. Den beiden Vorsitzenden, dem Kassenführer, Schriftführer und den beiden Kassenrevisoren. Reisen in Sachen des Vereins waren im § 7 festgelegt. Dort hieß es' daß die Vergütung nach Wismar 4 und nach Schwerin 8 Mark nicht übersteigen darf'. Mit dem 1. Ianuar 1945 entstand dann die industrielle Verarbeitung von Fischen im eigenen Betrieb. Im 'Gesellschaftsvertrag der Wismarschen Fischindustrie Kofahl & Co, Kommanditgesellschaft in Wismar' waren alle Geschäftsbedingungen verankert. Das Kapital betrug 130.000 RM.

20. Ob diese beiden Fischer beim Netzeflicken an die zulässige Maschengröße dachten, wissen wir nicht. Eher wohl kreisten ihre Gedanken um den hoffentlich guten Fang. Denken wir aber mal Gutes von den beiden und nehmen an, dass die Fischereiregeln strikt eingehalten wurden, wie sie Professor Dr. M. Braun in seiner kleinen Broschüre 'Faunistische Untersuchungen' vom Jahre 1888 anmahnte. Voran setzte er aber eine Kurzbeschreibung des Fischereirevieres, in der er seine Untersuchungen durchführte. 'Bei meinem Aufenthalt in Wismar hatte ich mich des liebenswürdigsten Entgegenkommens von Seiten des Herrn Commerzienrathes F. Friedrichsen sowie des Herrn Capitain Baade zu erfreuen ... Durch Vermittlung dieser Herren konnte ich zu meinen Fahrten den kleinen Wismarer Dampfer PAUL benutzen (s. Band 6, Bild 7) ... Die ganze Bucht erstreckt sich in der Richtung von Nordwest nach Südost und spitzt sich nach Wismar hin zu einem immer schmaler werdenden Meeresarm zu ... Nördlich von Wismar liegt die große und fruchtbare Insel Poel, die nach Osten vom Festlande durch einen schmalen Meeresarm getrennt ist (Breitling). Ueber die engste Stelle dieses "Breitlings" ist bekanntlich eine Brücke geführt ... Als "Anhänge" der Bucht tritt der Kirchsee, ein schmaler und sehr flacher Meeresarm, der in genau nördlicher Richtung tief in die Insel Poel einschneidet und bei Kirchdorf endet.' Zum eigentlichen Kern, der uns im Zusammenhang mit unserem Bild interessiert, kommt dann prof Braun am Ende seiner Publikation, indem er in seiner Erforschung der Mecklenburgischen Küstenfauna in einer 'Anrege' auch den Fischern dringend empfiehlt, für die Erhaltung und Entwicklung der Fischbrut in diesem Territorium etwas zu tun. 'Die großen, sehr engmaschigen Wadden, mit denen dort gefischt wird, vernichten die jungen Fische', und er empfiehlt im weiteren Text weitmaschige Netze und die Verwendung von Aalgabeln und Schleppangeln. Besonders hervorgehoben erscheint dann noch sein abschließender Satz: 'Die Schonung dieser Localität ist um so mehr geboten, als an der ganzen mecklenburgischen Küste kein zweiter gleich günstiger Platz existirt und die Schonung von großem Nutzen wäre.' Hier sind es die PoeIer Fischer Hermann Lange (I) und Friedrich Pierstorf, die am Kirchdorfer Hafen 65 Jahre nach Brauns Mahnung ihre Netze für den Fang vorbereiten.

21. Sicher war auch für die PoeIer Fischer eine erfolgreiche Fangfahrt Grund zur Freude, schließlich hing das Wohl und Wehe der ganzen Familie vom Ertrag der Fischerei ab. Aber nicht immer fiel der Fang so üppig aus, wie hier auf diesen Bildern sehr eindrucksvoll zu sehen ist. Das Netz (Stert ) ist beim Hieven (an Bord holen) übervoll und der Kutter droht unter der Last der Fische fast zu sinken.

