Die Lübecker Bucht in alten Ansichten

Die Lübecker Bucht in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Lübecker Bucht, Die
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4927-3
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Lübecker Bucht in alten Ansichten'

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19. Der Name Brunshaupten leitet sich vermutlich vom Obotritenfürst Bruno von Kubanze ab und bedeutet 'Hafen des Bruno'. Aus dieser kleinen Wendensiedlung entwickelte sich ein Kirchdorf, das vom Fulgenbach durchflossen wird. Mit dem Aufkommen der Erholung in der Sommerfrische Brunshaupten entwickelte sich an der Küste um die lahrhundertwende ein kleines Seebad mit einem Damen- und einem Herrenbad sowie zwei Hotels. Die Abbildung zeigt die Seebrücke um 1932 mit Segelbooten, Strandkorb und feinem Sandstrand.

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20. Die alte Ansicht zeigt den Strand und das Damenbad, eine Kaltwasserbadeanstalt, von Brunshaupten im Jahre 1910. Der Bliek erfolgt von der erhöht gelegenen Steiluferkante, von der man über einen Wanderweg zum Damenbad und dem zirka 300 m entfernten Herrenbad gelangen kann. Während man in den Umkleidekabinen das Badezeug anziehen kann, ist das Wasser über kleine Treppen zu erreichen. Am Strand befinden sich etliche Strandkörbe in den von den Urlaubern gebauten Strandburgen.

21. Das Ostseebad Kühlungsborn befindet sich westlich von Heiligendamm. Die 'Kühlung', wie der Ort um die Jahrhundertwende noch genannt wurde, liegt in einem schluchten- und waldreichen Gebiet. Die alte Ansicht zeigt Kühlungsborn im Jahre 1940. Eine Strandstraße trennt den Pensions-, Service- und Wohnbereich von der Promenade mit den Bänken und dem Strand mit den vielen Strandkörben, die auf ein reges Badeleben schließen lassen.

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22. Das Ostseebad Alt-Gaarz (heute Rerik) hatte um die Jahrhundertwende nur zirka 200 Einwohner. Der Ort liegt am Übergang zur Halbinsel Wustrow und deshalb nicht nur an der Ostsee, sondern auch an dem Salzhaff. Die Küste ist, wie das Bild von 1914 zeigt, eine Steilküste. Eine Holztreppe führt vom Kliff an den Sandstrand und zur Kaltwasserbadeanstalt. Die Strandbesucher sitzen bzw. stehen gemütlich am Strand und genießen die erholsame Ruhe am Ostseestrand.

23. Die zwischen der Wismarer Bucht und dem Salzhaff gelegene Insel Poel ist 37 km2 groß. Der Name der Insel wird von dem wendischen Wort 'pule' abgeleitet und bedeutet 'flaches Land'. Die Kirche in Kirchdorf ist das älteste Gotteshaus auf der Insel. Sie wurde im Jahre 1228 eingeweiht und ist ein gotisches Bauwerk mit zwei Langhausjochen. Der kompakt wirkende Turm hat auf seiner Ostseite noch ein älteres romanisches Fenster. Im Jahre 1618 gehörte die Kirche als Vorburg zu der Pilootschen Schloßbefestigung, deren Wallanlagen auf der Abbildung zum Teil noch zu erkennen sind. Heute sind die Wallanlagen vollständig mit Büschen und Bäumen bewachsen. Gegenwärtig ist man dabei, einen Teil davon zu entfernen, um das Kulturdenkmal deutlicher hervorzuheben.

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-Ostseebad Insel Poel - Strand beim schwarzen Busch

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24. Die Postkarte zeigt das Ostseebad Insel Poel in Kirchdorf im Jahre 1922, und zwar den Strand beim Schwarzen Busch im Norden der kleinen Ostseeinsel. Neben den beiden großen Pensionen sind auch kleine Buden, die das Strandleben fördern, abgebildet. Am Strand deuten die Sandburgen auf erholsame Stunden der Strandbesucher hin.

25. Die alte Abbildung zeigt das Kurhaus 'Schwarzer Busch' in Kirchdorf auf der Insel Poel. Im Gegensatz zu der vorherigen Aufnahme hat sich nicht nur das Buschwerk in den letzten eineinhalb Jahrzehnten verändert. Auch das Strandleben wurde intensiver. Es gibt nicht nur mehr Strandburgen, sondern es stehen auch mehr Strandkörbe am Ufer. Von der Veranda des Kurhauses hat man keinen freien Bliek mehr zur See. Die ersten Lahnungen weisen auf die ersten Maßnahmen zum Schutze der Inselküste hin.

26. Wismar ist nach Rostock die zweite See- und Handelsstadt in Mecklenburg in der weiten Lübecker Bucht. Durch die geschützte Lage in der kleineren Wismarer Bucht galt der Ort schon im Mittelalter als ein geschätzter Hafen für den Seehandel. Wismar war wie Lübeck und Rostock eine Hansestadt. Schon um 1900 betrug das Fahraufkommen 750 Schiffe, die pro Jahr den Hafen von Wismar ansteuerten. Als Güter wurden Holz, Getreide, Steinkohlen, Zucker und Seegras gehandelt. Die Abbildung zeigt den Neuen Hafen im Jahre 1906, als die Frachtschiffe noch Segelschiffe waren.

Wismar.

St. Georgenkirche u. St. Marienkirche.

27. Wismar wurde urn 1200 von deutschen Kaufleuten gegründet. Aus der Zeit der Gotik stammen daher auch die sakralen Gebäude, von denen die alte Ansicht aus dem Jahre 1910 die Georgenkirche und die Marienkirche zeigt. Während die Georgenkirche aus dem 14. und 15. Jahrhundert stammt und eine Basilika in Kreuzform ist - das Mittelschiff mißt eine Höhe von 34 m - wurde die Marienkirche im 13. und 14. Jahrhundert als gotische Hallenkirche errichtet. Beide Kirchen sind durch die Folgen des Zweiten Weltkriegs zerstört und nicht wieder aufgebaut worden und müßten dringend vor weiterem Verfall gerettet werden. Von der Marienkirche steht heute nur noch der Turm.

28. Wenn man sich der ehemaligen Hansestadt Wismar von der Seeseite näherte, wurde man früher von einem sogenannten 'Schwedenkopf begrüßt, der auf einem Dalben vor der Hafeneinfahrt stand. Diese eisernen Dalbenverzierungen erinnern daran, daß Wismar seit dem Westphälischen Frieden im Jahre 1648 bis zur Verpfändung an Mecklenburg im Jahre 1803 zu Schweden gehörte. In dieser Epoche lag noch eine kurze Besatzungszeit durch die Dänen. Heute befinden sich zwei 'Schwedenköpfe' vor dem Eingang des Wassertors in der Straße Am Lohberg im Hafen. Im Hintergrund erkennt man die Stadtsilhouette mit den Kirchen St. Georgen, St. Marien und St. Jakobi (von rechts). Von St. Marien steht heute nur noch der Turm. St. Georgen verfällt immer mehr; und in St. Jakobi laufen die Sanierungsmaßnahmen auf Hochtouren.

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