Die Inselbahnen Deutschlands in alten Ansichten

Die Inselbahnen Deutschlands in alten Ansichten

Auteur
:   G. Klebes
Gemeente
:   Inselbahnen Deutschlands, Die
Provincie
:   Inselbahnen Deutschlands
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2003-6
Pagina's
:   184
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Inselbahnen Deutschlands in alten Ansichten'

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23. Nach einer Volksabstimmung als Folge des Ersten Weltkrieges kam die Insel Alsen zusammen mit Nordschleswig am 15. Juni 1920 an Dänemark. Die Bahn hieß nun Amtsbanerne paa Als. 1927 beschaffte dann die Gesellsohaft drei 3j5-gekuppelte Maschinen von Vulcan in Stettin. Sie erhielten bei den Amtsbahnen die Nummern 40 bis 42. Derselbe Typ fuhr bei vielen deutschen Kleinbahnen. Die Polnischen Staatsbahnen zum Beispiel setzten unter der Typenbezeichnung Tyn 6 noch bis Anfang dieses Jahrzehnts eine Anzahl dieser Maschinen ein, die früher bei ehemals deutschen Privatbahnen fuhren. Unsere Aufnahme zeigt das Übersetzen eine dieser Lokomotiven über den Alsensund. Am Schornstein erkennt man die für dänische Maschinen charakteristischen zwei Ringe.

24. Im Jahre 1927 für die Arntsbahnen auf Alsen gebaut, mußten die neuen Maschinen bereits sechs Jahre spater Abschied nehrnen. Die Kleinbahnen wurden stillgelegt und von Senderburg nach Mommark Fähre eine normalspunge Staatsbahnstrecke gebaut. Unsere drei 3/5-Kuppler kamen zu den Kolberger und Greifenberger Kleinbalmen und nach 1945 zur Polnisenen Staatsbahn, Die Lokomotiven waren 7 250 mm lang, hatten einen Gesarntachsstand von 5 300 mrn und eine Höhe von 3 200 mmo Unser Bild zeigt den letzten Zug von Nerdburg am 28. Februar 1933 in Sonderburg, es zog die Lok ABA 41.

25. Wie schon erwähnt, wurde die Kleinbahn 1933 stillgelegt und die Strecke Senderburg-Mommark Fähre urngespurt. Der Betrieb wurde nun von der Staatsbahn übernommen. Dieser hielt sich bis zurn 27. Mai 1962. Kurz zuvor wurde diese Aufnahme in Mommark Fähre gemacht. Wir bringen diese, weil uns das Schienenfahrrad so gut gefiel.

Amrnm (vergleichen Sie auch mit Abbildung 2 und 20)

26. Mit etwas mehr als 20 Quadratkilometern Fläche ist Amrum die kleinste der nordfriesischen Inseln. Bereits im Jahre 1894 baute man von Wittdün nach Kniepsand die sogenannte Strandbahn mit einer Spurweite von 600 mmo Diese alte Darnpfspurbahn wurde um 1900 stillgelegt und teils auf neuer Trasse in 900 mm Spurweite wieder aufgebaut. Außerdem ergänzte man die Strecke um die Linie über Nebel und Norddorf nach Kniephafen. In einer alten Karte von 1907 ist vom Hotel 'Satteldüne' zur Strandhalle am Kniepsand sogar eine Pferdebahn eingezeichnet, Unsere Ansicht zeigt die Dampfspurbahn im Bahnhof Wittdün neben dem Warmbadehaus und dem Hotel 'Kaiserhof" um 1895.

27. Wenn die Lokomotive auf den Boden fällt.] und wenn sie wieder ins Gleis gestellt.] wenn der Heizer auf seinem Bügeleisen schwitzt.] ein einziger Passagier im Wagen sitzt.I wenn der Schaffner endlich fertig plaudert.] dann, ja, dann wird nicht mehr gezaudert.] Dann rottelt's und schüttelt's und kommt nicht voran.] Das ist die Amrumer Inselbahn!

Die hier abgebildete Lokomotive wurde 1898 bei Krauss in München unter der Fabrik-Nurnmer 3695 gebaut, Genaueres entnehmen Sie bitte dem Text zu Bild 30.

Norase~baa Wmaün a. Glmrun:

Bahnhof

28. Ab 1900 erwartete die Inselbahn oberhalb der Wittdüner Brücke die Reisenden, um sie zurn Kurhaus 'Satteldüne', nach Nebel und Norddorf zu bringen. Links erkennen wir das stattliche Hotel 'Bellevue", das 1898 erbaut wurde. Es brannte im Januar 1971 ab, kurz vorher waren auch die Ladenbaracken auf der rechten Seite durch Abbruch beseitigt worden. Neben der Lokornotive Nr. 1 liegt ein weiteres Gleis, es führt zum Anleger. Vor dem 'Bellevue' steht ein Stückgutwaggon, der bei Bedarf angehängt wurde.

6russ aus Nerdderf lmrum

29. Obwohl zehn Jahre lang auf der Insel elektrischer Betrieb bestand, war die altbewährte Darnpflokomotive nicht tot zu bekommen. Kleinbahniger geht es nun wirklich nicht, als mit dieser Schluckepumpe an der Wasserentnahmesteüe im Bahnhof Norddorf-Brücke. An der Lokomotive Nr. 1 erkennt man gut die Verkleidung, die man wegen der Ortsdurchfahrten aus Sicherheitsgründen anbrachte.

30. Die Lokomotivfabrik Krauss in München lieferte im Jahre 1898 unter der Fabrik-Nummer 3695 eine 800-mm-spurige Maschine an die Firma C. Moll in Beckum. Bis zum Jahre 1928 war die Lokomotive auf 900 mm umgespurt worden. Im Juli 1928 erwarb die Amrumer Inselbahn die Lokomotive von der Leipziger Firma Erich Brangsch, Nach Stillegung wurde sie an die Firma Michael Graß in Berlin verkauft. Über ihr weiteres Schicksal ist leider nichts bekannt. Interessant auf diesem Foto sind die bei Ablieferung angebrachten Seitenpuffer, während die Lok auf Amrum Mittelpuffer hatte (siehe Abbildung 27).

Borkum (vergleichen Sie auch mit Abbildungen 4, 5,19 sowie dem Titelbild)

31. Die Insel Borkum, die westlichste, größte und landfernste der ostfriesischen Inseln, erstreckt sich bei einer Fläche von 36,4 Quadratkilometern neun Kilometer in die Länge und sieben Kilometer in die Breite. Nach Spiekeroog war Borkum die zweite Insel in der Nordsee, die eine eigene Inselbahn erhielt. Die 900-mm-spurige Bahn hatte an der Reede Borkum Anschluß an die Dampfer nach Emden. Am Anfang standen drei Krauss-B-Kuppler zur Verfügung mit den Namen 'Melitta', 'Moritz' und 'Borkum', So auch am 13. August 1904, als ein Herr Franz von Koch in Gottmannsgrün bei Hof (Bayern) folgende Zeilen erhielt: Vor der Heimreise sendet Dir noch einmal die herzlichsten Grüße Dein treuer Freund A/ex. Die Karte war damals nur drei Tage unterwegs!

32. Gleien fünf Seebäderschiffe liegen hier vor der Landungsbrücke von Berkurn. Nach Berkurn sind im Fahrplan ven 1914 drei von der Aktien-Gesellschaft Ems bettiebene Linien verzeichnet, närnlich von Leer (etwa 80 Kilometer), von Norderney (etwa 55 Kilometer) und eben die heute noch so betnebene Route Emden Außenhafen-Borkum (49 Kilometer).

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