22. Während der kalten Jahreszeit hockten die Fischer natürlich nicht hinter dem Ofen. Die Boote und Netze mussten gewartet und mögliche Schäden beseitigt werden. Es galt also auch in den Wintermonaten für den Unterhalt der Familie zu sorgen. Was blieb aber, wenn die Gewässer zugefroren waren. Nur die Eisfischerei und das Aalstechen. Dazu wurde mit der Eisaxt ein Loch von ca. 75 Zentimeter Durchmesser in das Eis geschlagen. Die herausgenommenen Eisblöcke legte man als Markierung und als Sicherheit sichtbar um die Öffnung herum. Zu groß war die Unfallgefahr anderntags bei den oft nur leicht zugefrorenen Löchern. Mit dem 7 bis 8 Meter langen Staken, an dessen Ende der Elger (Aaleisen) befestigt war, durehstach man mit viel Geschick und Geduld den Seeboden. Der Staken musste gut behobelt sein und leicht durch die Hände gleiten. Hatte der Eisfischer eine kleine Fläche durchstochen, so verlängerte er ganz einfach den Staken, indem er eine Handbreit oberhalb griff Die gefangenen Aale legte man unmittelbar nach dem Fang auf dem Eis ab, musste aber gehörig darauf achten, dass die gefräßigen Möwen nicht den Fang wegschnappten. Die Fischer verstauten sie dann in einem Netzbeutel. Wenn die Witterung es zuließ und kein Schnee lag, wurde der Fang dann mit dem 'Peiksläden' abtransportiert, mit dem die Fischer bei glatter Eisfläche und günstigem Wind enorme Geschwindigkeiten erreichten. Der Schlitten wurde mit einer 'Peik' (einer etwa drei Meter langen Holzstange mit einer schmiedeeisernen Spitze am Ende) seitlich gesteuert und vorangetrieben. Aber auch Aalkörbe setzte man. Hierzu mussten allerdings zwei Löcher geschlagen werden. Der Anmarsch zum Fang-Ort war keine ungefährliche Arbeit, denn nicht immer trug das Eis. An eine Vorsichtsmaßnahme erinnern sich die Fischer noch heute, wenn es z.B. hinaus in den Kirchsee oder gar zur Wohlenberger Wieck ging. Im Gänsemarsch, immer mit der Eisaxt das Eis prüfend, vergaßen sie die Gefährlichkeit ihres Vorhabens nie. Die Fischmethode des Aalstechens war eigentlich schon in den 193 Oer Jahren nicht mehr erlaubt, wurde aber noch einigen Fischern mit Sondergenehmigungen zugestanden.

Hier sehen wir eine Darstellung von zwei PoeIer Fischern mit Elger und Eisaxt. Beide saßen dem Maler Karl Christian Klasen auch als 'Fischerkopf' Modell. Es sind Heinrich Schwarz (Swatt) und Alfons Waack (1.). Waack war musikalisch begabt und er 'fiedelte' gern auf der Geige.

23. Eine der Arten, dem Fisch auf Poel nachzustellen, war das Blüsen. Der Aal, der vor langer Zeit nachts mit Hilfe eines Kienfeuers, das in der im Boot angebrachten 'Blûspann' (Blüspfanne) brannte, wurde mit dem Schein des Feuers angelockt und mit dem Aaleisen (Elger) gestochen. Die Blüspfanne nutzten die Fischer später nicht mehr und man hatte einen an der Spitze des Bootes befestigten Drahtkorb, in dem ein Karbidfeuer leuchtete, oder später sogar eine durch eine Batterie betriebene Leuchtquelle. Diese Art zu fischen geschah in der Regel mit einem Flachkahn in den seichten Gewässern um Poel wie z.B. im Kirchsee und am Breitling. Der Fischer sah den Aal hierbei und stach nicht aufs Geradewohl. Anders verhielt es sich von der Jolle (Jöll) oder von dem quer zum Wind treibenden Zeesboot aus. Hierbei stach der Fischer in den Grund, ohne zu wissen, ob sich dort der Fisch aufhält. Der Fischer musste in solchen Fällen eben den richtigen 'Riecher' haben, wollte er erfolgreich sein. In stillen Sommernächten war das Wasser auf dem Kirchsee von vielen Booten bedeckt. Dann brannten zu Zeiten unserer Großväter auf eisernen Rosten helle Kienfeuer, die den Grund des flachen Wassers ausleuchteten. Eine Sage erzählt, dass im Herbst bei unruhigem Wetter immer wieder eine Blüse auf dem Kirchsee und besonders in der Nähe von Weitendorf gesehen wurde. Es hieß dann bei den Leuten 'Hei (der Teufel) blüst'. Doch glaubhafter scheint wohl, dass auch bei schlechtem Wetter die Weitendorfer Fischer zum Blüsen gingen. Das Blüsen gehört heute der Vergangenheit an und man fischt mit Reusen, Aalkörben und Aalangeln. Endgültig verboten wurde das Aalstechen laut einer Verordnung vom 5. September 1979. Hier eine zeichnerische Darstellung von Blüskorb, Elger und Eisaxt. Dass dieser Brauch bereits im Dreißigjährigen Krieg bekannt war, sagt ein Gedicht über den Blüser, der am Karfreitag trotz kirchlicher Warnung zum Blüsen fuhr und deshalb zum 'Ewigen Blüser' verdammt wurde.

