Die Lübecker Bucht in alten Ansichten

Die Lübecker Bucht in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Lübecker Bucht, Die
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4927-3
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Lübecker Bucht in alten Ansichten'

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29. Ein besonders schönes Gebäude in Wismar ist die 'Alte Schule'. Das mit einem Treppengiebel ausgestattete Haus wurde im 15. Jahrhundert errichtet und zeigt die Merkmale gotischer Baukunst. Eindrucksvoll ist der Wechsel der Backsteine in roter und schwarzer Farbe. Die Aufnahme stammt aus der Zeit um 1908, als das Gebäude ein Alterturnsmuseum beherbergte. Dieses im Zweiten Weltkrieg zerstörte ehemalige Archidiakonatshaus wurde 1964 wieder restauriert.

Wismar i. M. Georgenkirche und Fürstenhof

30. Neben der Georgenkirche, die in der alten Abbildung links zu erkennen ist, befindet sich der 'Fürstenhof' . Er ist ein seltenes Beispiel eines durchgebildeten Backsteinhauses im Stile der italienischen Frührenaissance. Das Gebäude hat eine strenge Gliederung und besitzt ein schmuckvolles Portal. Die Strenge der Frührenaissance wird noch durch den Terrakottenfries (1553/54) aus der Werkstatt des in Lübeck schaffenden Meisters Statius von Düren betont. Die Themen der Terrakotten stammen aus der Bibel. Aus der ursprünglichen Residenz der Herzöge wurde um 1900 das Amtsgericht, das auch heute noch darin untergebracht ist. Die Aufnahme trägt den Poststempel vom 28. Juli 1907.

31. Die alte Ansicht zeigt einen Teil des Strandlebens im Ostseebad Boltenhagen. Zwischen dem Kiefernwald und der Uferzone befindet sich der Strand aus Strandwällen und zum Teil aus Dünen. Die Strandkörbe gehören Strandkorbvermieter Hauck. Hohe Fahnenstangen zeigen an, daß an manchen Tagen Festschmuck hochgezogen wird. An der Uferpromenade vor dem Kiefemwald mit einer Länge von drei Kilometern laden Ruhebänke die Kurgäste zum Verweilen ein.

Ostseebad Boltenhagen i. M. - Kurgarten

32. Baltenhagen ist schon seit dem Jahre 1840 als Badeort bekannt und galt vornehmlich als das Bad gut betuchter Hamburger. Das Kurhaus - Hotel Großherzog von Meekienburg - ist schon vor dem Jahre 1900 das größte Hotel im Ort. Es liegt gleich am Strand und hat einen schönen kleinen Kurgarten. Um die Jahrhundertwende konnte man hier für 2,50-3,00 Reichsmark ein Zimmer erhalten. Die alte Ansicht trägt den Poststempel vom 12. August 1912. Es ist noch die blühende Epoche des Kaiserreiches vor dem Ersten Weltkrieg.

33. Das Ostseebad Boltenhagen verdankt seine Entwicklung nicht nur der Vorreiterschaft Heiligendamms als Ostseebad, sondern auch der Gunst der Lage an einem feinsandigen Strand und einem seichten Ufer. Darüber hinaus förderte auch der geringe Wellenschlag und der großräumige Kiefemwald auf den älteren Strandwällen die Entwicklung Boltenhagens als Seebad. Die Abbildung zeigt das Ostsee- Hotel im Ostseebad Boltenhagen.

34. Die alte Hansestadt und bis zum Jahre 1937 auch reichsfreie Stadt Lübeck, die der Lübecker Bucht auch ihren Namen gab, liegt nur etwa 16 km von der Küste entfernt. Wenn man sich von Travemünde auf dem Landwege der Stadt nähert, um nach Lübeck zu gelangen, muß man über die Brücke des Elbe-Trave-Kanals fahren, der erst im Jahre 1900 eröffnet worden ist. Das Burgtor mit der barocken Helmspitze wurde im 13. Jahrhundert errichtet und ist ein Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung, von der ein Stück Mauer und ein Rundturm zu sehen ist. Das gotische Stadttor von Baumeister Penck ist das einzige Stadttor Norddeutschlands, das auch heute noch seine Aufgabe voll erfüllt. Der ganze Verkehr von Norden in die Stadt hinein bzw. nach Norden aus der Stadt heraus geht durch das gut erhaltene Tor. Links hinten erkennt man den Turm der Jakobikirche.

35. Die Hansestadt Lübeck liegt auf einem schildkrötenförmigen Hügel zwischen der im Osten der Stadt fließenden Wakenitz und der westlich an der Altstadt vorbeifließenden Trave. Auf dieser gelangten schon im Mittelalter die alten Hanseschiffe, z. B. die Koggen, über Travemünde und die Lübecker Bucht in die Ostsee. Das Bild zeigt den Travehafen an der Untertrave mit der geschlossenen Front eindrucksvoller Giebel. Von links erkennt man die doppeltürmige Marienkirehe, die eintürmige Petrikirche und den doppe1türmigen Dom im Süden der Stadt. Am rechten Bildrand sieht man das Holstentor, das die Stadt nach Westen sicherte. Wegen der universalen Bedeutung dieser zum großen Teil auch heute - trotz der Kriegszerstörungen - erhaltenen mittelalterlichen Stadtanlage hat die UNESCO große Teile der Hansestadt im Jahre 1987 als Weltkulturgut anerkannt.

36. Das Bild zeigt das Ostseebad Travemünde aus der Luft als Schrägluftbild. Der Ort an der Travemündung ist als Seebad seit dem Jahre 1802 anerkannt. Links sieht man ein Stück des Priwalls, der durch die Trave vom Ort getrennt ist. Am unteren Bildrand erkennt man den alten Leuchtturm, der inzwischen ausgedient hat, weil sich das Leuchtfeuer für die Seeschiffahrt heute auf dem benachbarten Hotelhochhaus befindet. Rechts neben dem Leuchtturm liegt das Leuchtenfeld, das in der Gegenwart im Sommer als Parkplatz dient. Im Ort sieht man auch die traveseitige Vorderreihe, rechts davon die Kurgartenstraße, die Kirche, den Bahnhof und die nach links hinten führende Pappelreihe der nach Lübeck orientierten Chaussee.

37. Dieses Schrägluftbild von Travemünde zeigt Alt-Travemünde an der Kirche und das sich im Rahmen der Entwicklung zum Seebad verwandelte Kurbad ohne die Einrichtungen des Badewesens, die rechts außerhalb des Bildes liegen. Die Vorderreihe hat eine abwechslungsreiche Giebelgestaltung; und an der Trave befinden sich die vielen Anlegestege und Anlegebrücken für Motorund Segelboote. Rechts oben im Bild sieht man die Gneversdorfer Mühle, die heute wie die meisten Windmühlen nicht mehr in Betrieb ist.

38. Alt-Travemünde gruppiert sich um die St. Lorenzkirche mit dem 64 m hohen Turm. Hier ist Travemünde-Stadt, die auch einen eigenen Bahnhof hat. Deutlich und funktional vom Fischerund Hafenort getrennt ist das Seebad Travemünde-Strand. Von der Vorderreihe gelangt man zur Kirche durch die Jahrmarktstraße, wo sich - in der Bildmitte - auch eines der ältesten Häuser des Seebades befindet. Wenn man die alte Ansicht mit dem baulichen Zustand heute vergleicht, hat sich bis auf Details nur wenig verändert.

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