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24. Interessant ist der Fund zweier Dokumente vom Ende des 19. und Beginn des 2 O. Jahrhunderts. Das ältere 115 und das jüngere 87 Jahre alt. Es sind Schulbücher von Iohanna Buchholz aus Wang ern , die in diesem kleinen Ort auf Poel vor vielen Jahren die Schulbank drückte. Verstaubt und abgegriffen traut man sich kaum, diese Bücher in die Hand zu nehmen. Der Inhalt jedoch ist fesselnd und die Verfasser haben selbst die Mühe nicht gescheut, die Werke zu kolorieren. Man liest sich fest; natürlich von Staub umweht und der Niesreiz begleitet den Leser. Johanna Buchholz vermerkte in einem dieser Schulbücher mit dem Titel 'GrundriB der Naturkunde für Volksschulen' den Ort Wangern und fügte noch 'a.d, Pöel' hinzu, VergaB dabei aber das Wort 'Insel' vor 'Pöel' zu setzen, so dass man zwangsläufig 'auf der Pöel' lesen muss. An dem Eigennamen 'Pöel' wollen wir uns nicht stoBen, denn die Schreibweisen änderten sich im Laufe der Jahrhunderte ohnehin mehrrnals, So können wir aus alten Schriften die Bezeichnungen 'Pöle', 'Pole', 'Pule' und schließlich 'Poele', 'Pöl' und 'Poel' entnehmen. Warum also nicht auch 'Pöel'? Johanna Buchholz wurde um 1905 geboren und verstarb Mitte der 1980 Jahre in Rostock. In dieser Schule hier in Wangern mit dem schönen Giebel wird vermutlich der Lehrer Gottlieb KrohnJohanna unterrichtet haben (s, Band 3, Bild 33; Band 4, Bild 61). Später werden dort unter anderen Hans Bülow, Paul Wiechmann und Heinrich Ripke lehren. Vom damaligen Schulunterricht ist noch folgendes überliefert: Wer in den Pausen Durst verspürte, konnte ihn an der Hofpumpe löschen. Hierzu standen zwei Blechbecher zurVerfügung. Der eine für die Mädchen, der andere für die Jungen. Eine eigenartige Auffassung von Hygiene.

25. Mit dem Schulunterricht in vergangenen Zeiten sind natürlich auch Unannehmlichkeiten verbunden. Denn wer erinnert sich nicht an schmerzhafte Erlebnisse aus seinen Kindertagen, wenn die pädagogischen Fähigkeiten des Lehrers versagt hatten und der Rohrstock den Unterricht fortsetzte. Natür-

lich traf dies in der Regel mehr für die Jun-

gen zu, die oft zu Streichen aufgelegt waren und sich wohl auch gerne mit der Faulheit anfreundeten. Die Mädchen waren braver und folgsamer.

Aber nicht nur die körperliche Züchtigung war in den damaligen Schulstuben Bestandteil der Erziehung. Selbst der Gendarm der Insel wurde mit einbezogen, wenn die Lehrerschaft Mühe mit den Schulschwänzern hatte. Hierzu gab es Formulare, die, vom

Lehrer ausgefüllt, an die örtliche Gendarmerie weitergeleitet wurden. So lesen wir in einer 'VersáurnnisListe' von Hans Perlberg, der unerlaubt dem Unterricht ferngeblieben war: 'Der Schüler wollte auf Betreiben seines Vaters Urlaub machen, weil er zur Fahnenweihe nach Wismar sollte. Die Veranstaltung war aber erst um 15. 00 Uhr angesetzt und der Schüler hätte mit dem Rad dorthin fahren können. Der Urlaub wurde abgeschlagen.' Rektor Falck unterzeichnete diese Liste am 14. Juni 1944 und leitete sie dem Meister der Gendamerie Kienke in Kirchdorf zu. Die Schilderung des Sachverhalts schloss er stets mit dem Bemerken ab: 'Ich bitte den Schuldigen in Strafe zu nehmen.' Mit dieser Liste flatterte aber dem Polizisten auch ein Strafantrag 'wegen unerlaubter Schulversäumnis' ins Haus. Dem Ordnungshüter wird dann sicher nicht der unangenehme Weg zum Elternhaus erspart geblieben sein. Aber auch Meister Kienke hatte eigene Probleme zu bewältigen. Allerdings nicht wegen Schwänzerei seiner Kinder. Er hatte sich vielmehr mit einem Schreiben vom 7. Ianuar 1943 an das 'Mecklenburgische Staatsministerium / Landwirtschaftsamt' gewandt und eine 'Betriebsstoflbewilligung für das Schulauto von Kirchdorf nach Wismar' gefordert. Der zuständige Beamte Klatt lehnte dies mit den Worten ab 'ein dringendes Bedürfnis zum Betriebe eines Omnibus besteht nicht' und empfahl, 'das Kind in Wismar nächtigen zu lassen'.

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wegen unerlaubter Schulversäumnis

26. Wie eingangs angekündigt, soll nun etwas zur Person Katharina Meyer gesagt werden. Sie wurde am 6. Juni 1902 als drittes Kind des Lehrers Heinrich Meyer im Schulhaus Hungerstorf (heute Waldeck bei Grevesmühlen) geboren. Nach dem Ersten Weltkrieg machte Käthe Meyer ihre Ausbildung als Lehrerin. Erste Stationen nach Abschluss ihres Studiums waren Hauslehrerstellen. Als Nachfolgerin ihres Bruders Gerhard erhielt sie im April 192 9 eine freie Schulstelle in Passee. Es schlossen sich weitere Schulstellen an, bis sie schließlich im Oktober 1945 auf Poel ihre letzte Wirkungsstätte antrat. Sie erhielt zu Beginn bei Frieda und Hans Evers im heutigen Krabbenweg in der Häuslerei 4 Unterkunft. Die familiäre und liebevolle Aufnahme sowie die gute Verpflegung der Fischer!eute erwähnt Käte Meyer auch in ihren Gedichten. Später zieht sie in das alte Schulhaus (heute Heimatmuseum). Hier entwickelte sich auch ihrTalent zum Schreiben. In Kirchdorf gab es dann Theateraufführungen mit Kindern und Erwachsenen. Die Stücke hierfür schrieb sie gern selber. Sehr oft entstanden aufWunsch Hochzeitszeitungen und Reime zum Fischer- oder Erntefest. In dieser Zeit schrieb sie auch die 'Poelet Hymne' und das 'Poelet Heimatlied' , das von dem PoeIer Lehrer Gerhard Behnke später vertont wurde. Im Refrain dieses Liedes kommt ihre große Liebe zur Insel zum Ausdruck: Hier schaffe ich, hier freu ich mich, hier Iinde ich mein Brot. 0, Insel Poel, dich Iiebe ich, dich lieb ich bis zum Tod. 0, wunderschönes Inselland, du Iiebe Heimat mein. Nur hier auf Poel om Ostseestrand kann ich zu Hause sein. Wie nahe sie den Insulanern stand, beweisen auch ihre plattdeutschen Reime. In ihren Gedichten pflegte sie ein wunderschön geschliffenes Plattdeutsch, das ohne Zwang und fröhlich locker den Leser erreichte. Hier sehen wir Katharina Meyer auf einem Foto der Lehrerschaft im Jahre 1949 sitzend als dritte von links. Weiter erkennen wir von links: Heinz Reiche, Gerhard Prokopp, Gertrud Doktorowski, Christa Reimer, Ernst Letat, Edith Semrau, Kar! Heinz Aeberlin, Hildegard Sigglow, Char!otte Behring und Gerhard Weinert. In der vorderen Reihe von links: AnnelieseTramm, Elfriede Reiche, Katharina Meyer, Rektor Otto Brüshafer, Gertrud Brausch, Mary Balzer, Elfriede Pleß. Auch für die Verabschiedung des Rektors Otto Brüshafer dichtete sie ein paar Zeilen. Hier ein kleiner Auszug: Wir grüßen unsern alten Leiter, er war ein Schulmann und ein Streiter! Mit Energie, Geschick und Kraft hat eine Schule er geschafft, die überall in Anseh'n stand. Selbst Wismar hat sie anerkannt. Ein Wort von Mund zu Munde geht: 'Er kommt von der Kirchdorfer Universitdt'Katharina Meyer starb am 4. März 1980 i

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